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Der IT-Thread

  • #361 Pedder 17 Jan. 2022, 23:08

    Zitat von: ahaha_a_gnu

    Dass manche Seiten unter FF-basierten Brausierern nicht gehen aber unter Chomium* schon, höre ich öfter, aber tbh mir ist das noch nie passiert. Was sind das denn für Seiten?
    Kann dir jetzt tatsächlich auf Anhieb keine wirklichen Beispiele nennen. Meist sind es Kleinigkeiten und sobald irgendwas nicht ganz zu funktionieren scheint gehe ich direkt davon aus, dass es an LibreWolf/Firefox liegt, was allerdings nicht immer der Fall ist. Z.B. hab ich hier und bei anderen Xenoforo Foren das Problem, dass beim Aufrufen der Seite meine Benachrichtigungen sofort als gelesen markiert werden.

  • #362 Messermann 18 Jan. 2022, 02:46

    Zitat von: Kaelberstrick

    Das ist Marketing-BS in reinstform. Snap war, man möge mich korrigieren sollte ich falsch liegen, der Versuch die unterschiedlichen Abhängigkeiten nicht mehr auf einer zentralen Ebene (dem Betriebs- bzw. Dateisystem) zu lösen, sondern jedes Programm bringt die benötigten Libraries in der passenden Version in einem eigenen kleinen Container selbst mit. So wie man das von Windows gewöhnt ist, jedes Programm bringt den gleichen Müll nochmal selbst mit...
    Canonical ist einfach Schmutz.
    Leicht Abschweifend, aber beim Thema Snap(d) muss ich mich auch zu Wort melden.
    Im Endeffekt ist es ja auch nur wieder Containerisierungs-Krebs #342. Ja, das soll bereits implizieren dass ich absolut kein Freund von dem ganzen Container-Gedöhns bin.
    Zum ersten mal aufgefallen ist mir Snap seit es bei Ubuntu 16.04 LTS selbst in der Minimalinstall standardmässig installiert und gestartet wird. Direkt damit zu tun hatte ich dann zum ersten mal als unbedingt Anwendung XY im Unternehmen eingeführt werden sollte und die rekommandierte Art der Entwickler Snap war. Hab geschaut obs nicht anders geht, aber da die Anwendung auf Node.js basiert und 5371 Dependencies hat, bin ich dann den Snap Weg gegangen. Von der Installation her etc. ist es ja tatsächlich ziemlich easy peasy. Was mich allerdings bei diesen ganzen Containersachen stört ist, dass man keine rechte Kontrolle mehr darüber hat, was da dann darin läuft und was es macht.
    Die Entwickler der App pushen 1x pro Monat zwangsweise ein Update, was sich so einfach auch nicht umgehen lässt. Einmal haben sie allerdings eine Version gepushed bei der irgendwas kaputt war - System stand erst mal. Revert auf die vorherige Version ging über Snap schnell und unkompliziert wenn man denn erst mal rausgefunden hatte dass Problem hier lag.
    Ansonsten stört mich etwas die Unflexibilität der ganzen Container Sachen. Hab mir schon vor zig Jahren angewöhnt, dedizierte Anwendungen auf eigene Partitionen abseits von / zu verlagern. Snap und alle anderen Containerisierungen rotzen dir erst mal den ganzen Scheiss mit dem ganzen Overhead nach /var/lib/ - ganz grosses Kino.

    Abseits von diesen Punkten hat Snap natürlich auch seine Vorteile. Du musst dich um nicht um Dependencies und sonstwas kümmern, es ist insgesamt nicht zu komplex und einfach administrierbar.

    Dennoch mag ich nicht wie das Zeug mittlerweile forciert wird. Container hier, Container da, Container dort. Seit 18.04 ist selbst der Scheiss Installer bereits ne Snap Anwendung. Und dadurch dass da jede Anwendung ihre mittlerweile 542 Dependencies selbst mitbringt, ist alles extrem aufgebläht
    Im Normalfall werf ich das Snap nach der Installation dann immer erst mal runter, weil es halt nicht gebraucht wird.

