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Arbeiten und Lohnsklaverei

  • #301 Stinkachu 8 März 2023, 20:14

    Zitat von: Modsereller

    Bevor man ein paar Prozent spart, lieber nix sparen weil das am Ende auch wurscht ist.
    Peter Zwegat findet diese Einstellung nicht gut.

    Ich will hier einfach mal auf die Dimension des Problems aufmerksam machen, auf das wir sehenden Auges zurennen. Das ist nicht mit einem Sondervermögen zu vergleichen, welches einmal zur Verfügung gestellt wird. Das muss jedes Jahr erneut erwirtschaftet werden, von einer immer kleiner werdenden Workforce. Das spart man nicht mal so eben ein.

  • #302 Hetzer-chan 8 März 2023, 20:18

    Zitat von: Stinkachu

    Und dann? Verschwindet dann das Problem mit einer Überalterung der Gesellschaft? Ich verstehe ja, dass man mett wird, wenn man länger arbeiten muss, aber ich sehe auch nicht, wie wir das in ein paar Jahren schaffen sollen, wenn die Boomer in Rente gehen. Wer soll die Renten denn erwirtschaften? Woher soll das Geld kommen?
    Geht ja auch nicht. Entweder gehen die nicht in Rente oder der Staat druckt wieder Money und wir werden alle ärmer. Es läuft einfach so viel falsch, aber es wird nichts geändert, weil man dann eben nicht mehr gewählt wird.

  • #303 quiesel 8 März 2023, 20:24

    Zitat von: Stinkachu

    Ich will hier einfach mal auf die Dimension des Problems aufmerksam machen, auf das wir sehenden Auges zurennen. Das ist nicht mit einem Sondervermögen zu vergleichen, welches einmal zur Verfügung gestellt wird. Das muss jedes Jahr erneut erwirtschaftet werden, von einer immer kleiner werdenden Workforce. Das spart man nicht mal so eben ein.

    Das Problem lässt aber auch nicht lösen, wenn von den Leistungsträgern alle bis ü70 arbeiten.

    Die ganzen ü60 AN in meinem Umfeld bekommen mehr oder weniger Schonarbeitsplätze oder arbeiten extra langsam oder sind etliche Wochen im Jahr krank. Irgendwann sinkt die Produktivität halt rapide, man kann das Renteneintrittsalter nicht beliebig lange nach hinten verschieben.

  • #304 Babber Hausser 8 März 2023, 21:26

    Vor allem haben viele jungen Leute allgemein kein Bock mehr zu arbeiten, höchstens zu utopischen Bedingungen. Da frag ich mich, wie die überhaupt bis 60 arbeiten sollen.

  • #305 Quasimodo 8 März 2023, 21:30

    Zitat von: Stinkachu

    Wie viel wird deiner Meinung nach unnötigerweise ins Ausland gezahlt? Und vergleiche diese Zahl mal mit den 340 Milliarden Euro Rentenzahlungen in Deutschland. Wie kann man hier meinen, ernsthaft meinen, dass die Zahlungen ins Ausland (Entwicklungshilfe?) da auch nur eine Delle reinmachen.
    Liegt daran dass dieses Geld von deutschen Steuern kommt und von deutschen Steuerzahlern erwirtschaftet wird. Das hat im Ausland aber auch mal rein gar nichts verloren. Veruntreuung nennt man sowas auch.

  • #306 Kontrollgreif aufn Jens 8 März 2023, 21:43

    Es sind halt viele Punkte, die da reinspielen.
    Angefangen bei den teils schlechten Bedingungen in den Jobs, weshalb junge Leute nicht arbeiten wollen. Klar, wer möchte gerne einen Knochenjob für 10€ die Stunde machen?
    Dann kommt das verteilen von Geld an Hans und Franz. An das eigene Volk wird da irgendwie nie so richtig gedacht. Geht nicht mal direkt um Rente, bei vielen Sachen fehlt Geld. Egal ob Schulen, Brücken etc etc.
    Dann natürlich die immer älter werdenden Leute. Selbst wenn man sie länger arbeiten lässt, würde sich nichts ändern. In einigen Berufen kann man das sowieso nicht machen.

    Vieles liegt einfach im Argen. Lösungen habe ich keine, aber eine pessimistische Sicht auf die Zukunft.

  • #307 CEO_von_MTU (2014 - 2022) 8 März 2023, 21:54

    Zitat von: Kümmelklabauter

    Hier gibt das Kaffee, Tee, Wasser und - begleitend zu sporadisch bestelltem Fettfraß, den wir aber selber zahlen - Cola bereitgestellt, außerdem zu jeder mehr oder minder wichtigen Feierlichkeit Alkohol. Die Mutter vom Chef bringt dauerhaft - oft abgelaufenen - Süßkram mit.

