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Der Drachenlord - Part 1

  • #22021 HochtoxischerPutin 15 März 2022, 19:37

    Zitat von: Hansolol

    Emailgo?
    Was gibts?

  • #22022 Gesperrt 15 März 2022, 19:37

    Zitat von: Rollatormann

    Meme
    Wenn allein dein BMI mehr wiegt als eine erwachsene Person
    Wobei eine Frau mit 60 Kilo schon etwas zu mollig für den Lord sein könnte. Bekanntlich findet er dicke Menschen sexuell abstoßend (sic!), weil es überall schwabbelt*. Beim Anblick von dicken Frauen kommt bei Bumsdi einfach keine Stimmung auf.

    * Die Veteranen werden sich erinnern. Das hat er so im vergangenen Jahr (?) im Stream und Discord gesagt. Tatsächlich sogar.

  • #22023 strangestnights 15 März 2022, 19:41

    Also falls er geknastet wird, dann werd ich Geizhals tatsächlich die Kohle aufwerfen und ihn mit ner Gombjuderstimme anrufen.

    Nur damit sein Anrufkontingent gleich aufgebraucht ist.

    Aber wahrscheinlich werden sie halt die Info, wo er vollzogen, zur Vernunft gebracht wird, in den Arsch gefickt wird wo man den Meddler erreichen kann geheimer halten, als wo der Ford Blu seine Standschäden erleiden wird.

    Aber ich bin sicher, die Leitungen werden glühen, die Wärter narrisch und das Gayme wird halt eine ganz neue Dimension erreichen.

  • #22024 Sturmbannwubi 15 März 2022, 19:44

    Ich wette, dass ein Haider in guter Voraussicht sich zum Gefängniswärter ausbilden ließ und gerade auf den Oger wartet

  • #22025 Ruhe_Reiner 15 März 2022, 19:45

    Bevor Schnapsi hier wieder dicht macht...

    Die unglaubliche Weltreise des Mr. W. - 1. Teil
    oder: Planlos und paranoid in Mittelfranken

    Halb sieben in der Früh. Dunst liegt über den Wiesen an der Mittleren Aurach, die sich fast geräuschlos ihren Weg Richtung Emskirchen bahnt, bis sie in weiter Ferne in den Strömen der Regnitz verschwindet. Ein Hecht gleitet sanft durch das trübe Wasser und ahnt nichts von der grotesken Kreatur, die einige hundert Meter entfernt in einem blauen Ungetüm aus Metall haust. An der Abzweigung Ansbacher Straße/Flugshofer Straße führt ein schmaler Feldweg hinter einige Bäume, die dem monströsen Gefährt und seinem nicht minder monströsen Eigentümer ein wenig Schutz bieten sollen. Im kahlen Geäst hockt eine Rabenkrähe und starrt durch den Nebel in den Sonnenaufgang am Horizont. Sie erfüllt die Luft im Sekundentakt mit kraftvollen Rufen: "WI WI WI WI!" Rabenvögel sind dafür bekannt, Geräusche imitieren zu können. Doch wo mag dieser Vogel die angestimmten Töne nur vernommen haben? Ein paar Meter weiter unten regt sich derweil etwas in der blauen Karosse. Die Scheiben sind beschlagen. "HÖRT HALT MAL AUF, DAUERND MEINE ALARMANLAGE AUSZULÖSEN, IHR FEIGEN HUANSÖHNE!!!", tönt es mit einem Mal donnernd aus dem Innern des Fahrzeugs. Die Rabenkrähe flattert aufgeschreckt mit den Flügeln und verschwindet empört in den Nebelschwaden.

    Die Fahrertür des auffälligen Automobils öffnet sich langsam. Behäbig schälen sich zwei klumpfußbewehrte, haarlose Beine mit kalkweißer, mehliger Haut aus dem Wagen; die deformierten Zehen suchen würmelnd nach festem Grund und zucken kurz erschrocken zusammen, als sie den kühlen Tau von den Grashalmen wischen. Den grotesken Fortbewegungsorganen folgt ein äußerst umfangreicher Körper, der ohne nennenswerte Abgrenzung quasi nahtlos in einen fusselig frisierten Wasserschädel übergeht. In ihm wohnen zwei angeschwollene Augen, die sowohl vom unbarmherzigen Licht der Morgensonne geblendet, als auch aufgrund von Schmerzen in Nacken, Schultern, Rücken, Armen, Beinen und Füßen zusammengekniffen werden. Eine unruhige Nacht liegt hinter der Kreatur; eine viel zu lange, kalte Dunkelheit voller merkwürdiger Träume, unbequemer Sitzpositionen und ständiger Alarmbereitschaft. Ein fauliger Dunst entweicht der Mundöffnung, als das Wesen sich angestrengt vollends aus dem Fahrzeug wuchtet, dessen Stoßdämpfer laut "Hosianna!" rufen würden, wären sie des Sprechens mächtig. Ein Tankstellenkaffeebecher wird von der massiven Gestalt mitgerissen, entleert im freien Fall geschickt seinen letzten Schluck zwischen die Pedalerie des Autos und landet schließlich im feuchten Gras.

