Eltern, die sich scheiden lassen, stelle ich mir scheiße vor. Wenn sie es lassen, weil sie sich nicht einig sind, wer das Kind nehmen muss, ist es noch übler.
Eltern, die sich scheiden lassen, stelle ich mir scheiße vor. Wenn sie es lassen, weil sie sich nicht einig sind, wer das Kind nehmen muss, ist es noch übler.
Scheidung ist das schlimmste was du einem Kind antun kannst. Jetzt mal von seggsuellen Perversitätne abgesehen
Scheidung ist das schlimmste was du einem Kind antun kannst.
Jo ist ziemlich scheiße, aber es geht trotzdem schlimmer. Narzisstische Eltern, Vernachlässigung, etc.
Eine Scheidung ist mit liebevollen Eltern ist weniger schlimm als mit lieblosen Eltern aufzuwachsen.
Scheidung ist das schlimmste was du einem Kind antun kannst.
Kann ich bestätigen. Hat mich maßgeblich geprägt, wenn es nicht sogar die Hauptursache für meinen Knacks ist. Freilich musste ich mir dadurch "gezwungenermaßen" haushälterische Eigenschaften aneignen, was mich eine Spur selbstsändiger gemacht hat, aber die Entscheidung das Heimatdorf aus diesem Grund zu verlassen und neu alleine irgendwo wieder anzufangen, war im Nachhinein betrachtet der größte Fehler meines Lebens, denn angekommen bin ich hier nie.
So laufe ich auch heute immer noch der "alten Zeit" hinterher und sehne mich nach Abenden mit geilen Geburtstagen / Familienzusammenkünften, Freunden, lecker Bierchen, Dummschwätz, Billard, Karten, Schocken, Autos, Festivals, vielleicht auch das ein oder andere Tütchen. Mein letzter Geburtstag war mit 14 und nach Ground Zero nie wieder gefeiert.
Jo ist ziemlich scheiße, aber es geht trotzdem schlimmer. Narzisstische Eltern, Vernachlässigung, etc.
Eine Scheidung ist mit liebevollen Eltern ist weniger schlimm als mit lieblosen Eltern aufzuwachsen.
Ich habe jedenfalls entschlossen, meinen Kinder so etwas niemals anzutun. Da sieht man auch schon einmal über die ein oder andere Macke des Partners hinweg, oder wie sie es in Hot Fuzz heißt: Zum Wohle aller.
Kann ich bestätigen. Hat mich maßgeblich geprägt, wenn es nicht sogar die Hauptursache für meinen Knacks ist. Freilich musste ich mir dadurch "gezwungenermaßen" haushälterische Eigenschaften aneignen, was mich eine Spur selbstsändiger gemacht hat, aber die Entscheidung das Heimatdorf aus diesem Grund zu verlassen und neu alleine irgendwo wieder anzufangen, war im Nachhinein betrachten der größte Fehler meines Lebens, denn angekommen bin ich hier nie.
So laufe ich auch heute immer noch der "alten Zeit" hinterher und sehne mich nach Abenden mit geilen Geburtstagen / Familienzusammenkünften, Freunden, lecker Bierchen, Dummschwätz, Billard, Karten, Schocken, Autos, Festivals, vielleicht auch das ein oder andere Tütchen. Mein letzter Geburtstag war mit 14 und nach Ground Zero nie wieder gefeiert.
Es gibt Verletzungen, die man für immer in sich trägt. Aber man kann sich gut um sie kümmern und in seine Persönlichkeit integrieren.
Mir hat es sehr geholfen mich mit Carl Jung zu beschäftigen.
Wenn man so jung ist (ich war 10 bei der Scheidung meiner Eltern) kann man mit dem Schmerz nicht umgehen und verdrängt ihn.
Das schleppt man dann sein ganzes Leben mit sich.
Doch als Erwachsener kann man den Schmerz endlich zulassen, ihn verstehen und dann integrieren.
Mein verletztes inneres Kind ist jetzt nicht mehr alleine mit dem Schmerz, denn ich als Erwachsener kann ihm nun helfen damit umzugehen.
Solange man die Konfrontation des Schmerzes nicht nachholt, wird das verletzte innere Kind häufig die Kontrolle über das Leben übernehmen.
Und dann lebt man in der Vergangenheit, wiederholt die alten Kompensationen.
Doch es gibt einen Weg heraus und eine Weiterentwicklung.
Mit jedem Schmerz reift die Seele, wir sind auf dieser Welt, um etwas zu lernen.
Ich habe jedenfalls entschlossen, meinen Kinder so etwas niemals anzutun. Da sieht man auch schon einmal über die ein oder andere Macke des Partners hinweg, oder wie sie es in Hot Fuzz heißt: Zum Wohle aller.
Mir hat es sehr geholfen mich mit Carl Jung zu beschäftigen.
Den kannte ich noch nicht. Ich stehe wohl am Anfang einer langen Reise.
Hatte es Anfangs mit Mingyur Rinpoche probiert, aber das geht mir zu sehr ins physische. Am Tiefpunkt war ich sogar mal sehr von Schopenhauer angetan, aber das ist nicht zielführend, wie ich im Nachhinein herausgefunden habe. Wer dunkles sucht, wird dunkles finden.
Werde ich auf jeden Fall mal reinschauen.
Ich habe jedenfalls entschlossen, meinen Kinder so etwas niemals anzutun. Da sieht man auch schon einmal über die ein oder andere Macke des Partners hinweg, oder wie sie es in Hot Fuzz heißt: Zum Wohle aller.
Das hatte ich auch, aber meine Exfrau sah das leider anders. Dabei ist SIE selber Scheidungskind und bei mir sind sogar die Großeltern jetzt seit 70 Jahren (!!!) verheiratet, obwohl die NUR streiten, so lange ich denken kann.
Kommentare