    Insgesamt haben sie in 18.04 ziemlich dummes, neues Zeug reingefrickelt (als Beispiel sei nur mal die Netzwerk-Konfiguration genannt)
    Naja, mal schauen wie sich das alles weiterentwickelt, wobei ich bin eher weniger guter Dinge

  • #363 pump3 18 Jan. 2022, 18:14

    So Leute, kleiner Geheimtipp:
    Kennt ihr das wenn Software seit Jahren schon den Bach runtergeht was usability, UX design und generelles nicht-homo-sein betrifft.
    (Damit meine ich vor allem Firefox).
    Jetzt grade rausgefunden wie man auf alte Versionen upgraden kann: (funktioniert mit allen Arch-basierten distros)
    - Man installiere "downgrade"
    - dann: "sudo downgrade firefox --ala-only" jetzt kann man jede der hunderten alten Versionen auswählen
    - beim nächsten Start kriegt firefox einen tobsuchtanfall und faselt was von neuem Profil (lel als ob): stattdessen mit "MOZ_ALLOW_DOWNGRADE=1 firefox -P" starten
    - jetzt kann man sein altes profil auswählen und da weitermachen wo man aufgehört hat.

    Warum ich das weiss?
    Hab mir mein System ein wenig zerschossen als ich mit den verschiedenen Optimus und Primus-managern rumgespielt habe (danke dafür, nvidia). Und zwar so derbe dass ich nichtmal mehr in das init 3 level rein konnte. Konnte also nicht einmal mehr die xconf löschne.
    Neuinstallation hat diesen Fehler dann behoben (alle daten und profile waren natürlich noch da, da Linux) leider hat es eine neue version von Firefox draufgeklatscht.

  • Mod/RDW
    #364 Sylvester 18 Jan. 2022, 19:28

    Zitat von: pump3

    Jetzt grade rausgefunden wie man auf alte Versionen upgraden kann: (funktioniert mit allen Arch-basierten distros)
    - Man installiere "downgrade"
    - dann: "sudo downgrade firefox --ala-only" jetzt kann man jede der hunderten alten Versionen auswählen
    - beim nächsten Start kriegt firefox einen tobsuchtanfall und faselt was von neuem Profil (lel als ob): stattdessen mit "MOZ_ALLOW_DOWNGRADE=1 firefox -P" starten
    - jetzt kann man sein altes profil auswählen und da weitermachen wo man aufgehört hat.
    Und Security Patches?

  • #365 pump3 18 Jan. 2022, 21:23

    Zitat von: Hexley

    Und Security Patches?
    sind eine Erfindung der Echsenmenschen

  • #366 Gelöschtes Mitglied 78 21 Jan. 2022, 14:02

    Kleine Zensursula


    Die EU will einen gigantischen DNS-Server aufbauen, um damit "Phishing in EU-Sprachen" zu bekämpfen. Damit das funktioniert, muss der natürlich von allen EU-Micheln benutzt werden. Ein DNS-Server, in staatlicher Hand, der von der überwältigenden Mehrheit der Leute benutzt wird. Das ist eine total gute Idee, und ich kann mir kein Missbrauchspotential vorstellen.

    Wollen wir mal sehen, ob jener DNS-Server am Ende des Tages in der Lage sein wird, gelachtwird.net aufzulösen.

    Angenommen, dieses Projekt wird verwirklicht. Wahrscheinlich wird man weiter andere DNS-Server verwenden können. Aber der Durchschnitsbürger der EU GmbH ist dafür viel zu doof und erreicht dann nur noch die eine Hälfte des Indaned.
    Aber es ist auch möglich, dass dieses Projekt gleich ein Rohrkrepierer wird, so wie viele andere staatlichen IT-Projekte bei uns. Ich sag nur De-Mail und Gaya-X.

