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grim
8 Apr. 2023, 09:06
Zitat von: MPU-Coach
Mit der richtigen Einstellung und richtigen Vorbereitung ist das Bestehen einer MPU kein Problem. Wir kennen natürlich nicht die genaue Fragestellung, um welche es in seinem konkreten Fall geht, aber es darf davon ausgegangen werden, dass es wohl mit seinem Aggressionspotential zu tun hat.
Wenn er die MPU bestehen will, muss er lediglich:
1. Glaubhaft Einsicht und Verständnis für die Maßnahme zeigen
2. Darf nichts Vorgefallenses beschönigen, darf bei konkreten Fragen nicht ausweichend Antworten oder abschweifen
3. Muss glaubhaft sein eigenes Verhalten reflektieren
4. Glaubhaft Strategien darlegen, wie er sein Verhalten zukünftig verändern will
Eventuell zudem:
5. Glaubhaft machen, dass sich seine Lebensumstände verbessert / stabilsiert haben und ein Rückfalls bzw. weitere Konflikte zwischen ihm und seinem Anti-Fans ausgeschlossen sind
Schon kann er seinen Führerschein zurück haben.
Als jemand der selber schon mal eine MPU machen musste (mit anschließender Kursempfehlung, weil IQ58 offensichtlich), muss ich auch berichten, dass es so ein bisschen darauf ankommt, ob er den "Good Cop" oder "Bad Cop" erwischt. Soll heissen, das psychologische Gespräch kann völlig harmlos und freundlich verlaufen oder wie in meinem Fall eher sehr unfreundlich und schon fast aggressiv.
Da er wohl wegen seines Aggressionspotentials dort ist, wird es wohl eher die unfreundliche Variante sein, um ihn aus der Reserve zu locken.
Ich nehme an, dass in den Untersuchungen und dem Arztgespräch vorher geschaut wird, wie psychisch stabil man auftritt. Ich bin da wohl recht stabil aufgetreten und nicht so nervös, weshalb man sich wohl dafür entschied mich mal richtig durch die Mangel zu nehmen. Bei Rainer wird es aber mit hoher Wahrscheinlichkeit das aggressive Gespräch werden.
Ach ja, da hier immer über die Kosten spekuliert wird. Ich habe damals (2011) für die MPU um die 450 € gezahlt und für den anschließenden Kurs nochmal um die 450 €. Es waren aber auch Leute dort, die mehrere Tausend Euro bezahlen mussten. Manche weil sie schon die dritte MPU machen mussten und ich glaube es richtete sich auch an den eigenen Einkommensverhältnissen.
Natürlich kommt da noch die Kohle dazu die man für die Neuausstellung des Führerscheins löhnen muss. Das waren damals so um die 150 €, wenn ich mich recht erinnere.
Man muss übrigens bei allem selbst aktiv werden. Also zum Straßenverkehrsamt wongeln, Führerschein beantragen und MPU Termin abklären. Zum Termin sollte man auch möglichst pünktlich erscheinen, sonst hat sich das gleich erledigt. Die sind da sehr pingelig.
Fun Fact: Während des Gesprächs wird alles Gesagte und ich meine wirklich alles Gesagte genau protokolliert. Jedes Chrm Chrm wird da später im Protokoll zu lesen sein.