#9416
rauchmeddler
1 Dez. 2025, 10:55
Ach... ßo einfach ist das? Ja, dann
Zitat:
Ein Mitarbeiter wurde dort sage und schreibe neun Jahre lang freigestellt – bei vollem Gehalt, Jobticket-Zuschuss inklusive. Krönung des Ganzen: Für den nicht genommenen Urlaub während seiner Zeit des Nichtstuns bekam er am Ende fast 60.000 Euro zusätzlich!
Und es geht noch weiter! Trotz vertraglichem Schweigeversprechen äußerte sich der Mann online zu seinem Fall. Obwohl eine Vertragsstrafe vereinbart war, verhängte die Stadt sie nicht.
Der Schaden für die Steuerzahler: rund 720.000 Euro – und laut Rechnungshof eindeutig rechtswidrig.
Die Stadt begründet die Freistellung mit Aussagen wie, der Mitarbeiter habe „eigenwillige fachliche Vorstellungen“, sei durch „verschrobene Verhaltensweisen“ aufgefallen und sei ein „Sonderling“ mit „düsterem Erscheinungsbild“ gewesen. Sein Hang zum „Verkomplizieren“ habe zu Ablehnung bei Bürgern und Kollegen geführt. Schließlich sei „niemand mehr bereit gewesen, den Mitarbeiter zu beschäftigen“.