    Was mag der heutige Tag wohl bringen? Die Sonne blinzelt langsam durch die Baumwipfel und nimmt den Kampf mit der Nebelwand auf. Tautropfen glitzern und funkeln wie kleine Diamanten, die über die ganze Wiese verstreut wurden und zwei Rehe in der Ferne haben das stark schnaufende und trotz kühler Temperaturen transpirierende Geschöpf bemerkt und halten ihm höhnisch den Spiegel hin, ehe sie im Dickicht verschwinden. Die malerische Morgenszenerie entlockt dem Ogerhirn die Erkenntnis: "Fol übl!" und mündet in der Entscheidung, dem friedlichen Erwachen der Natur zugunsten eines Tankstellenkaffees und Fressalien aus der Backwarenabteilung den Rücken zu kehren. So drückt der kleine Bauch kurz darauf schon kräftig gegen das Steuerrad des Wagens, der im dritten Anlauf den Klauen des morastigen Untergrunds entrissen werden konnte und mittlerweile im nahegelegenen Emskirchen angelangt ist und dort am Friedhof in die Neustädter Straße einbiegt. Die in Hauslatschen gestopften Füße treten das Gaspedal kräftig durch, denn das Geschöpf, auch Reiner, Reinerle, Reini oder Herr Wingla genannt, nimmt Kurs auf die Shell-Tankstelle, die die Befriedigung der zuvor aufgekeimten Bedürfnisse verspricht.

    Nachdem Reiner sich in den Besitz zweier Becher Kaffee mit der Extraportion Zucker, einem belegten Laugendreieck, zwei Zimtschnecken, drei Dosen Monster-Ennertschie und zwei Schachteln Zigaretten gesetzt hat, schlurft er schweren Schrittes zurück in Richtung Wagen. Die inzwischen nicht mehr ganz so angeschwollenen, aber immer noch müden und in den Winkeln krümeligen, ja geradezu mit Schlafsandburgen versehenen Augen wandern dabei nervös von links nach rechts. Jederzeit könnte ihn jemand entdecken. In jedem Auto, an jeder Zapfsäule und hinter jedem Busch könnte die Gefahr lauern, bewaffnet mit Hääändis, Kameras und Flüstertüten und stets gewillt, ihn zu provozieren. Während er versucht, die kostspielige Tankstellenausbeute zu halten und gleichzeitig die Fahrzeugtür zu öffnen, will er sich damit zu beruhigen, dass ihn in dieser Ortschaft, seiner ehemaligen Heimat, zu diesem Zeitpunkt niemand vermuten dürfte. Bereits vorgestern hat er schließlich geschickt eine falsche Fährte gelegt, die jedem Nachsteller klar machen sollte, dass er sich gerade in Frankreich an der Grenze zu Portugal befindet und eine Suche nach ihm daher völlig sinnlos wäre. Die Kaffeebecher werden irgendwie auf dem Beifahrersitz drapiert, ohne ihres überzuckernden Inhalts verlustig zu gehen, die Zigaretten gesellen sich im Handschuhfach zu einem nicht weiter erwähnenswerten, in jedem Fall aber sehr unsauberen Gerät und die Backwaren werden grob in der Mittelkonsole verstaut. Geschafft.

    Die Handbremse wird gelöst, der Motor heult auf, schwitzige Pranken krallen sich am Lenkrad fest, die Augen werden hochkonzentriert zu Schlitzen verengt und dann setzt sich das performanceblaue Monster ruckartig und mit quietschenden Reifen in Bewegung. Die Tankstelle verschwindet im Rückspiegel, die Landstraße wird unter die Räder genommen und Reinerle rast dem Sonnenaufgang entgegen. Heute hat er großes vor. Die Deutschlandtour ist noch lange nicht zu Ende. Ohne zu wissen, wohin es ihn wirklich verschlagen wird, donnert er über den Asphalt. Das Ziel könnte überall sein: Berlin, Hamburg, Köln oder wenigstens Bad Windsheim. Zu seiner Rechten rasen die Felder an ihm vorbei, zu seiner Linken die Autos auf der Gegenspur, die allesamt wie Spielzeuge gegen sein mächtiges Fuhrwerk erscheinen. Reiner öffnet das Seitenfenster ein wenig und schon bläst ihm der Wind der Freiheit durchs schuppige Haar; das Autoradio darf den Soundtrack von Digimon abspielen. Langsam wandert eine Hand in die Mittelkonsole und fummelt minutenlang an den Bäckertüten herum, bis die wurstigen Finger endlich eine Zimtschnecke zu fassen kriegen. Die Augenbrauen sind längst bis zum Haaransatz hochgezogen, die Fressluke ist eingespeichelt, die Schweinsäuglein glänzen voller Erwartung. Der erste Bissen reißt ein Drittel der spiralförmigen Teigware in den Abgrund des oger'schen Verdauungstraktes, der nächste Bissen steht ihm in nichts nach. Schmatzend grinst Reinerle und weiß: Er lebt gerade seinen Traum.​

  • #22026 Stripey 15 März 2022, 19:49

    Bravo. Als ob das der garstiger Kerl das liest. Wegen Überforderung wird der Thread wieder geschlossen. Hoffen wir mal das ihn kein Türke schräg grinsend angeguckt hat. Sonst ist länger zu.

