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Arbeiten und Lohnsklaverei

  • #341 Prof. Kangaroo 10 März 2023, 08:03

    Zitat von: emailgo

    Ist nicht ganz ungefährlich wenn man sich anschaut was in Griechenland passiert ist.

    Das Gehalt im öffentlichen Dienst ist ja oft auch geringer als in der Wirtschaft.
    Ich strebe den höheren Dienst an, die höchste Laufbahngruppe. Dort verdient man schon ganz ordentlich und die Verbeamtung ist eigentlich obligatorisch.

    Dass z.B. die Angestellten in einer kommunalen Bürgerberatung mit ihrer Arbeit nicht reich werden, ist natürlich klar.

    Griechenland stellt für mich kein drohendes Szenario dar. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Bundesrepublik einmal auf einen Staatsbankrott zulaufen sollte. Die Griechen hingegen haben seit ihrer Unabhängigkeit 1832 bereits achtmal einen Bankrott hingelegt.

  • #342 Gelöschtes Mitglied 1957 10 März 2023, 08:08

    Zitat von: Prof. Kangaroo

    Ich strebe den höheren Dienst an, die höchste Laufbahngruppe. Dort verdient man schon ganz ordentlich und die Verbeamtung ist eigentlich obligatorisch
    Gut, da kenne ich mich nicht wirklich aus. Mit ist halt nur bekannt, dass Richter etwa für die von ihnen erbrachten Leistungen die für die Ernennung nötig sind in der Privatwirtschaft um einiges besser bezahlt werden würden. Da spielt dann eben wie bei dir die Risikoaversion die größte Rolle und vielleicht auch irgendwelche ideologischen Gründe.

  • #343 Prof. Kangaroo 10 März 2023, 08:13

    Zitat von: emailgo

    Gut, da kenne ich mich nicht wirklich aus. Mit ist halt nur bekannt, dass Richter etwa für die von ihnen erbrachten Leistungen die für die Ernennung nötig sind in der Privatwirtschaft um einiges besser bezahlt werden würden. Da spielt dann eben wie bei dir die Risikoaversion die größte Rolle und vielleicht auch irgendwelche ideologischen Gründe.
    Für den Richterdienst braucht man sowohl im Ersten als auch im Zweiten Juristischen Staatsexamen ein sogenanntes Prädikatsexamen. Ein solches ist in der Regel auch das Eintrittsticket für gehobene Anwaltskanzleien. Die bezahlen Berufsanfängern teilweise schon 15.000 Euro im Monat. Da kann der Richterdienst natürlich nicht mithalten. Wobei du in solchen Kanzleien nicht selten 60-80 Wochenstunden schuften musst.

  • #344 CEO_von_MTU (2014 - 2022) 10 März 2023, 08:42

    Zitat von: Stinkachu

    Ich nehme für mich nicht in Anspruch, dass ich tatsächlich große Ahnung davon habe, wie wir das Problem lösen können. Ich finde hier werden einfach Dinge vermischt, die man nicht vermischen sollte. Die Forderung nach Einsparungen steht ja hier nicht alleine, sie verfolgt ja einen Zweck und da sage ich, dass die Einsparungen den Zweck nicht erfüllen können, eben weil da Größenordnungen dazwischen sind. Mit keiner Silbe habe ich hier etwas dazu gesagt, ob ich die vorgeschlagenen Einsparungen gut, oder schlecht finde, weil ich finde, dass es nochmal eine ganz andere Debatte ist.
    Ich sehen tatsächlich keine andere Lösung als länger zu arbeiten, weil wir eben die Crux haben, dass diejenigen, die in Rente gehen, nicht nur Rente beziehen, sie zahlen nichts mehr ein. Dazu kommt noch, dass die Boomer eben auch so viele sind. Das hat uns in der Vergangenheit auch einen großen Überschuss gewährt, weil eben einer großen Workforce eine kleine Anzahl Kinder und Rentner gegenüber stand. Das ist nicht nur in Deutschland so gewesen, das war überall so. Daran ändert sich auch nichts, wenn man auf die hohe Steuerlast zeigt. Ich kann es nur wiederholen, die Boomer die in Rente gehen, werden brutale Löcher in die Finanzen reißen und ich sehe einfach nicht, wie man diese ausgleichen kann, nicht ohne länge zu arbeiten.
    Du dämlicher ekelhafter Schwanzlutscher. Wo sind denn zwischen 20 Mia. und 340 Mia. Größenordnungen (plural)¿?¿?