    Gegen Obstkörbe hätt ich nix, die haben aber auch immer - wie schon impliziert - einen gewissen Bauernfängercharakter. Das ist ja das erste, was Berufseinsteiger dir mit leuchtenden Augen erzählen: Es ist Obst im Haus!!

    Bezahlung könnte hier deutlich besser sein, dafür ist das Klima aber unschlagbar familiär, und menschlich - bzw. grundsätzlich weltanschauungstechnisch, trotz kleinerer Differenzen, die ja unvermeidbar sind - passen alle hervorragend zusammen. Da halt ichs ganz mit dem Herrn Althoff von Althoff Maschinenbau: Arbeitszeit ist auch Lebenszeit. Was nützt mir eine fürstlich entlohnte Stelle, wenn ich mich dafür den ganzen Tag verbiegen oder schlimmstenfalls mit Arschlöchern rumhängen muss?

    Wenn ich mal zehn, fünfzehn Minuten lang nichts tun oder einfach pelten will, hol ich ohne Not mein Telefon raus und mach das. Da guckt einen keiner doof an oder bittet zum Zielvereinbarungsgespräch. Das sind für mich die Vorteile, die ich mir durch Verzicht auf die never-ending Jagd nach dem Top-Gehalt oder "Benefits" erkaufe. Easy going, wenn nicht grade Fristen auslaufen. So ein oben beschriebener Einzelhandels-Fronteinsatz ist mir auch ein Graus; wenn ich Action will, geh ich auf den Schießstand oder zur Feuerwehr. Im Alltag hab ichs ganz gern piano und vor allem meinen ungezwungenen Spaß.
    Seh ich genauso. Geht natürlich nicht in jedem Dschopp, aber ich behaupte einfach mal, dass der Großteil der Dschopps, bei denen das Gegenteil gelebt wird (kein Obst oder Wasser, Stress ohne Ende, keine Minute mal der Alden nen Text zu schreiben, ...) unnötig so sind.
    Dann machen es die Leute heimlich und nutzen jeden Moment der Unachtsamkeit des Chefs aus, um nicht zu arbeiten. Viel Spaß mit solchen Mitarbeitern.

    Und wie x8 khappt: Zufriedene Mitarbeiter arbeiten nicht nur besser, sie arbeiten auch länger bei dir und du musst nicht wieder neue Mitarbeiter einlernen. Wird aber sicherlich noch einige Jahre dauern, bis das in Cuckistan ankommt. Das mit dem Home Office hat ja auch nur a kleine Plandemie gebraucht, damit die Chefs sich nicht mehr rausreden konnten, dass das ja gar nicht funktionieren würde.

  • Mod/RDW
    #308 Sylvester 9 März 2023, 00:06


    Zitat:
    In der Flaute verschieben viele Arbeitnehmer den Wechsel in ein anderes Unternehmen auf später: Laut einer Umfrage klagt jeder zweite Personaler über wechselunwillige Kandidaten. Das könnte allerdings ein vorübergehendes Phänomen sein.


    Die Bereitschaft von Arbeitnehmern zum Wechsel in ein anderes Unternehmen ist deutlich gesunken. Das geht aus einer Umfrage des Bundesverbandes Deutscher Unternehmensberatungen (BDU) hervor. Demnach beklage inzwischen jeder zweite Personaler, dass die Wechselwilligkeit der Kandidatinnen und Kandidaten merklich zurückgegangen sei.

    Was sagt ihr dazu? Ich werde hin und wieder von Recruitern kontaktiert, und dann kommen die mir mit irgendwelchen Festanstellungen und nennen größtenteils nicht mal Zahlen wie viel man dort verdient. Erstens, wenn man mein Profil mal genauer betrachtet, merkt man dass ich als Freiberufler arbeite, zweitens warum sollte ich diesen ganzen Bewerbungsfirlefanz mitmachen, wenn ich nicht mal weiß wie viel man dort verdient?

  • #309 Stinkachu 9 März 2023, 05:52

    Zitat von: Babber Hausser

    Vor allem haben viele jungen Leute allgemein kein Bock mehr zu arbeiten, höchstens zu utopischen Bedingungen. Da frag ich mich, wie die überhaupt bis 60 arbeiten sollen.

