Zitat von: Mettrix
Die Inneneinrichtung der Schanze spricht da zumindest ein anderes Bild: Wertlose Möbel, Schrottautos im Hof, die Klamotten vom Kik und Rita dauerarbeitslos. Die Winklers sehen aus wie die typische komplett durchgepfändete Hartzerfamilie. Das Erbe (Geld) könnte man schon in Frage stellen, zumal das alles nur Behauptungen vom Dicken selbst gewesen sind. Muss man thematisch nicht zu sehr vertiefen, weil es sich nicht mehr sicher überprüfen lässt.
Hast du nicht auch gemeint ein Ellkerwehfahrer hätte sich so etwas nicht leisten können?
Als LKW-Fahrer konntest du gutes Geld verdienen, als Fernfahrer in den 70er- und 80er-Jahren bist du mit einem soliden Gehalt nach Hause, hast halt Stunden gemacht, da gabs auch mal ein paar Mark nebenher zu verdienen und ein bauernschlauer Rudi hat sich da sicher nicht lumpen lassen. Ich gehe davon aus, dass Reiner seine geistige Behinderung von der mütterlichen Seite hat.
Der klassische Rudi war am Wochenende daheim, wurde wahrscheinlich von seiner fetten Frau nicht einmal abgeholt, weil sie zu blöd für nen Führerschein war.
Naja, unter der Woche hat er sich mit den Kumpels in den unter den Fernfahren bekannten Raststätten getroffen, wo es ein geiles Schnitzel Wiener Art das geile oder n saftiges Bumsrind als Bedienung gab. Der durfte man auch mal länger als ne Sekunde auf die Titten gucken und die hat trotzdem noch ganz brav den Kaffee nachgefüllt. Die hat man nicht bitten müssen wie die fette Riter, die sich seit ner Dekade den Arsch auf dem Sofa plattsitzt und die Zuckerbrause in Griffweite hat.
Jedenfalls gabs da dann auch mal n paar Bier und die Stimmung war gut, man kannte sich, die Sprüche bei 1,5 ATÜ und Fernfahrerhumor vom Dorf kann man sich denken, klingt ganz amüsant einklich.
Die Mucke hier läuft:
Du hast, Bier, gute Stimmung, Bekannte, Titten....ja dann bist du an der Stelle eines Rudis doch gerne arbeiten.
Dann bringst du quasi automatisch n gutes Gehalt mit, wenn der Feierabend so verlockend ist, erst recht im Kontrast zu dem was daheim wartet.
Deine fette Frau und der behinderte Sohn, dessen Ursprungsladung du lieber in die geile, gebärfreudige Bedienung geschossen hättest, dann wär mit Glück ein fleißiger, bauernschlauer Gelegenheitsficker rausgekommen.
Was ich sagen will und quasi im Gedankenexperiment bewiesen habe:
Rudi war fleißig. Und konnte sich auch ein (Standard)Haus und dessen Unterhalt leisten. Erst recht wenn das Land im Familienbesitz war.