    Und das war ein einziges Beispiel. Einfach schön weiter die Lösung des Problems ignorieren und sich hinstellen und behaupten es gäbe keine. Der klassische Linksgrüne.

    Spinnen wir einfach deine retardierte Argumentation weiter: 2 Jahre länger buckeln bringt wie viel Einsparungen? Auf jeden Fall Größenordnungen weniger als 340 Mia. Die selben Größenordnungen wie die 20 Mia.
    Hurensohn.
    In Mathe sind wir grünen ja nicht so stark, ne.

  • #345 Elon Nurz 10 März 2023, 09:00

    Zitat von: emailgo

    Gut, da kenne ich mich nicht wirklich aus. Mit ist halt nur bekannt, dass Richter etwa für die von ihnen erbrachten Leistungen die für die Ernennung nötig sind in der Privatwirtschaft um einiges besser bezahlt werden würden. Da spielt dann eben wie bei dir die Risikoaversion die größte Rolle und vielleicht auch irgendwelche ideologischen Gründe.

    So ein kleiner Freisler steckt doch in jedem von uns

  • #346 fischkopp85 10 März 2023, 10:37

    Zitat von: Prof. Kangaroo

    Für den Richterdienst braucht man sowohl im Ersten als auch im Zweiten Juristischen Staatsexamen ein sogenanntes Prädikatsexamen. Ein solches ist in der Regel auch das Eintrittsticket für gehobene Anwaltskanzleien. Die bezahlen Berufsanfängern teilweise schon 15.000 Euro im Monat. Da kann der Richterdienst natürlich nicht mithalten. Wobei du in solchen Kanzleien nicht selten 60-80 Wochenstunden schuften musst.
    In den ersten drei Jahren bis zur Verbeamtung und gerne noch drei Jahre darüber hinaus knackst du auch die 60... auer

  • #347 Prof. Kangaroo 10 März 2023, 10:58

    Zitat von: fischkopp85

    In den ersten drei Jahren bis zur Verbeamtung und gerne noch drei Jahre darüber hinaus knackst du auch die 60... auer
    Ich weiß, der Richtermangel schlägt immer schlimmer durch.

    Nur im Richterdienst verdient man nicht 15k im Monat.

  • #348 SeltenDa 10 März 2023, 11:00

    Wirtschaftskreislauf+Pla%C3%9Fmann+BZ.jpg

  • #349 fischkopp85 10 März 2023, 11:00

    Zitat von: Prof. Kangaroo

    Ich weiß, der Richtermangel schlägt immer schlimmer durch.

    Nur im Richterdienst verdient man nicht 15k im Monat.
    Ja genau, da ist die Aussicht auf eine vergleichsweise sorgenfreie Zeit zwischen Ausstand und Ewigbox so mit das motivierendste Element

  • #350 Babber Hausser 10 März 2023, 11:04

    Zitat von: Prof. Kangaroo

    Für den Richterdienst braucht man sowohl im Ersten als auch im Zweiten Juristischen Staatsexamen ein sogenanntes Prädikatsexamen. Ein solches ist in der Regel auch das Eintrittsticket für gehobene Anwaltskanzleien. Die bezahlen Berufsanfängern teilweise schon 15.000 Euro im Monat. Da kann der Richterdienst natürlich nicht mithalten. Wobei du in solchen Kanzleien nicht selten 60-80 Wochenstunden schuften musst.

    Da sagt kein Richter der Welt was.

  • #351 LustDick 10 März 2023, 11:05

    Zitat von: Prof. Kangaroo

    Ich strebe den höheren Dienst an, die höchste Laufbahngruppe. Dort verdient man schon ganz ordentlich und die Verbeamtung ist eigentlich obligatorisch.

    Dass z.B. die Angestellten in einer kommunalen Bürgerberatung mit ihrer Arbeit nicht reich werden, ist natürlich klar.
    Höherer Dienst kommt halt auch drauf an. Als Verwaltungswissenschaftler ist da die Besoldung ganz ok, als Naturwissenschaftler oder WiWi ist es meistens doch deutlich weniger als in der Wirtschaft.