    Guck dir mal die Entwicklung der Produktivität und gleichzeitig die Entwicklung der Reallöhne an. Da kannst du echt nur noch Brüllheulen. Und dann hör mal, sofern es welche gibt und du nicht in einem coolen Startup arbeitest, den Boomern bei ihren Geschichten vom Krieg zu. Die Arbeitsbelastung früher war ein Witz im Vergleich zu der heutigen. Gleichzeitig erzählt das Unternehmen dir Jahr für Jahr, was für geile Rekordgewinne es eingefahren hat und dann gibt es eine nette Dankes-Email vom CEO. Man wird ständig eingeschworen auf hadde extra Arbeit, weil jetzt gerade gibt es einen neuen wichtigen Kunden, jetzt gerade muss man mal richtig ranklotzen weil die Personaldecke dünner ist als Rainers Nervenkostüm ist. Aber du bekommst NICHTS dafür zurück. Ja, ich weiß Jobwechsel, dies das, aber es sollte nicht nötig sein zu wechseln, damit es irgendeine Form von Teilhabe gibt. Und wenn die Unternehmen nur bereit sind das allernötigste zu bezahlen, dann sollen sie sich nicht wundern, wenn die Arbeitnehmer nur das allernötigste arbeiten.

  • #310 CEO_von_MTU (2014 - 2022) 9 März 2023, 07:34

    Zitat von: Hexley




    Was sagt ihr dazu? Ich werde hin und wieder von Recruitern kontaktiert, und dann kommen die mir mit irgendwelchen Festanstellungen und nennen größtenteils nicht mal Zahlen wie viel man dort verdient. Erstens, wenn man mein Profil mal genauer betrachtet, merkt man dass ich als Freiberufler arbeite, zweitens warum sollte ich diesen ganzen Bewerbungsfirlefanz mitmachen, wenn ich nicht mal weiß wie viel man dort verdient?
    Die palavern immer absurde Scheiße. Glaubt denen kein Wort und v.a. bewerbt euch einfach ohne Recruiter bei der Firma. Die kassieren so dick ab und ratet mal wer das, was die Recruiter sich in die Tasche stecken, dann weniger verdient.

    Vor paar Jahren wollte mal jemand, dass ich mich bei Porsche für ne Führungsposition in nem F&E-Bereich bewerbe, den ich gerade mal seit nem Jahr gekannt hab. Ja alles klar, die reißen sich garantiert um mich. "ja, doch! Die bauen das gerade neu auf und suchen Leute!"
    Klar, du Huso. Ich investier da jetzt nicht 15 min um mein Bewerbungsschreiben anzupassen und dir zu schicken, damit du vor denen angeben kannst die dickste Bewerbermappe zu haben.


    Zu dem Thema mit Produktivität vs. Reallöhne. Das triggert mich so stark schon wieder.
    1. Vielleicht steigt die Produktivität der Malocher - aber vielleicht steigen auch die Auflagen an Arbeits-, Umwelt-, Genderschutz? Steuern? Usw. usf. Man zeigt hier wieder nur das, was man zeigen will. Wenn das davon bereinigt wäre: Was für Firmen sind das? Alle? Garantiert nicht. Da hat man sich wieder welche rausgepickt.
    2. Selbst wenn das wirklich so wäre, dass die Firmen so reich werden würden - warum lagert jede Firma ihre Industrie mindestens aus Deutschland aus wenn nicht sogar aus der EU? Hier ist doch alles so geil für die?
    3. Und wenn das jetzt wirklich so wäre (!): Warum gibt es in Deutschland keine einzige Arbeiterpartei mehr, die sich um die Rechte der Arbeitnehmer kümmert?
    Fazit: Hurensohn

  • #311 Stripey 9 März 2023, 07:41

    Ist halt Nischenprogramm. Bei einer Produktions- whatever- firma, die das Corona überstehen hat, wirkt halt sicherer. Mehr steht da nicht. Ist halt auch nur ne gewisse Arbeitsbubble. Gastro und Pflege lächelten.

  • #312 Gelöschtes Mitglied 1957 9 März 2023, 07:46

    Zitat von: Stinkachu

    Wie viel wird deiner Meinung nach unnötigerweise ins Ausland gezahlt? Und vergleiche diese Zahl mal mit den 340 Milliarden Euro Rentenzahlungen in Deutschland. Wie kann man hier meinen, ernsthaft meinen, dass die Zahlungen ins Ausland (Entwicklungshilfe?) da auch nur eine Delle reinmachen.

    Wie unbequeme Wahrheiten einfach downgevoted werden. GWN bleibt klassisch.

