#81493
TreuerStadtschinken
20 Okt. 2022, 18:36
Zitat von: Blauhaus
Gott, wäre ich Besitzer einer Ab 18-Sauna oder eines Bordells oder eines Swingerclubs oder eines FKK-Geländes, würde ich diese abartige Sau, neben der selbst Fritz Honka aussieht wie Brad Pitt, direkt am Einlass abschmettern lassen. Wie kommt er in seinen Schmuddelstorys immer auf die Idee, er wäre in solchen Etablissements ein gern gesehener Gast?
Weil Reiner sich selbst so geil findet, käme er nie auf die Idee, sich selbst keinen Einlass zu gewähren. Er würde sich selbst reinlassne, also sprengt es sein Vorstellungsvermögen, jemand anders könnte ihn dort nicht haben wollen. Deswegen muss ja auch er der Protagonist all seiner Ficki-Geschichtne sein. Weil, ich erwähnte es mal, Reiner nicht dazu in der Lage ist, zu Menschne eine emotionale Beziehung aufzubauen, wenn diese nicht 1:1 seine Gefühlslage spiegeln. Deswegen figgt ihn das ja auch so ab, dass seine Vorbilder, die Häiders, die Pelt-Zeitung und überhaupt alle ihn nicht so sehen, wie er sich sieht: Der Mobbingjesus, der die Ehre und Tugend in sich vereint und nur aufgrund widriger Umstände von ihm selbst vollkommen unverschuldet in missliche Lebenssidduerdzionen geratne ist. Oder anders formuliert: Nichtderjeniche. Reiner ist der Geisterfahrer auf der Autobahn, der sich wundert, warum etzadla alle in die falsche Richtung fahren und nicht versteht, warum die alle hupen, mit den Lichtern vorne zuggne und warum ihm so viele Autos mit Blaulicht hinterherfahren. Können die nicht einsehen, dass er als einziger in die richtige Richtung fährt, weil er was besonderes ist? Hupen und ihm Ausweichen, das ist etzadla fieses Mobbing! Er ging fest davon aus, dass alle sofort wenden, sich hinter ihm einreihen und ihm folgen. Wohin die Reise geht, das weiß er auch nicht so genau, tazächlich sogar, aber wenn er erstmal da ist und ihm genug Leute hinterherfahren, dann wird alles voll cool! Mit japanischem Badezimmer, Youtuber-Paradies, Swinger-Club und Gaysauna.
Selbst die Medien, die sich aufgrund ihrer Ausrichtung mit seiner Mobbinggeschichte solidarisieren, die stellen ihn im Prinzip immer noch falsch dar. Da zeigt sich auch diese Zwiespältigkeit (gnihi Spalte ir ferstet) seiner Existenz, die er intellektuell nicht auflösen kann und die bei ihm selbst Konflikte auslöst: Einerseits ist er das größte Mobbingopfer der Welt, das einfach nur sei Zeuch machne will und alle waren schon immer grundlos gemein zu ihm. Gleichzeitig hat er schon immer aufgrund seiner Raunthauskiggs Leutne die Brügel rausgeschmissen, er hat für alles immer irgendwo "A Gumble" khabt und der Spitzname Drache ist ihm in der Schule gegeben worden (klassisch für Mobbingopfer, dass einem die Peer-Group voll coole Spitznamen gibt). Er hat von Messerwerfen über Kampfsport hin zu Musikinstrumenten und Sprachen eigentlich alles gemeistert, aber trotzdem klappt nichts so wirklich, was er sich vornimmt. Da wären wir dann wieder bei dem, was ich bereits meinte: Seine Umgebung hat sich bei Reiner immer damit begnügt, wenn er gute Absichten bekundet hat, weil alle wussten, dass er zu mehr nicht in der Lage ist. Sein stumpfsinniger Verstand hat ihm das natürlich als Sieg verbucht, weil er sich auf diese Weise häufig davor drücken konnte, derjeniche zu sein. Er hat es nicht verstandne, dass, wenn er den Lehrern von der Möngischule oder Gumbls was davon erzählt hatte, was er alles habe, könne und machen werde, die ihm entgegengebrachte Aufmerksamkeit im Stil von "Ach, Reiner, das ist ja toll! Nur weiter so!" nicht den Zweck hatte, ihn zu bestätigen, sondern weil eigentlich jeder durchschaut hat, dass da wieder nur seine Fantasie mit ihm durchging und man a) ihm sein positives Gemüt aufgrund seiner leichten Reizbarkeit nicht kapott machen wollte und b) man froh was, dass er in der Zeit seiner Reise ins Lalaland keine Probleme verursachen konnte.