  • #22027 Der Wohlbekannte 15 März 2022, 19:49

    Zitat von: Ruhe_Reiner

    Bevor Schnapsi hier wieder dicht macht...

    Die unglaubliche Weltreise des Mr. W. - 1. Teil
    oder: Planlos und paranoid in Mittelfranken

    Halb sieben in der Früh. Dunst liegt über den Wiesen an der Mittleren Aurach, die sich fast geräuschlos ihren Weg Richtung Emskirchen bahnt, bis sie in weiter Ferne in den Strömen der Regnitz verschwindet. Ein Hecht gleitet sanft durch das trübe Wasser und ahnt nichts von der grotesken Kreatur, die einige hundert Meter entfernt in einem blauen Ungetüm aus Metall haust. An der Abzweigung Ansbacher Straße/Flugshofer Straße führt ein schmaler Feldweg hinter einige Bäume, die dem monströsen Gefährt und seinem nicht minder monströsen Eigentümer ein wenig Schutz bieten sollen. Im kahlen Geäst hockt eine Rabenkrähe und starrt durch den Nebel in den Sonnenaufgang am Horizont. Sie erfüllt die Luft im Sekundentakt mit kraftvollen Rufen: "WI WI WI WI!" Rabenvögel sind dafür bekannt, Geräusche imitieren zu können. Doch wo mag dieser Vogel die angestimmten Töne nur vernommen haben? Ein paar Meter weiter unten regt sich derweil etwas in der blauen Karosse. Die Scheiben sind beschlagen. "HÖRT HALT MAL AUF, DAUERND MEINE ALARMANLAGE AUSZULÖSEN, IHR FEIGEN HUANSÖHNE!!!", tönt es mit einem Mal donnernd aus dem Innern des Fahrzeugs. Die Rabenkrähe flattert aufgeschreckt mit den Flügeln und verschwindet empört in den Nebelschwaden.

    Die Fahrertür des auffälligen Automobils öffnet sich langsam. Behäbig schälen sich zwei klumpfußbewehrte, haarlose Beine mit kalkweißer, mehliger Haut aus dem Wagen; die deformierten Zehen suchen würmelnd nach festem Grund und zucken kurz erschrocken zusammen, als sie den kühlen Tau von den Grashalmen wischen. Den grotesken Fortbewegungsorganen folgt ein äußerst umfangreicher Körper, der ohne nennenswerte Abgrenzung quasi nahtlos in einen fusselig frisierten Wasserschädel übergeht. In ihm wohnen zwei angeschwollene Augen, die sowohl vom unbarmherzigen Licht der Morgensonne geblendet, als auch aufgrund von Schmerzen in Nacken, Schultern, Rücken, Armen, Beinen und Füßen zusammengekniffen werden. Eine unruhige Nacht liegt hinter der Kreatur; eine viel zu lange, kalte Dunkelheit voller merkwürdiger Träume, unbequemer Sitzpositionen und ständiger Alarmbereitschaft. Ein fauliger Dunst entweicht der Mundöffnung, als das Wesen sich angestrengt vollends aus dem Fahrzeug wuchtet, dessen Stoßdämpfer laut "Hosianna!" rufen würden, wären sie des Sprechens mächtig. Ein Tankstellenkaffeebecher wird von der massiven Gestalt mitgerissen, entleert im freien Fall geschickt seinen letzten Schluck zwischen die Pedalerie des Autos und landet schließlich im feuchten Gras.

    Was mag der heutige Tag wohl bringen? Die Sonne blinzelt langsam durch die Baumwipfel und nimmt den Kampf mit der Nebelwand auf. Tautropfen glitzern und funkeln wie kleine Diamanten, die über die ganze Wiese verstreut wurden und zwei Rehe in der Ferne haben das stark schnaufende und trotz kühler Temperaturen transpirierende Geschöpf bemerkt und halten ihm höhnisch den Spiegel hin, ehe sie im Dickicht verschwinden. Die malerische Morgenszenerie entlockt dem Ogerhirn die Erkenntnis: "Fol übl!" und mündet in der Entscheidung, dem friedlichen Erwachen der Natur zugunsten eines Tankstellenkaffees und Fressalien aus der Backwarenabteilung den Rücken zu kehren. So drückt der kleine Bauch kurz darauf schon kräftig gegen das Steuerrad des Wagens, der im dritten Anlauf den Klauen des morastigen Untergrunds entrissen werden konnte und mittlerweile im nahegelegenen Emskirchen angelangt ist und dort am Friedhof in die Neustädter Straße einbiegt. Die in Hauslatschen gestopften Füße treten das Gaspedal kräftig durch, denn das Geschöpf, auch Reiner, Reinerle, Reini oder Herr Wingla genannt, nimmt Kurs auf die Shell-Tankstelle, die die Befriedigung der zuvor aufgekeimten Bedürfnisse verspricht.