  • #313 Gelöschtes Mitglied 1957 9 März 2023, 07:46

    Zitat von: quiesel

    "Woher soll das Geld kommen?" Bei der NPC Frage musste ich hart lachen. Wie schon oben beschrieben sollten wir unser Geld einfach nicht an den Rest der Welt verschenken, Problem gelöst.
    Einfache Lösungen für einfache Menschen

  • #314 Gelöschtes Mitglied 1957 9 März 2023, 07:48

    Zitat von: Hetzer-chan

    Geht ja auch nicht. Entweder gehen die nicht in Rente oder der Staat druckt wieder Money und wir werden alle ärmer. Es läuft einfach so viel falsch, aber es wird nichts geändert, weil man dann eben nicht mehr gewählt wird.
    Der Staat kann kein Geld drucken

  • #315 CEO_von_MTU (2014 - 2022) 9 März 2023, 07:53

    Zitat von: Modsereller

    Bevor man ein paar Prozent spart, lieber nix sparen weil das am Ende auch wurscht ist.
    Peter Zwegat findet diese Einstellung nicht gut.
    Finds lustig wie er mit der Zahl 340 Mia. rumschwurbelt aber dann meint 20 Mia. wären nix. Ja, genau. Weil nur wenn eine einzelne Sache die 340 Mia. übersteigt und damit den Betrag willkürlicherweise verdoppelt, exakt dann macht es was aus.

    So müssen wir auch mal bei Klimascheiße denken. Wie, das spart nur 0,5 % CO2 ein? Ja dann scheiß doch mal auf diese saudumme CO2-Dreckssteuer!

  • #316 Stinkachu 9 März 2023, 08:14

    Zitat von: emailgo

    Wie unbequeme Wahrheiten einfach downgevoted werden. GWN bleibt klassisch.

    Bin echt fasziniert davon. Normalweise wird hier über alles was der Staat verbockt wie bekloppt abgehaidet, aber bei diesem Thema, was mit zu den vorhersehbarsten Problemen gehört (es gibt proportional viele Boomer die auch noch vorhersehbar altern), ist nicht so ernst, weil man kann mal a weng einsparen, wird schon. Ich hatte ja schon von 70 Milliarden zusätzlich bis 2030 gesprochen und das ist nicht einfach nur zusätzlich, nein, jeder Euro bedeutet weniger Einzahlung, also doppelt negative Auswirkungen. Aber aus irgendeinem Grund sollen es 20 Milliarden Einsparung richten. Und hier haben wir noch nicht davon gesprochen, dass die alten Leute naturgemäß immer mehr medizinische und pflegerische Kapazitäten beanspruchen. Wo soll das denn herkommen? Achja, wir sparen einfach Genderstudies ein. Wird schon. Ich versteh es echt nicht. Normalerweise wird sich hier in apokalyptischen Szenarien gewälzt, so wie es Rainer im jabbanischen Bad getan hätte, aber zusätzliche Kosten im dreistelligen Milliardenbereich jedes fickender Jahr ist kein Problem?

  • #317 Gelöschtes Mitglied 1957 9 März 2023, 08:18

    Diese Thematik übersteigt ganz einfach die kognitiven Kapazitäten der meisten User. Wenn das nicht am Stammtisch mit Sprüchen gegen Ausländer oder Witze über Corona gelöst werden kann ist Schicht im Schacht.

  • Mod/RDW
    #318 ProfHase 9 März 2023, 09:19

    Zitat von: Stinkachu

    Bin echt fasziniert davon. Normalweise wird hier über alles was der Staat verbockt wie bekloppt abgehaidet, aber bei diesem Thema, was mit zu den vorhersehbarsten Problemen gehört (es gibt proportional viele Boomer die auch noch vorhersehbar altern), ist nicht so ernst, weil man kann mal a weng einsparen, wird schon. Ich hatte ja schon von 70 Milliarden zusätzlich bis 2030 gesprochen und das ist nicht einfach nur zusätzlich, nein, jeder Euro bedeutet weniger Einzahlung, also doppelt negative Auswirkungen. Aber aus irgendeinem Grund sollen es 20 Milliarden Einsparung richten. Und hier haben wir noch nicht davon gesprochen, dass die alten Leute naturgemäß immer mehr medizinische und pflegerische Kapazitäten beanspruchen. Wo soll das denn herkommen? Achja, wir sparen einfach Genderstudies ein. Wird schon. Ich versteh es echt nicht. Normalerweise wird sich hier in apokalyptischen Szenarien gewälzt, so wie es Rainer im jabbanischen Bad getan hätte, aber zusätzliche Kosten im dreistelligen Milliardenbereich jedes fickender Jahr ist kein Problem?
    Auf was willst du denn überhaupt hinaus? Dass das Rentensystem krankt und nicht mehr zu retten ist, ist jetzt keine neue Erkenntnis. Der ganze Bums wird in 10-15 wahrscheinlich privatisiert, mit etwas Glück bekommt man seine Rentenpunkte anerkannt und sehr viele alte Menschen werden irgendeine mickrigen Grundrente bekommen.

