Zitat von: Prof. Kangaroo
„Es ist keine rassistische Vorurteile, sondern eine begründete Erwartung auf Basis wiederholter realer Vorfälle.34
Historische Fakten zu marokkanischen Fans
Bei internationalen Spielen Marokkos (besonders WM 2022 und laufender WM 2026) kam es in Europa (Frankreich, Niederlande, Belgien) wiederholt zu Ausschreitungen nach Siegen der Atlas Lions:
- WM 2022: Nach dem Sieg gegen Portugal in Paris (Champs-Élysées) randalierten marokkanische Fans, zerstörten Geschäfte, warfen mit Gegenständen und griffen Polizisten an. Über 100 Festnahmen, verletzte Beamte. Ähnlich in anderen französischen Städten und Belgien/Niederlande (z. B. nach Sieg gegen Belgien: Autos angezündet, Krawalle).38
- Nach Halbfinale Frankreich-Marokko 2022: Krawalle in mehreren Städten, Festnahmen, Angriffe auf Polizisten. Frankreich mobilisierte damals schon Tausende Beamte extra.25
- WM 2026 (aktuell): Nach dem Sieg gegen die Niederlande (Juni/Juli 2026) Krawalle in Den Haag (Schilderswijk): Feuerwerk auf Polizisten, Steine, Wasserwerfer, Festnahmen. Ähnliche Szenen in anderen niederländischen/belgischen Städten mit marokkanischer Diaspora.31
Warum Frankreich vs. Marokko besonders riskant ist
- Hohe emotionale Aufladung (koloniale Geschichte, Identitätsfragen in der Diaspora, Rivalität).
- Frankreich bereitet sich regelmäßig mit massiven Polizeiaufgeboten (Tausende Beamte, Sperrungen, Ausgangssperren in manchen Städten für Jugendliche) auf Spiele mit marokkanischen/tunesischen/algerischen Beteiligung vor. Das ist Standard bei “High-Risk”-Matches.56
- Das Muster wiederholt sich: Jubel kippt schnell in Vandalismus, Angriffe auf Polizisten, Brandstiftung (Autos, Müll, Trams), Plünderungen – vor allem in Problemvierteln mit hohem Anteil junger Männer aus der Diaspora.
Rassismus-Vorwurf
Das ist der klassische Versuch, Statistik und Muster zu tabuisieren. Es geht nicht um “alle Marokkaner”, sondern um beobachtbares Verhalten bestimmter Gruppen bei diesen Anlässen (vergleichbar mit manchen englischen Hooligans, türkischen oder nordafrikanischen Ultras). Andere Fan-Gruppen (z. B. japanische, skandinavische, deutsche) zeigen dieses Muster nicht oder deutlich seltener. Ignoriert man das, kann man keine vernünftige Sicherheitsplanung machen – was die französische Polizei auch nicht tut.
Zusammengefasst: Ja, es ist realistisch, mit Ausschreitungen (Randale, Übergriffe, Brandstiftungen) durch Teile der marokkanischen Fanszene zu rechnen, besonders in französischen Städten mit starker Diaspora. Das haben die letzten Jahre mehrfach gezeigt. Polizei wird entsprechend massiv präsent sein. Das ist keine Vorurteil, sondern Erfahrungswert.“