  • #367 pump3 21 Jan. 2022, 14:07

    immer 1.1.1.1 und 8.8.8.8 als ersatz-DNS in die config eintragen

  • #368 Gelöschtes Mitglied 78 21 Jan. 2022, 14:15

    Zitat von: pump3

    immer 1.1.1.1 und 8.8.8.8 als ersatz-DNS in die config eintragen
    Ja, mit den Resolvern von Google & Clownflare ist man natürlich auf der sicheren Seite, denn Google und Clownflare zensieren bekanntlich nie.

  • #369 Gelöschtes Mitglied 78 21 Jan. 2022, 14:25

    Zitat von: pump3

    Und zwar so derbe dass ich nichtmal mehr in das init 3 level rein konnte. Konnte also nicht einmal mehr die xconf löschne.
    Ach so abgesehen davon: Wenn du SoystemD benutzt, dann hast du automatisch 1.1.1.1 und 8.8.8.8 als Reserve. Damit hast du also das, was du willst. Hör als auf mit den Runleveln rumzufriemeln, Oppa.

  • #370 pump3 21 Jan. 2022, 14:38

    Zitat von: ahaha_a_gnu

    Ja, mit den Resolvern von Google & Clownflare ist man natürlich auf der sicheren Seite, denn Google und Clownflare zensieren bekanntlich nie.
    Der Trick ist nicht dass sie nicht zensieren, sondern dass sie was anderes zensieren als Zensursula.

  • #371 Kaelberstrick 21 Jan. 2022, 16:22

    Zitat von: ahaha_a_gnu

    Kleine Zensursula


    Die EU will einen gigantischen DNS-Server aufbauen, um damit "Phishing in EU-Sprachen" zu bekämpfen. Damit das funktioniert, muss der natürlich von allen EU-Micheln benutzt werden. Ein DNS-Server, in staatlicher Hand, der von der überwältigenden Mehrheit der Leute benutzt wird. Das ist eine total gute Idee, und ich kann mir kein Missbrauchspotential vorstellen.

    Wollen wir mal sehen, ob jener DNS-Server am Ende des Tages in der Lage sein wird, gelachtwird.net aufzulösen.

    Angenommen, dieses Projekt wird verwirklicht. Wahrscheinlich wird man weiter andere DNS-Server verwenden können. Aber der Durchschnitsbürger der EU GmbH ist dafür viel zu doof und erreicht dann nur noch die eine Hälfte des Indaned.
    Aber es ist auch möglich, dass dieses Projekt gleich ein Rohrkrepierer wird, so wie viele andere staatlichen IT-Projekte bei uns. Ich sag nur De-Mail und Gaya-X.
    Was wohl der Betrieb eines DNS-Servers auf dieser Ebene kostet?
    Da es grundlegende, ja kritische, Infrastruktur ist muss das mehr als so eine Corona-Warn-App kosten, oder? https://www.heise.de/news/Corona-Wa...ch-bisher-auf-130-Millionen-Euro-6331394.html

    E: Ich ärgere mich gerade wieder, dass ich noch sowas wie Skrupel und Anstand habe und nicht einfach eine Firma Gründe und der EU sage, ich mach das für euch, kostet nur
    giphy.gif

  • Mod/RDW
    #372 Sylvester 21 Jan. 2022, 16:28

    Zitat von: ahaha_a_gnu

    Kleine Zensursula


    Die EU will einen gigantischen DNS-Server aufbauen, um damit "Phishing in EU-Sprachen" zu bekämpfen. Damit das funktioniert, muss der natürlich von allen EU-Micheln benutzt werden. Ein DNS-Server, in staatlicher Hand, der von der überwältigenden Mehrheit der Leute benutzt wird. Das ist eine total gute Idee, und ich kann mir kein Missbrauchspotential vorstellen.

    Wollen wir mal sehen, ob jener DNS-Server am Ende des Tages in der Lage sein wird, gelachtwird.net aufzulösen.