    Nachdem Reiner sich in den Besitz zweier Becher Kaffee mit der Extraportion Zucker, einem belegten Laugendreieck, zwei Zimtschnecken, drei Dosen Monster-Ennertschie und zwei Schachteln Zigaretten gesetzt hat, schlurft er schweren Schrittes zurück in Richtung Wagen. Die inzwischen nicht mehr ganz so angeschwollenen, aber immer noch müden und in den Winkeln krümeligen, ja geradezu mit Schlafsandburgen versehenen Augen wandern dabei nervös von links nach rechts. Jederzeit könnte ihn jemand entdecken. In jedem Auto, an jeder Zapfsäule und hinter jedem Busch könnte die Gefahr lauern, bewaffnet mit Hääändis, Kameras und Flüstertüten und stets gewillt, ihn zu provozieren. Während er versucht, die kostspielige Tankstellenausbeute zu halten und gleichzeitig die Fahrzeugtür zu öffnen, will er sich damit zu beruhigen, dass ihn in dieser Ortschaft, seiner ehemaligen Heimat, zu diesem Zeitpunkt niemand vermuten dürfte. Bereits vorgestern hat er schließlich geschickt eine falsche Fährte gelegt, die jedem Nachsteller klar machen sollte, dass er sich gerade in Frankreich an der Grenze zu Portugal befindet und eine Suche nach ihm daher völlig sinnlos wäre. Die Kaffeebecher werden irgendwie auf dem Beifahrersitz drapiert, ohne ihres überzuckernden Inhalts verlustig zu gehen, die Zigaretten gesellen sich im Handschuhfach zu einem nicht weiter erwähnenswerten, in jedem Fall aber sehr unsauberen Gerät und die Backwaren werden grob in der Mittelkonsole verstaut. Geschafft.

    Die Handbremse wird gelöst, der Motor heult auf, schwitzige Pranken krallen sich am Lenkrad fest, die Augen werden hochkonzentriert zu Schlitzen verengt und dann setzt sich das performanceblaue Monster ruckartig und mit quietschenden Reifen in Bewegung. Die Tankstelle verschwindet im Rückspiegel, die Landstraße wird unter die Räder genommen und Reinerle rast dem Sonnenaufgang entgegen. Heute hat er großes vor. Die Deutschlandtour ist noch lange nicht zu Ende. Ohne zu wissen, wohin es ihn wirklich verschlagen wird, donnert er über den Asphalt. Das Ziel könnte überall sein: Berlin, Hamburg, Köln oder wenigstens Bad Windsheim. Zu seiner Rechten rasen die Felder an ihm vorbei, zu seiner Linken die Autos auf der Gegenspur, die allesamt wie Spielzeuge gegen sein mächtiges Fuhrwerk erscheinen. Reiner öffnet das Seitenfenster ein wenig und schon bläst ihm der Wind der Freiheit durchs schuppige Haar; das Autoradio darf den Soundtrack von Digimon abspielen. Langsam wandert eine Hand in die Mittelkonsole und fummelt minutenlang an den Bäckertüten herum, bis die wurstigen Finger endlich eine Zimtschnecke zu fassen kriegen. Die Augenbrauen sind längst bis zum Haaransatz hochgezogen, die Fressluke ist eingespeichelt, die Schweinsäuglein glänzen voller Erwartung. Der erste Bissen reißt ein Drittel der spiralförmigen Teigware in den Abgrund des oger'schen Verdauungstraktes, der nächste Bissen steht ihm in nichts nach. Schmatzend grinst Reinerle und weiß: Er lebt gerade seinen Traum.​
    Will das Michael das liest :*(

  • #22028 Karl Klammer 15 März 2022, 19:52

    Zitat von: Hansolol


  • #22029 Wurstwasserjunkie 15 März 2022, 19:59

    Zitat von: Hansolol


    Wer zur Hölle sagt sowas? BAH! Da muss man echt kaputt im Kopf sein, um so einen Scheiß zu labern.

  • #22030 BLAU 15 März 2022, 20:03

    Zitat von: Der Wohlbekannte

    Will das Michael das liest :*(

    Dieser Beitrag wurde von BLAU am 15.03.2022 20:12:50 bearbeitet.
  • #22031 Deleted member 380 15 März 2022, 20:04

    Zitat von: CIA

    Tßwischmähdurch einfach mal a weng Bause machne und die Hundescheiße riechne, foll legger, foll Nadur bur. Dieser alde Romandigger ist noch zu haben Mädels ;-)

    l8zko4E.jpg
    "Erschdamol die Gamera ßo haldne, daß deß aussehen dud wie als würd mich weranners foddografierne. ßo un etzala riech ich an derer Plume hier. Die heißt glaub ich Bommerlunder oder ßo, oder Hollerrunder, höhö foll bäwäss haha. Mei Omer hat die immer in ßo Zuggerwasser neigeb'm, war scho immer a weng ferüggd die Omer, wer haud scho Plumen in Zuggerwasser nei. Abrobo, iß die ned for kurdsem gestorbne? Naja egal. Alde Schabragge, hat noch net amal für mich an Hunnerter logger machen können, dann fliegd sie halt naus, wer niggs zahld fliegd, gedrolld wird net. Die Füße unner meinen Tisch stellne, aber niggs nausrüggne. Deß hammer gern. ßo schön an derer Plume schnubbern, ßo tun alß wär deß foll geil, die Mädls stehn auf Plumen, deß wird foll der Muschmagnet hehehe, kleines Schmanggerl dazu, bin ja eh schon heiser Tübb. Hmm, waß könnd ich den Haidern nachher für a G'schichtn erzähln, hmm...ogge ewenduell, dass ich mei ersdes Mal Analfergehr unner nem Bommerlunderbusch hadde. Aba mit wem? Mitm Rollifahra? Schau mer mal, wie ich deß no hingriech. Ui die Plume riecht abba stagg, glei mal darauf a Flasche Schwibbschwabb..."