  • #352 Stinkachu 10 März 2023, 11:07

    Zitat von: fischkopp85

    Ja genau, da ist die Aussicht auf eine vergleichsweise sorgenfreie Zeit zwischen Ausstand und Ewigbox so mit das motivierendste Element

    Leute arbeiten nicht nur für Geld. Habe mal von irgendwem, ich weiß es nicht wem, gehört, dass das Richteramt nicht nur des Geldes wegen gemacht wird, sondern auch aus einem gewissen Verantwortungsgefühl und eben auch dem Gefühl, dass man hier tatsächlich etwas tut, was einen Mehrwert für die Gesellschaft hat. Wenn ich in einer gut zahlenden Kanzlei sitze, dann arbeite ich am Ende Verträge aus, die irgendwelche Arschlöcher noch reicher werden lassen. Schön toll.

  • #353 KippmKauBoi 10 März 2023, 11:34

    ẞooooo

    widder mal zu schnell feddich mit die Auftreche, etzadla muss ich schauen wie ich die Zeit bis zum Feierabend noch chrrmchrrmchrrm "überbrücken" kann.

  • #354 Gelöschtes Mitglied 1957 10 März 2023, 11:52

    Zitat von: KippmKauBoi

    ẞooooo

    widder mal zu schnell feddich mit die Auftreche, etzadla muss ich schauen wie ich die Zeit bis zum Feierabend noch chrrmchrrmchrrm "überbrücken" kann.
    Wichs doch auf der Toilette

  • #355 LustDick 10 März 2023, 12:20

    Zitat von: emailgo

    Wichs doch auf der Toilette
    Zitat von: KippmKauBoi
    ẞooooo

    widder mal zu schnell feddich mit die Auftreche, etzadla muss ich schauen wie ich die Zeit bis zum Feierabend noch chrrmchrrmchrrm "überbrücken" kann.
    iu


    Zitat:
    Mhmmmm jaaa komm hol ihn raus.

    iu

    Zitat:
    uWu sooo riesig boi!! Habeck musst du auch mal kennenlernen :sneaky:
    dCQ8LI3.png

  • #356 Makros 10 März 2023, 12:43

    Zitat von: Stinkachu

    Dazu kommt noch, dass die Boomer eben auch so viele sind. Das hat uns in der Vergangenheit auch einen großen Überschuss gewährt, weil eben einer großen Workforce eine kleine Anzahl Kinder und Rentner gegenüber stand.
    Außer den genannten Einsparungen (die auch nicht alles Abdecken), sehe ich auch keine Lösung für dass Problem.
    Es sollte aber auch nicht mein Problem.

    Warum wurden die Erwirtschaften Überschüsse nicht angelegt für die Zeit in der die Boomer in Rente gehen?
    Diese hätten verwendet werden können, für einen Schrittweisen Wechsel auf ein Kapitalbasiertes System.Dass Problem war schon lange bekannt, man musste sich nur die Geburtenraten anschauen.
    Aber da die meisten Bürger Politisch von 12 bis Mittag denken, lohnt es sich als Poliktiker Nicht, Langfristig Sinnvolle aber unangenehme Entscheidungen zu treffen. Stattdessen wird von Legislatur zu Legislatur regiert und man kann es ihnen noch nicht mal Verübeln.
    Die Boomer sind selbst Schuld an ihrer Situation, keine Politiker, Kapitalismus oder Hakennasen, Nein sie ganz Allein.

  • #357 Gelöschtes Mitglied 1957 10 März 2023, 12:55

    Zitat von: Makros

    Außer den genannten Einsparungen (die auch nicht alles Abdecken), sehe ich auch keine Lösung für dass Problem.
    Es sollte aber auch nicht mein Problem.

    Warum wurden die Erwirtschaften Überschüsse nicht angelegt für die Zeit in der die Boomer in Rente gehen?
    Diese hätten verwendet werden können, für einen Schrittweisen Wechsel auf ein Kapitalbasiertes System.Dass Problem war schon lange bekannt, man musste sich nur die Geburtenraten anschauen.
    Aber da die meisten Bürger Politisch von 12 bis Mittag denken, lohnt es sich als Poliktiker Nicht, Langfristig Sinnvolle aber unangenehme Entscheidungen zu treffen. Stattdessen wird von Legislatur zu Legislatur regiert und man kann es ihnen noch nicht mal Verübeln.
    Die Boomer sind selbst Schuld an ihrer Situation, keine Politiker, Kapitalismus oder Hakennasen, Nein sie ganz Allein.
    Es gab nie einen Überschuss der sowas ermöglicht hätte. Erst nach dem zweiten Weltkrieg gab es ja bisschen wirtschaftlich Stabilität aber da mussten bereits die Rentner der Gegenwart finanziert werden die so nie in das System eingezahlt hatten (wie auch?)

