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MächtigerMauzer
10 Dez. 2022, 12:56
Kleine Dystopie: Während wir hier über Winklers Aufenthaltsort sinnieren, wird in irgendwelchen Hinterzimmern die Kunstfigur Drachenlord Rainer „Mobbingopfer“ Winkler konstruiert, mit allem was dazugehört.
Der Grundstein, nämlich das entsprechende Medienframing, ist bereits gelegt.
Rainer wird wie ein Hund abgerichtet, bei seiner Schalplatte von Denjenichen an der richtigen Stelle zu weinen und bloß keine falschen Sachen zu sagen. Ihm wird in Aussicht gestellt, ein Star zu werden - diesmal wirklich.
Die Produktionsfirma hat den Wert ihres Assets begriffen: Die Haider können nicht ohne ihn und werden jede Winkler-Ausstrahlung konsumieren, wobei sie nach kurzer Zeit nur noch Minderheit sind. Die ganze Nation lacht über Winkler, natürlich bis auf die Medien; die ganze Produktion ist natürlich auf seriös gebürstet und „gegen Mobbing“.
2024 lebt Winkler dann mietfrei in einer großzügigen Wohnung inklusive Sicherheitsdienst. Internet, neue Hendispiele, Monster so viel er will, alles umsonst - er hat die Rechte an seiner Person für ein paar Taler verkauft und wähnt sich ein gemachter Mann zu sein. Dabei sind seine Bedürfnisse billig. Täglich trudeln Fanpakete von Weißrittern ein und es ist für ihn sprichwörtlich jeden Tag Weihnachten.
2025 verabschiedet die Regierung neue Gesetze gegen Seibermobbing. Schon die Anmerkung, dass Winkler etwas korpulent ist, reicht für eine Hausdurchsuchung aus, da Hassrede und Body Shaming. Da Winkler in seinen Streams regelmäßig von Zetteln Statements gegen rechts usw. abließt („Chrmchrm.. also meiner bersönlichen Meinung nach hat jeder das recht auf interna… internazi.. was? Achso, internationale soll des heißen. Ähhh.. Recht auf internationale Freizügigkeit. Hmm, sehr freizügich! [Anzügliches Grinsen] Deutschland ist für die.. Real.. Realität des Klimawandels mitverantwortlich und muss konterentale… kontinentale Verantwortung übernehmen. So.“) genießt er volle Unterstützung des politischen Mainstreams und ist rechtlich unantastbar.