  • #22032 Jens Gibolde 15 März 2022, 20:08

    Zitat von: Herzkönig

    Feinstes Mett mit "Warrrummäh" und Eunuchenstimme gibt's ab Minute 10. Habe den Timestamp dementsprechend angepasst. Ehrenhaider Oniwa, der vielen in Erinnerung geblieben ist, fehlt in dem Video. Wird hiermit nachgeliefert:


    227b9d33-9298-4d5a-b1a4-34bdf0cdd666.jpeg


    Ich bin doch voll in der Verteidigung, Aller. Wieso bringt des denn nix, wenn ich mich verteidige, verdammt noch mal? Bin ich wirklich so beschissen, oder is des einfach nur asozial gemacht?

  • #22033 quiesel 15 März 2022, 20:09

    Junge das neue Video.. was für ein Lügenfeuerwerk!

    Bei 16:55 behauptet er ernsthaft, dass er seine halienische Familie auf einem Autobahnrastplatz getroffen hat. ER TRIFFT SEINE FAMILIE AUF EINEM FUCKING AUTOBAHNRASTPLATZ! Wer kennts nicht, weit entfernte Verwandte im Ausland besucht man nicht in ihrem Heimatort, sondern auf einem beschissenen Rastplatz!

    U-T-O-P-I-S-C-H!

  • #22034 Rollatormann 15 März 2022, 20:10

    Zitat von: Eggers2000

    Wobei eine Frau mit 60 Kilo schon etwas zu mollig für den Lord sein könnte. Bekanntlich findet er dicke Menschen sexuell abstoßend (sic!), weil es überall schwabbelt*. Beim Anblick von dicken Frauen kommt bei Bumsdi einfach keine Stimmung auf.

    * Die Veteranen werden sich erinnern. Das hat er so im vergangenen Jahr (?) im Stream und Discord gesagt. Tatsächlich sogar.

    Mädl muss edsala das Dreieck zwischnee ihren Beinneee habneee

    e/ Damit ist nicht Rainers Schwabbel Fettpad Dreieck gemeint, sondern dass die Oberschenkel so dünn sein müssen dass zwischen Vagina und den Schenkeln ein dreieckiger Freiraum entsteht, was bei sehr skinny Frauen der Fall sein kann.

  • #22035 Gelöschtes Mitglied 62 15 März 2022, 20:14

    Zitat von: quiesel

    Junge das neue Video.. was für ein Lügenfeuerwerk!

    Bei 16:55 behauptet er ernsthaft, dass er seine halienische Familie auf einem Autobahnrastplatz getroffen hat. ER TRIFFT SEINE FAMILIE AUF EINEM FUCKING AUTOBAHNRASTPLATZ! Wer kennts nicht, weit entfernte Verwandte im Ausland besucht man nicht in ihrem Heimatort, sondern auf einem beschissenen Rastplatz!

    U-T-O-P-I-S-C-H!
    Vielleicht haben die ja auch in Halien ihre Schanze verloren und sind jetzt Obdachlos.

  • #22036 Rollatormann 15 März 2022, 20:14

    Zitat von: schnappɨ

    Vielleicht haben die ja auch in Halien Ihre Schanze verloren und sich jetzt obdachlos

    Entstehung eines neuen Zigeuner-Branch

  • #22037 Was tsur Hölle... ! 15 März 2022, 20:16

    ... geht es eigentlich nur mir so, oder könnt ihr auch den Lügenkonstrukten des Scheusals gar nicht mehr folgen? Wovon faselt der da im neuen Video? Gehts da um den 15-Minuten-Trip nach Rimini neulich, der aufgrund von Rainerles Angst vor einem Hund beendet wurde und den er nun gewaltig ausgeschmückt hat? Von wo und von wann stammt dieses Video überhaupt? Er sagt ja, es sei von Montag, aber ich dachte, seine Schrottkarre steht schon seit gestern vor der PINEA rum? Wer ist die geheimnisvolle "sie"... soll das die Olle aus der Hotelbar in Hamburg sein oder was in aller Welt hat der sich da zusammengesponnen?

    So oder so, selbst für seine Verhältnisse ein außergewöhnlich mieses und skrupelloses Lügenfeuerwerk. Am widerlichsten finde ich, wie er immer so tut, als sei er ein diskreter Mann von Welt, wenn er so ganz betont beiläufig "sie" oder "ihre Krankheit" oder "die Großeltern" erwähnt und sich sicherlich in seinem Klotzkopf mental auf die fette Schulter klopft: Genial Rainer, deß wird die Leude dßum Nachdengen bringen! Die wollen jedß alle wißßnäää, wen du gepudert haßt! Die sind jedß ffoll neidisch auf dich, endlich!"