Ich erinnere mich immer wieder gerne und lebhaft an die frühen TS-Staffeln, wo Reiner darlegte, was er alles schon versucht hatte, um seinen müffigen Schrimp endlich in die Cocktailsoße einer süßen, süßen Kös stippen zu können. Frangengondagde, Meddlflirt, irgendwelche bezahlten Online-Chats, dies das. Er war intellektuell damit vollkommen überfordert, sich selbst zu reflektieren und zu dem Ergebnis zu kommen, dass sein mangelnder Erfolg bei der holden Weiblichkeit, ach, was rede ich da, den Dorfbackfischen und ausgeleierten Ranzmösen der örtlichen Ü50-Männermacherinnen irgendetwas mit ihm zu tun haben könnte. Er hat sich doch etzadla nur ein wenig Kumerspek angefuttert, mehr ist an ihm doch nicht falsch etzadla!
Dieses Dilemma hat er dann, wie alles andere in seinem Leben auch, durch die Masterkey-Erklärung jedenfalls an der Oberfläche auflösen können: Wechne die Mobbers und die Häiders.
Dass er so dik ist, ja mei, Kumerspek wechne Mobbing plus er kann sich ja nicht bewegne, wechne Häiders.
Richtiger Dschobb? Geht nicht, wechne die Häiders.
Youduhber wollen nix mit ihm machne oder unterstützne? Richtig, nur wechne die Häiders.
Frauen wollen sich nicht auf ihn einlassen. Warum? Richtig, aus Angst vor Häiders.
Aus diesem Grund braucht er den Hate auch. Nicht nur wegen der Kohlen, sondern weil er ohne diese negative Aufmerksamkeit gar nichts mehr hätte, was für ihn als Erklärung herhalten könnte, warum er gar nicht derjeniche sein kann. Da hat die narzisstische Persönlichkeitsstörung vollkommen das Ruder in der Hand, was ihm natürlich nicht bewusst ist. Seine kognitive Perspektive ist die, dass er natürlich weiß, ohne die Häiders und deren Views und Barrne könne er niemals wieder in die Nähe eines irgendwie finanziell selbstbestimmen Lebnes kommen. Unterbewusst geht dieser Drag, den Hate zu provozieren, aber noch viel, viel weiter. Er braucht ihn für seinen eigenen Helden-Epos. Carl Jung hat sich mit der kollektiven Menschenheitsgeschichte und ihrem Drang befasst, ihre Historie durch heroische Mythen und Legenden zu erzählen, aus meiner Sicht korrekt auf das Individuum bezogen und geschlussfolgert, dass die Existenz des einzelnen darauf ausgerichtet sei, den eigenen Mythos mit sich selbst als zentraler Figur zu etablieren - und dass diejenichen, die im Leben viele Probleme haben, vielleicht einfach nur die falsche Geschichte erzählen wollen.
Wenn es jemals einen individualisierten Beweis für diese Jung'sche These gegeben hatte, dann ist es wohl Reiner. An Reiner ist alles echt und alles authentisch, was wir sehen, das ist 100% Reiner. Seine Geschichte, aber, die er für sich selbst erzählen will, das sind maggsimal 2% Reiner. Der Rest ist ein von ihm unegal zusammengeklautes Stückwerk verschiedenster anderer Quellen, an denen er sich bedient hat, ohne zu erkennen, wie diejenichen, die diese Werte und Vorstellungen verkörpern, die er so gerne in sich vereinen würde, überhaupt an diesen Punkt gekommen sind. Reiner scheitert daran, dass er die Geschichte vom Drachenlord erzählen möchte, alle jedoch nur Lurchi den Feuersalamander sehen, wie er ungelenk von einer matschigen Pfütze in die nächste stolpert.
Er ist auf der Suche nach einem Weg, wie er uns alle dazu zwingen kann, seine Geschichte zu glauben. Deswegen brauchte der Herrscher von Lord-Korea auch immer TS, Discord und andere Outlets, wo er das Sagne hatte, weil der dort die Macht dazu hatte, einseitig die Geschichte zu diktieren - und wer die nicht hören wollte, der wurde gebannhammert.
Deswegen trägt des Reinis allerliebste und älteste Leier auch den Titel "Da oben ist der Iggsbaddne", weil das dort, wo er seine Herrschaft über unsere Wahrnehmung von ihm nicht einseitig errichten kann, die nächstbeste Möglichkeit ist, keine andere Deutungshoheit über ihn zuzulassen.
Solange er also an seinem Pillermann spielen kann, wird er sich immer selbst so geil finden, dass er die Erwartungshaltung hat, alle anderen würden ihn auch so geil finden wie er sich selbst. Wir dürfen also gespannt sein, was passiert, wenn auch das nimmer funktioniert.
Ja, das ist ßo!