  • #319 CEO_von_MTU (2014 - 2022) 9 März 2023, 09:34

    Zitat von: Stinkachu

    Bin echt fasziniert davon. Normalweise wird hier über alles was der Staat verbockt wie bekloppt abgehaidet, aber bei diesem Thema, was mit zu den vorhersehbarsten Problemen gehört (es gibt proportional viele Boomer die auch noch vorhersehbar altern), ist nicht so ernst, weil man kann mal a weng einsparen, wird schon. Ich hatte ja schon von 70 Milliarden zusätzlich bis 2030 gesprochen und das ist nicht einfach nur zusätzlich, nein, jeder Euro bedeutet weniger Einzahlung, also doppelt negative Auswirkungen. Aber aus irgendeinem Grund sollen es 20 Milliarden Einsparung richten. Und hier haben wir noch nicht davon gesprochen, dass die alten Leute naturgemäß immer mehr medizinische und pflegerische Kapazitäten beanspruchen. Wo soll das denn herkommen? Achja, wir sparen einfach Genderstudies ein. Wird schon. Ich versteh es echt nicht. Normalerweise wird sich hier in apokalyptischen Szenarien gewälzt, so wie es Rainer im jabbanischen Bad getan hätte, aber zusätzliche Kosten im dreistelligen Milliardenbereich jedes fickender Jahr ist kein Problem?
    Du saudämlicher Hurensohn liest doch nur was du lesen willst! Du fragst wo welche Beträge eingespart werden können. Leute nennen dir mehrere Beispiele. Du nimmst davon dann aber nur ein einziges, welches aber schon über 5 % der Gesamtkosten (!) ausmachen würde und versuchst auch das wieder runterzulabern. 5 % länger Rente kriegen, sprich früherer Renteneintritt, wär doch schon mal ein stabiler Anfang. Und jetzt nimm mal noch die ganzen anderen Dinge die man einsparen könnte und hier bereits genannt wurden.


    Ja gut 5 Prozent länger Rente is net ganz richtig natürlich, nimm 5 Prozent mehr Rente..

    Dieser Beitrag wurde von CEO_von_MTU (2014 - 2022) am 09.03.2023 09:47:42 bearbeitet.
  • #320 Brisko 9 März 2023, 09:38

    Zitat von: Stinkachu

    Bin echt fasziniert davon. Normalweise wird hier über alles was der Staat verbockt wie bekloppt abgehaidet, aber bei diesem Thema, was mit zu den vorhersehbarsten Problemen gehört (es gibt proportional viele Boomer die auch noch vorhersehbar altern), ist nicht so ernst, weil man kann mal a weng einsparen, wird schon. Ich hatte ja schon von 70 Milliarden zusätzlich bis 2030 gesprochen und das ist nicht einfach nur zusätzlich, nein, jeder Euro bedeutet weniger Einzahlung, also doppelt negative Auswirkungen. Aber aus irgendeinem Grund sollen es 20 Milliarden Einsparung richten. Und hier haben wir noch nicht davon gesprochen, dass die alten Leute naturgemäß immer mehr medizinische und pflegerische Kapazitäten beanspruchen. Wo soll das denn herkommen? Achja, wir sparen einfach Genderstudies ein. Wird schon. Ich versteh es echt nicht. Normalerweise wird sich hier in apokalyptischen Szenarien gewälzt, so wie es Rainer im jabbanischen Bad getan hätte, aber zusätzliche Kosten im dreistelligen Milliardenbereich jedes fickender Jahr ist kein Problem?
    Ich glaube niemand regt sich über deine Rechnung per se auf, denn damit hast du absolut Recht, aber es geht darum, dass dein Beitrag sehr binär wirkt, sprich, entweder man kann mit einer Einsparung das gesamte Problem lösen, oder sollte lieber gar nicht einsparen. Und das ist natürlich kritikwürdig, denn auch wenn 20Mrd von 340Mrd "nur" knapp 6% sind, ist es ein Anfang und definitiv nicht "nichts".

    Edit: @CEO_von_MTU (2014 - 2022) war schneller