    Im Übrigen bin ich mir sicher, dass er sich sein Märchen nur in groben Zügen vorher erdacht hat und vieles sozusagen live während er das Video aufnahm spontan dazugedichtet wurde. Aber ich denke, dass er die Grundideen "geheimnisvolle Sie" + "ihre Krankheit" + "ihre Familie, die mich so liebevoll aufgenommen hat" schon im Voraus hatte. Die Lüge des heißen Abenteuers im Hotel reicht eben nicht mehr, jetzt muss gleich eine ganze liebevolle Familie erdichtet werden, die selbstverständlich vor Vergnügen fast vergehen, den obdachlosen, gewalttätigen, schlappentragenden, zahnlosen, verurteilten, 250 Kilo schweren, strunzdummen, ungepflegten, deutschlandweit verhassten und vogelfreien Knacki-in-spe an ihrem Tisch ihr Frühstück inhalieren zu lassen.

    Meine Vermutung: Diesmal kommt die Inspiration für diesen hanebüchenen Unsinn aus irgendwelchen Romantic Comedies. Natürlich hat die Frau eine "Krankheit"... oder wars der Opa? Das Narrativ scheint im Laufe der Geschichte zu wechseln. Natürlich hat sie eine "Tochter"... diese wurde, denke ich, im Laufe des Videos als Sahnehäubchen noch schnell dazugedichtet, schmierige Nebengedanken inklusive. Opa und Oma am Küchentisch, jaja, auch das kennt man aus diesen Filmen. Und natürlich haben sie ihm in Italien geholfen, sprachlich irgendwie durchzukommen, mit Grübblklauen und Rollnagelstampfern hat er sich "durchgepfriemelt", haha, wie lustig, wie originell, diese Geschichte, du feister Scheißhaufen.

    Ich wette, mit ein bisschen Recherche könnte man glatt rausbekommen, WELCHEN Film er jetzt genau geglotzt hat... egal. Es ist, wie gesagt, ein besonders verabscheuungswürdiges Exempel seiner einzigartigen Mischung aus Hageldummheit, Eitelkeit und skrupellosem Willen zur Manipulation. Letzteren wendet er immerhin zunehmend auf sich selber an.

    Schön auch, wie er, Schlitzohr das er ist (in seinem Mostkopp), gleich den bösen Haidern die Waffe aus der Hand nimmt, indem er, ganz der gefasste Lebensmann, verkündet, dass er glaube, das würde nix mehr mit der Schönen, er ist nicht ihr Typ, sowohl vom Aussehen wie auch vom Charakter her, naja Charakter passt schon, denn an seinem Charakter kann ja nun wirklich niemand was auszusetzen haben, du lieber Scholli! Und sogleich muss aber selbst in seiner Lügengeschichte ein Hoffnungsschimmer ausgedacht werden, der dann auch sofort ausgebaut und skrupellos gesteigert wird: Naja, er glaubt nicht, dass das was wird, aber man muss halt mal schauen! Die Nummer hat sie ihm gegeben! Da wird er anrufen! Und sie besuchen! Und mit ihr essen gehen! In ein paar Monaten! Denn da wird er ganz bestimmt nicht im Knast sein, nein nein, wenn er es nur oft genug vor sich selber leugnet, stimmt es auch nicht!

    Was ich auch massiv zum Erbrechen finde: Wie er über seine ausgedachte Bekanntschaft spricht, als sei sie eine von vielen, er kennt das ja, die Frauen kommen, die Frauen gehen, so ist das eben im Lehm eines um die Welt düsenden Playboys, aber DIESE hier, die ist anders! Tochter, Großeltern, Frühstück, Krankheit! "Ihr merkt schon, die hat es mir angetan", grinst der Fettsack seine Zuschauer an. DIE hat es ihm angetan! Alle anderen (ausgedachten) Frauen waren nur Fun, waß fürß Bedd, hadder nur flachklegt khapt!

    ... und was ich schließlich noch absolut zum PIEPEN finde, ist, wie Fettis schmierige Luftschlösser IMMER damit enden, dass es ja "ffoll schön war, aber ich glaube ned, daßß deß waß längerfrißdigeß wird". IMMER. Sogar diesmal. Damit will er natürlich den bösen Haidern zuvorkommen, der Fuchs, damit die ihm gar nicht erst blöde Fragen stellen. Aber ich finde es sauwitzig, wie in seinen Storys immer ER derjeniche ist, der von den ausnahmslos wunderschönen, schlanken, liebevollen, hochintelligenten Frauen zuerst angesprochen wird, die dann auch allesamt stets zutiefst von seiner Feinfühligkeit, seiner Empathie, seinem Charakter beeindruckt sind und nichts lieber wollen, als den milchweißen Fleischberg mit Mundgeruch zum One-Night-Stand zu verführen. So sähe er sich gern, der Dicke - free as a bird, come tomorrow, tomorrow I´ll be gone. Und IMMER ist es dann aber leider leider, er ist ja im Herzen doch ein ehrlicher Dude, ein Romandigger, ein Abenteuer gewesen!