  • #358 LustDick 10 März 2023, 12:56

    Zitat von: Makros

    Außer den genannten Einsparungen (die auch nicht alles Abdecken), sehe ich auch keine Lösung für dass Problem.
    Es sollte aber auch nicht mein Problem.

    Warum wurden die Erwirtschaften Überschüsse nicht angelegt für die Zeit in der die Boomer in Rente gehen?
    Diese hätten verwendet werden können, für einen Schrittweisen Wechsel auf ein Kapitalbasiertes System.Dass Problem war schon lange bekannt, man musste sich nur die Geburtenraten anschauen.
    Aber da die meisten Bürger Politisch von 12 bis Mittag denken, lohnt es sich als Poliktiker Nicht, Langfristig Sinnvolle aber unangenehme Entscheidungen zu treffen. Stattdessen wird von Legislatur zu Legislatur regiert und man kann es ihnen noch nicht mal Verübeln.
    Die Boomer sind selbst Schuld an ihrer Situation, keine Politiker, Kapitalismus oder Hakennasen, Nein sie ganz Allein.
    ... und wer es als Boomer nicht geschafft hat ein gewisses Privatvermögen anzuhäufen, hat in der Regel auch Pech oder zu wenig Gehirn gehabt.

  • #359 G O T T 10 März 2023, 14:14

    Zitat von: emailgo

    Es gab nie einen Überschuss der sowas ermöglicht hätte. Erst nach dem zweiten Weltkrieg gab es ja bisschen wirtschaftlich Stabilität aber da mussten bereits die Rentner der Gegenwart finanziert werden die so nie in das System eingezahlt hatten (wie auch?)
    Achja? Halt dein Maul !

  • #360 Hetzer-chan 10 März 2023, 16:40

    Zitat von: emailgo

    Ist nicht ganz ungefährlich wenn man sich anschaut was in Griechenland passiert ist.

    Das Gehalt im öffentlichen Dienst ist ja oft auch geringer als in der Wirtschaft.
    Hab auch öfters gedacht, dass Verbeamtung nice wäre, aber hab da einige Storys mittlerweile gehört und bin davon weit abgerückt. So sicher sind diese Jobs gar nicht mehr und bist du einmal Beamter, dann musst du das auch bleiben, egal wie sich dein Job ändert. Nachdem ich bei Bewerbungsgesprächen auch wie der letzte Volltrottel behandelt worden bin, kann mich der Staat gepflegt am Arsch lecken.

    Zitat von: CEO_von_MTU (2014 - 2022)
    Du dämlicher ekelhafter Schwanzlutscher. Wo sind denn zwischen 20 Mia. und 340 Mia. Größenordnungen (plural)¿?¿?

    Und das war ein einziges Beispiel. Einfach schön weiter die Lösung des Problems ignorieren und sich hinstellen und behaupten es gäbe keine. Der klassische Linksgrüne.

    Spinnen wir einfach deine retardierte Argumentation weiter: 2 Jahre länger buckeln bringt wie viel Einsparungen? Auf jeden Fall Größenordnungen weniger als 340 Mia. Die selben Größenordnungen wie die 20 Mia.
    Hurensohn.
    In Mathe sind wir grünen ja nicht so stark, ne.
    Es sagt ja niemand, dass der Staat weiter Geld für die Erfoschung lebischer Baltänze in Tanzania verschwenden sollte, aber das Rentensystem ist ein Loch und genau wie unser Gesundheitssystem nicht noch weiter subventionierbar. Ist ne riesige sunken cost fallacy. Die Rente ist tot und damit sollte man sich abfinden. Jegliche Diskussionen über "länger arbeiten" oder "mehr Rente" sind Themen aus der Boomerzeit, die wir begraben sollten. Sarrazin hat das 2010 schon geschrieben und es hat niemand gekehrt und jetzt sind wir in 2023 und reden immer noch über diese Rotze. Hier wurde einfach dekandenlag Scheiße gebaut von der Regierung.