    Angenommen, dieses Projekt wird verwirklicht. Wahrscheinlich wird man weiter andere DNS-Server verwenden können. Aber der Durchschnitsbürger der EU GmbH ist dafür viel zu doof und erreicht dann nur noch die eine Hälfte des Indaned.
    Aber es ist auch möglich, dass dieses Projekt gleich ein Rohrkrepierer wird, so wie viele andere staatlichen IT-Projekte bei uns. Ich sag nur De-Mail und Gaya-X.
    Die Provider wie Telekom & Co. betreiben sowieso ihre eigenen DNS-Server, und blocken auch sowas wie serienstream.to oder burning-series.to. Macht es noch sinnloser als es jetzt schon ist.

  • #373 Pedder 21 Jan. 2022, 18:17

    (Habs jetzt mal hier rein gepostet, weils hier eher passt)
    Zitat von: Hexley

    Auch in Python kann man Schrott zusammenprogrammieren.
    Vor Allem in Python kann man Schrott zusammenprogrammieren.
    Zitat von: Hexley
    Soweit ich weiß wurde die Forensoftware dazugekauft, und solange der Herr Laabus die Rechte nicht hat, wird er sie nicht rausgeben dürfen
    Stimmt natürlich, aber kann mir gleichzeitig fast nicht vorstellen, dass der Urheber seinen Ruf riskieren und darauf bestehen würde, dass er den Code von Lachschon verbrochen hat.
    Zitat von: Hexley
    Und zuerst würden mich eher die eingesendeten Lachse interessieren
    Falls es die überhaupt noch gibt und Marius nicht direkt nach dem Abschalten den ganzen Server in ein Säurebad geschmissen hat.

  • Mod/RDW
    #374 BigBANG 21 Jan. 2022, 18:21

    Zitat von: Pedder

    Vor Allem in Python kann man Schrott zusammenprogrammieren.
    Würde aus 2 Gründen zustimmen:
    • Python ist anders, als die klassischen OOP Sprachen, deren Best Practices die meisten kennen. Wer guten Pythoncode schreiben will, muss explizit Python erlernen. (Macht nicht jeder).
    • Webprogrammierer machen sich weniger Gedanken über das Design und die Architektur ihres Codes

  • #375 Pedder 21 Jan. 2022, 18:40

    Zitat von: BigBANG

    Würde aus 2 Gründen zustimmen:
    • Python ist anders, als die klassischen OOP Sprachen, deren Best Practices die meisten kennen. Wer guten Pythoncode schreiben will, muss explizit Python erlernen. (Macht nicht jeder).
    • Webprogrammierer machen sich weniger Gedanken über das Design und die Architektur ihres Codes
    Man kann natürlich in jeder Sprache pfuschen, aber mit Python fangen halt viele an und bleiben dann oft dabei. Außerdem kann man mit Python (und natürlich auch anderen Skriptsprachen) sehr schnell was zusammen hacken. Aber eigentlich hab ich da gar nichts zu melden, ich machs nämlich meistens auch nicht besser.

  • #376 Gelöschtes Mitglied 78 21 Jan. 2022, 22:23

    Bitte keine Feindseligkeiten und Mikroaggressionen gegen Python, sonst mache ich hier gleich "import python_internet_defense_force".

    Zitat von: Hexley

    Die Provider wie Telekom & Co. betreiben sowieso ihre eigenen DNS-Server, und blocken auch sowas wie serienstream.to oder burning-series.to. Macht es noch sinnloser als es jetzt schon ist.
    Nicht zu vergessen die bekannte und ebenso wichtige wie sinnvolle Seite gen.lib.rus.ec

    Zitat von: Hexley
    Ne, war Python-Software. Auch in Python kann man Schrott zusammenprogrammieren.
    Like, wer es schon mal gemacht hat
    Zitat:
    Und sie wurde AFAIK nicht komplett selbst geschrieben sondern eingekauft.