    ... und dabei ist er nichtmal dazu in der Lage, eine zu finden, die ihn friendzoned. Allen schmalzigen Manipulationsversuchen der letzten 32 Jahre zum Trotz.

    Was für ein singulärer Abschaum er doch ist.

  • #22038 Sturmbannwubi 15 März 2022, 20:17

    Übrigens kann ich jedem den Kanal hier empfehlen weil ist kein reactionquatsch, sondern videos mit tollen Ideen


    E:
    Hab mich fast eingepisst:


    Der Typ gibt sich fucking viel Mühe das reiht sich fast in DN rein

    Dieser Beitrag wurde von Sturmbannwubi am 15.03.2022 20:49:59 bearbeitet.
  • #22039 Leonidas ☑ 15 März 2022, 20:24

    Zitat von: Ruhe_Reiner

    Bevor Schnapsi hier wieder dicht macht...

    Die unglaubliche Weltreise des Mr. W. - 1. Teil
    oder: Planlos und paranoid in Mittelfranken

    Halb sieben in der Früh. Dunst liegt über den Wiesen an der Mittleren Aurach, die sich fast geräuschlos ihren Weg Richtung Emskirchen bahnt, bis sie in weiter Ferne in den Strömen der Regnitz verschwindet. Ein Hecht gleitet sanft durch das trübe Wasser und ahnt nichts von der grotesken Kreatur, die einige hundert Meter entfernt in einem blauen Ungetüm aus Metall haust. An der Abzweigung Ansbacher Straße/Flugshofer Straße führt ein schmaler Feldweg hinter einige Bäume, die dem monströsen Gefährt und seinem nicht minder monströsen Eigentümer ein wenig Schutz bieten sollen. Im kahlen Geäst hockt eine Rabenkrähe und starrt durch den Nebel in den Sonnenaufgang am Horizont. Sie erfüllt die Luft im Sekundentakt mit kraftvollen Rufen: "WI WI WI WI!" Rabenvögel sind dafür bekannt, Geräusche imitieren zu können. Doch wo mag dieser Vogel die angestimmten Töne nur vernommen haben? Ein paar Meter weiter unten regt sich derweil etwas in der blauen Karosse. Die Scheiben sind beschlagen. "HÖRT HALT MAL AUF, DAUERND MEINE ALARMANLAGE AUSZULÖSEN, IHR FEIGEN HUANSÖHNE!!!", tönt es mit einem Mal donnernd aus dem Innern des Fahrzeugs. Die Rabenkrähe flattert aufgeschreckt mit den Flügeln und verschwindet empört in den Nebelschwaden.

    Die Fahrertür des auffälligen Automobils öffnet sich langsam. Behäbig schälen sich zwei klumpfußbewehrte, haarlose Beine mit kalkweißer, mehliger Haut aus dem Wagen; die deformierten Zehen suchen würmelnd nach festem Grund und zucken kurz erschrocken zusammen, als sie den kühlen Tau von den Grashalmen wischen. Den grotesken Fortbewegungsorganen folgt ein äußerst umfangreicher Körper, der ohne nennenswerte Abgrenzung quasi nahtlos in einen fusselig frisierten Wasserschädel übergeht. In ihm wohnen zwei angeschwollene Augen, die sowohl vom unbarmherzigen Licht der Morgensonne geblendet, als auch aufgrund von Schmerzen in Nacken, Schultern, Rücken, Armen, Beinen und Füßen zusammengekniffen werden. Eine unruhige Nacht liegt hinter der Kreatur; eine viel zu lange, kalte Dunkelheit voller merkwürdiger Träume, unbequemer Sitzpositionen und ständiger Alarmbereitschaft. Ein fauliger Dunst entweicht der Mundöffnung, als das Wesen sich angestrengt vollends aus dem Fahrzeug wuchtet, dessen Stoßdämpfer laut "Hosianna!" rufen würden, wären sie des Sprechens mächtig. Ein Tankstellenkaffeebecher wird von der massiven Gestalt mitgerissen, entleert im freien Fall geschickt seinen letzten Schluck zwischen die Pedalerie des Autos und landet schließlich im feuchten Gras.

    Was mag der heutige Tag wohl bringen? Die Sonne blinzelt langsam durch die Baumwipfel und nimmt den Kampf mit der Nebelwand auf. Tautropfen glitzern und funkeln wie kleine Diamanten, die über die ganze Wiese verstreut wurden und zwei Rehe in der Ferne haben das stark schnaufende und trotz kühler Temperaturen transpirierende Geschöpf bemerkt und halten ihm höhnisch den Spiegel hin, ehe sie im Dickicht verschwinden. Die malerische Morgenszenerie entlockt dem Ogerhirn die Erkenntnis: "Fol übl!" und mündet in der Entscheidung, dem friedlichen Erwachen der Natur zugunsten eines Tankstellenkaffees und Fressalien aus der Backwarenabteilung den Rücken zu kehren. So drückt der kleine Bauch kurz darauf schon kräftig gegen das Steuerrad des Wagens, der im dritten Anlauf den Klauen des morastigen Untergrunds entrissen werden konnte und mittlerweile im nahegelegenen Emskirchen angelangt ist und dort am Friedhof in die Neustädter Straße einbiegt. Die in Hauslatschen gestopften Füße treten das Gaspedal kräftig durch, denn das Geschöpf, auch Reiner, Reinerle, Reini oder Herr Wingla genannt, nimmt Kurs auf die Shell-Tankstelle, die die Befriedigung der zuvor aufgekeimten Bedürfnisse verspricht.

