#16767
gayusschwulius
5 März 2022, 11:58
Zitat von: Sturmbannwubi
Wenn ich mir überlege, dass ich auch mal meiner Meinung nach 5-8 Kilo zu viel wog, wie sehr es mich beeinträchtigt hat in der Ausdauer und Leistungsfähigkeit. Ständig Sodbrennen, Unwohlsein, Müdigkeit, Kopfschmerzen und psychische Belastung (weil ab einem gewissen Übergewicht verliert man ja seine Menschenrechte... zurecht). Wie schnell es bei mir im Schädel klick gemacht hat und sofort mit Sport gegengewirkt wurde.
Da kann ich es mir überhaupt nicht vorstellen wie nah man an der Grenze zu den Toten balanciert wenn man mal eben 100 fucking 50 Kilo zuviel mit sich rumträgt. Der muss doch jeden Tag zu Gott beten dass er überhaupt nach einer Nacht wieder aufwacht.
Dieser Typ ist krank und bräuchte dringend Hilfe. Aber er will die nicht also darf er meinetwegen so sehr leiden wie nur menschenmöglich bevor er die lange Schiffsreise nach Walhalla (auf einem separaten Boot weil fett) antreten muss.
Und natürlich hatte er schon Schlaganfälle. Und ich kann kaum den nächsten erwarten.
Noch nie hab ich soviel Hass und Verachtung für einen Menschen empfunden wie für diesen Mistkerl.
Und ja die Humanisten werden sagen "ÖHHHH er ist immernoch ein Mensch bla bla "
NEIN DAS IST ER NICHTMEHR! Er ist eine groteske Parodie eines Fantasiewesens, was früher Brücken bewacht und dumme Rätsel gestellt hat.
Ein widerwertiges, geflohenes Tier aus einem Gruselkabinett, indem sonst nur Elefanten mit zwei Rüsseln oder Zwerge mit 8 Armen zur Schau gestellt werden.
Oger, nochmal an dich: Stirb einsam und weit weg von mir!
Ich war tatsächlich früher lange Zeit (vom mittleren Ternageralter bis Anfang zwanzig) auch ein ziemlich utopischer Fettsack (wenn auch noch Dimensionen von Winkler entfernt, so 140 kg auf 1,90 zu schlimmsten Zeiten, hauptsächlich deshalb, weil ich brutal viel Cola und andere Zuckerplörre getrunken habe) und von allen Dingen, die mir eine Reduktion auf Normalgewicht (jetzt ca. 85 kg) an Positivem beschert hat, ist nichts so großartig wie das gewonnene Körpergefühl. Ich wusste einfach jahrelang nicht, dass man auch leben kann, ohne bei jedem Spaziergang und jedem Gang in den zweiten Stock keuchen zu müssen, ohne nach jeder zweiten Nacht Rückenschmerzen zu haben und ohne bei den meisten Sitzgelegenheiten Probleme zu haben, sein Hinterteil bequem zu platzieren. Und ich war dabei wohlgemerkt noch immer einigermaßen aktiv, bin zur Schule gegangen und habe später studiert, mich mit Freunden getroffen, hatte sogar zeitweilig eine Freundin etc., saß also keinesfalls jahrelang inaktiv vor dem Computer. Wie schlimm muss es da für einen sein, der das doppelte Übergewicht auch noch mit völlig fehlender Aktivität verbindet, sodass die Muskeln auch noch atrophieren? Ich verstehe einfach nicht, wie jemand das jahrelang mitmachen kann, ohne irgendwann wie ich die Reißleine zu ziehen. Himmel, spätestens in dem Moment, in dem meine verdammten Beine anfangen, buchstäblich abzufaulen, muss ich doch erkennen, dass ich etwas ändern muss.
Aber gut, fairerweise ist Wongel damit nicht alleine, das Problem haben viele undisziplinierte Idioten, die man dank solcher formidablen Vorbilder wie Ricarda Langwiebreit heute nicht einmal mehr durch sanften sozialen Druck zu ihrem Glück zwingen darf. Wahrscheinlich wäre es heute diskriminierendes Fatshaming, dass mir meine Freundin damals gesagt hat, ich solle dringend Gewicht verlieren, weil sie sich Sorgen um mich machte. Big Macs für alle!