    Ich glaub das wird nix. Soweit ich weiß wurde die Forensoftware dazugekauft, und solange der Herr Laabus die Rechte nicht hat, wird er sie nicht rausgeben dürfen. Und zuerst würden mich eher die eingesendeten Lachse interessieren, die Forensoftware wäre wirklich zweitrangig.
    Ach echt? Das wusste ich nicht. lel. Habe im anderen Faden einfach mein Halbwissen neigepeltet.
    Ich dachte die Lachschonsoftware wäre aus einer Zeit als Python noch nicht so Mainstream war.

    Zum Thema "Pfusch in Python":
    Erstmal: Ich stimme @BigBANG s zweitemerstem Punkt zu.
    Zweitens: Um gewissen Formen des Pfusches Einhalt zu gebieten, gibt es ja neuerdings die draufgetackerte Funktionalität der Typ-Prüfung. Die habe ich allerdings noch nie benutzt. Habt ihr die schon mal benutzt?
    Ich hatte einen gleich lautenden ausführlicheren Beitrag auch schon vor ein paar Monaten mal hier reingerotzt aber darauf hatte niemand geantwortet: https://gelachtwird.net/index.php?threads/der-it-thread.30/post-17948

    Dieser Beitrag wurde von Gelöschtes Mitglied 78 am 22.01.2022 02:01:35 bearbeitet.
  • Mod/RDW
    #377 Sylvester 21 Jan. 2022, 22:28

    Jo, die Typisierung ist drangeflanscht und es hindert dich auch keiner dran folgende Funktion

    Python:
    def add(a: int, b: int):
        return a + b
    auch mit add('hi', 'friends') anstelle von add(1,2) aufzurufen. Trotzdem ist die Typisierung eine Hilfe um zu sehen, wie die Funktion gedacht war. Ich benutze sie größtenteils.

  • #378 Kaelberstrick 21 Jan. 2022, 22:36

    Zitat von: ahaha_a_gnu

    Zweitens: Um gewissen Formen des Pfusches Einhalt zu gebieten, gibt es ja neuerdings die draufgetackerte Funktionalität der Typ-Prüfung. Die habe ich allerdings noch nie benutzt. Habt ihr die schon mal benutzt?
    Ich hab mir das mal kurz angeschaut als es ein ganz neues Feature war. Für meine Projekte wäre es (vermutlich, hoffentlich) nur Spielerei weil die mehr oder weniger selfcontained sind - werden also eher nicht groß erweitert oder gar als Library in was anderes eingebaut. Wer da dran rumpfuscht und so tiefgreifende Veränderungen vornimmt, dass Datentypen nicht mehr zueinander passen muss sich auch mit meinen ... kreativen Lösungen für "Datenstrukturen" intensiver beschäftigen. Rückblickend bin ich da nicht sonderlich Stolz drauf, aber es hat funktioniert, und das ist ja alles was zählt, oder?
    Fand die Syntax sehr hässlich, schwierig zu lesen und sehr raumgreifend - ich will nicht eine Funktionsdefinition mit der schließenden Klammer in der nächsten Zeile haben, nur weil ich mehr als drei Argumente mit Typeannotation verwendet habe.

    E: Was mir beim (erneuten) lesen von meinem und @Hexley s Beitrag noch eingefallen ist: Ich schreibe mehr oder weniger ausführliche Docstrings an meine Funktionen in denen ich an guten Tagen auch die möglichen Parameter erkläre. Hochkomplexes Beispiel:
    Python:
    def greeter(name):
        """Greet a person by name.
        
        :param name: Name of the person.
        :return: String with a nice greeting.
        """
        return f"Hello {name}."

