Zitat von: The_Mettrix
Wer sich in die Öffentlichkeit begiebt muss auch mit Gegenwind klarkommen. JEDER Prominente hat in irgendeiner Weise einen shitstorm, oder Klagen, Beleidigungen, Drohungen etc. vorzuweisen. Das ist nichts besonderes und hat auch mit dem Begriff Mobbing nichts zu tun. Das sind negative Reaktionen.
Sämtliche mir bekannten Artikel bzw. Beiträge aus den Altmedien scheitern bereits am Grundlegendsten: Unter dem sog. »Hass«, den Rainer auf sich zieht, werden zwei völlig unterschiedliche Ebenen miteinander vermengt.
Das eine sind die von Dir beschriebenen negativen Reaktionen, die
jeder abbekommt, der das Licht der Öffentlichkeit sucht. Etwas völlig anderes ist die immer absurdere und heftigere Auseinandersetzung zwischen Reinerle und seinen Haidern im echten Leben.
Das Entscheidende (das im Mainstream stets ignoriert wird): Diese zweite Ebene ist nicht durch Zufall oder aufgrund des Ansage-Videos aus dem Frühjahr 2014 plötzlich entstanden. Vielmehr war es so, dass Rainer über zwei Jahre lang mit Kritik und den Getrolle im Internet nicht zurechtkam.
Also versuchte er die Auseinandersetzung auf eine Bühne zu verlagern, auf der er sich überlegen wähnte: Ungezählte Male verhöhnte er die anonymen Trolle als »zu feige ihr Gesicht zu zeigen« und forderte sie auf, zu ihm zu kommen und sich mit ihm anzulegen, »wenn sie Eier in die Hose haben«. Sein berühmtes Rage-Video ist da nur ein Beispiel unter hunderten.
Rainer ging von irrigen Annahme aus, dass er die Haider so zum Schweigen bringen könnte, weil sich keiner trauen würde, aus dem Schutzraum der Anonymität herauszutreten und ihn persönlich zu konfrontieren.
Das und nichts anderes ist der Grund, warum Rainer nicht eine der vielen Masken geblieben ist, die eine Zeitlang für Lols gemolken werden. Rainer selbst wollte – wie der primitive Sonderschul-Proll, der er nun einmal ist – eine andere Ebene der Konfrontation. Und nachdem er über zwei Jahre lang intensivst darum gebeten hatte, ging es 2016 ganz langsam mit der Eskalation los.
Als Startschuss kann man den Besuch des Hochbegabten ansehen. Der diente fortan als Blaupause dafür, den Tanzbär stumpf zu provozieren. Spätestens mit den Posterverkäufen während der Stromlosstaffel rissen dann alle Dämme, da Rainer die Pilgerfahrten zum ASB nun gewisserweise »legitimiert« hatte.
Rainers Situation hat im Grunde kaum mit dem Internet und den dort herrschenden Dynamiken zu tun. Ich habe den Vergleich schon häufiger gebraucht – und ich halte ihn immer noch für treffend: Es beim Reinerle viel eher wie mit dem Dorfdepp, der die Kneipe betritt und dann meint, dass über ihn getuschelt und gelacht wird. Anstatt dies zu ignorieren, fordert er jedes Mal alle auf, die ein Problem mit ihm haben, sich das Fressbrett von ihm polieren zu lassen.
Und, o Wunder! Nach einiger Zeit wird es einem der Anwesenden zu bunt und er konfrontiert den Dorfdepp – woraufhin dieser laut zu heulen beginnt und darüber klagt, dass die Menschen seit etlichen Jahren so grausam zu ihm sind.
Das ist im Kern die Dynamik des »Drachengames«. Rainer ist das Arschlochkind aus dem Kindergarten, das austeilt und provoziert, solange es damit durchkommt. Und dann heulend zur Erzieherin rennt und von »Mobbing« faselt, wenn es endlich an den Falschen™ gerät.
Alles Sozialdynamiken, die wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst sind. Besonders an Reinerles Fall ist lediglich, dass ihn das Echo nicht zur Mäßigung bringt, sondern immer weiter in seinem verqueren Selbstbild als unschuldiges Mobbingopfer bestätigt.
Und die »Qualitätsmedien« haben nichts Besseres zu tun, als Reinerle auf diesem für sich selbst und seine Umgebung destruktiven Kurs noch weiter zu unterstützen, um mit der Geschichte vom Mobbingopfer Quote zu machen.
aufgenommen.
Ruhm, Ehre und Pelts ebnen deinen Weg.