    Nachdem Reiner sich in den Besitz zweier Becher Kaffee mit der Extraportion Zucker, einem belegten Laugendreieck, zwei Zimtschnecken, drei Dosen Monster-Ennertschie und zwei Schachteln Zigaretten gesetzt hat, schlurft er schweren Schrittes zurück in Richtung Wagen. Die inzwischen nicht mehr ganz so angeschwollenen, aber immer noch müden und in den Winkeln krümeligen, ja geradezu mit Schlafsandburgen versehenen Augen wandern dabei nervös von links nach rechts. Jederzeit könnte ihn jemand entdecken. In jedem Auto, an jeder Zapfsäule und hinter jedem Busch könnte die Gefahr lauern, bewaffnet mit Hääändis, Kameras und Flüstertüten und stets gewillt, ihn zu provozieren. Während er versucht, die kostspielige Tankstellenausbeute zu halten und gleichzeitig die Fahrzeugtür zu öffnen, will er sich damit zu beruhigen, dass ihn in dieser Ortschaft, seiner ehemaligen Heimat, zu diesem Zeitpunkt niemand vermuten dürfte. Bereits vorgestern hat er schließlich geschickt eine falsche Fährte gelegt, die jedem Nachsteller klar machen sollte, dass er sich gerade in Frankreich an der Grenze zu Portugal befindet und eine Suche nach ihm daher völlig sinnlos wäre. Die Kaffeebecher werden irgendwie auf dem Beifahrersitz drapiert, ohne ihres überzuckernden Inhalts verlustig zu gehen, die Zigaretten gesellen sich im Handschuhfach zu einem nicht weiter erwähnenswerten, in jedem Fall aber sehr unsauberen Gerät und die Backwaren werden grob in der Mittelkonsole verstaut. Geschafft.

    Die Handbremse wird gelöst, der Motor heult auf, schwitzige Pranken krallen sich am Lenkrad fest, die Augen werden hochkonzentriert zu Schlitzen verengt und dann setzt sich das performanceblaue Monster ruckartig und mit quietschenden Reifen in Bewegung. Die Tankstelle verschwindet im Rückspiegel, die Landstraße wird unter die Räder genommen und Reinerle rast dem Sonnenaufgang entgegen. Heute hat er großes vor. Die Deutschlandtour ist noch lange nicht zu Ende. Ohne zu wissen, wohin es ihn wirklich verschlagen wird, donnert er über den Asphalt. Das Ziel könnte überall sein: Berlin, Hamburg, Köln oder wenigstens Bad Windsheim. Zu seiner Rechten rasen die Felder an ihm vorbei, zu seiner Linken die Autos auf der Gegenspur, die allesamt wie Spielzeuge gegen sein mächtiges Fuhrwerk erscheinen. Reiner öffnet das Seitenfenster ein wenig und schon bläst ihm der Wind der Freiheit durchs schuppige Haar; das Autoradio darf den Soundtrack von Digimon abspielen. Langsam wandert eine Hand in die Mittelkonsole und fummelt minutenlang an den Bäckertüten herum, bis die wurstigen Finger endlich eine Zimtschnecke zu fassen kriegen. Die Augenbrauen sind längst bis zum Haaransatz hochgezogen, die Fressluke ist eingespeichelt, die Schweinsäuglein glänzen voller Erwartung. Der erste Bissen reißt ein Drittel der spiralförmigen Teigware in den Abgrund des oger'schen Verdauungstraktes, der nächste Bissen steht ihm in nichts nach. Schmatzend grinst Reinerle und weiß: Er lebt gerade seinen Traum.​


  • #22040 DieguteEntevonSzechuan 15 März 2022, 20:25

    Zitat von: quiesel

    Junge das neue Video.. was für ein Lügenfeuerwerk!

    Bei 16:55 behauptet er ernsthaft, dass er seine halienische Familie auf einem Autobahnrastplatz getroffen hat. ER TRIFFT SEINE FAMILIE AUF EINEM FUCKING AUTOBAHNRASTPLATZ! Wer kennts nicht, weit entfernte Verwandte im Ausland besucht man nicht in ihrem Heimatort, sondern auf einem beschissenen Rastplatz!

    U-T-O-P-I-S-C-H!
    Ja ne als ob er muss die Lüge i bin zu 8 /4 Halienisch weil mei Oma mi imma Bambini gnannt hat durchziehen.
    Irgendwann behauptet er er wäre französischer Konsul oder Rudi war ein Jabboner aus Tokio.

    Winkler will immer was besonderes sein, weil er ein dummer unterdurchschnittlicher Fettsack aus einem fränkischen Kuhdorf ist.