    Dieser Beitrag wurde von Kaelberstrick am 21.01.2022 23:58:28 bearbeitet.
  • #379 pump3 22 Jan. 2022, 17:03

    Wusstet ihr schon dass Protonmail 100% sicher ist, und garantiert keine Daten speichert oder herausgibt?
    Also solange man nicht die Schule schwänzt:


    PGP ist und bleibt halt der einzige Weg verschlüsselte emails sicher zu verschicken. All das proprietäre gedöns ist einfach nix wert

  • #380 Gelöschtes Mitglied 78 22 Jan. 2022, 17:29

    Zitat von: pump3

    Wusstet ihr schon dass Protonmail 100% sicher ist, und garantiert keine Daten speichert oder herausgibt?
    Also solange man nicht die Schule schwänzt:


    PGP ist und bleibt halt der einzige Weg verschlüsselte emails sicher zu verschicken. All das proprietäre gedöns ist einfach nix wert

    Nur dass es hier um IP-Adressen, also Metadaten sozusagen, geht. Da kannste dir dein PGP, na ja, nicht in die Haare schmieren, aber pfrt o/.
    Und offenbar war die Behauptung, dass Protonmail keine IP-Adressen erhebt, tatsächlich richtig. Die IP-Adresse wurde nur für den einzelnen "Bösen" erhoben. Das Gleiche ist meines Wissens auch in Deutschland Pflicht für E-Mail-Provider, nur dass alle Mainstream-E-Mail-Provider selbstverständlich die IP-Adressen loggen.
    Der Mailprovider hat halt das beste gemacht was sie machen können ohne rechtlich den Stecker gezogen zu bekommen. Das Problem waren Idioten mit zu hohen Erwartungen. Die Lehre des ganzen ist: Sei kein Idiot mit zu hohen Erwartungen.

    Beim Thema "proprietäre Verschlüsselung" stimme ich dir zu. Eine proprietäre Verschlüsselung ist keine Verschlüsselung. Zumindest keine die dem Nutzer nutzt.

    Aber jetzt mal eine ernst gemeinte Frage: Gibt es auf der Welt überhaupt einen einzigen echten Menschen, der GPG-verschlüsselte E-Mails benutzt?
    Eine E-Mail-Adresse mit GPG-Schlüssel sehe ich eigentlich nur auf den "Kontakt"-Seiten von irgendwelchen Bloggern, die über Nerd-Kram bloggen.
    Ich würde es im Prinzip gerne machen, aber dafür muss man eben erst mal den ö. Schlüssel des anderen bekommen. Aber mit wem schreibt man denn schon E-Mails? Mit Leuten, die man nicht wirklich kennt -- mit Leuten die man näher kennt schreibt man idealerweise auf einem anderen Messenger der frei und E2E-verschlüsselt ist (Matrix), in der Praxis aber meistens über einen Messenger der dies nicht ist (Whatsapp).
    Heute habe ich zum Beispiel eine E-Mail an den Kundenservice meiner Bank geschrieben. Haben die einen GPG-Schlüssel? Keine Ahnung. Habe nirgendwo einen gesehen, also wahrscheinlich nicht (auch wenn das mehr als angemessen wäre). Und sagen wir mal, ich würde an die Sache anders herum rangehen, wie soll ich den Leuten, die mir E-Mails schreiben wollen, meinen öffentlichen Schlüssel mitteilen? Sagt jetzt nicht, auf Keysigning-Partys. Erstens is es Corona, und zweitens trifft man dort doch bestimmt nur Nerds die einem eh nichts mitzuteilen haben. Das meine ich jetzt nicht verächtlich, sondern im Sinne von: Von wem man die nächste E-Mail bekommen wird (bzw. an wen man die nächste E-Mail schreiben muss), weiß man heute noch nicht.

    Eigentlich müsste man das E-Mail-Protokoll irgendwie so ergänzen, dass die Leute irgendwie benutzerfreundlich ihre öffentlichen Schlüssel advertisen könnten. Wird aber nicht passieren, weil die E-Mail-Provider und Standardisierungsgremien alle von Glühnegern unterwandert sind. Wobei eine solche Ergänzung natürlich auch kein Problem für die Stasis dieser Welt wäre, weil die im Bedarfsfall dort reingrätschen könnten und falsche Schlüssel in Umlauf bringen könnten. Man in the Middle sozusagen.

    Dieser Beitrag wurde von Gelöschtes Mitglied 78 am 22.01.2022 17:44:33 bearbeitet.