panic, SeltenDa und Klaus
panic

panic und SeltenDaEine Scheidung ist mit liebevollen Eltern ist weniger schlimm als mit lieblosen Eltern aufzuwachsen.

Returnofthemaddy und unwürdigerknechtSo laufe ich auch heute immer noch der "alten Zeit" hinterher und sehne mich nach Abenden mit geilen Geburtstagen / Familienzusammenkünften, Freunden, lecker Bierchen, Dummschwätz, Billard, Karten, Schocken, Autos, Festivals, vielleicht auch das ein oder andere Tütchen. Mein letzter Geburtstag war mit 14 und nach Ground Zero nie wieder gefeiert.



SeltenDa, Returnofthemaddy und BigBANGEine Scheidung ist mit liebevollen Eltern ist weniger schlimm als mit lieblosen Eltern aufzuwachsen.

BigBANGSo laufe ich auch heute immer noch der "alten Zeit" hinterher und sehne mich nach Abenden mit geilen Geburtstagen / Familienzusammenkünften, Freunden, lecker Bierchen, Dummschwätz, Billard, Karten, Schocken, Autos, Festivals, vielleicht auch das ein oder andere Tütchen. Mein letzter Geburtstag war mit 14 und nach Ground Zero nie wieder gefeiert.
Mir hat es sehr geholfen mich mit Carl Jung zu beschäftigen.
Wenn man so jung ist (ich war 10 bei der Scheidung meiner Eltern) kann man mit dem Schmerz nicht umgehen und verdrängt ihn.
Das schleppt man dann sein ganzes Leben mit sich.
Doch als Erwachsener kann man den Schmerz endlich zulassen, ihn verstehen und dann integrieren.
Mein verletztes inneres Kind ist jetzt nicht mehr alleine mit dem Schmerz, denn ich als Erwachsener kann ihm nun helfen damit umzugehen.
Solange man die Konfrontation des Schmerzes nicht nachholt, wird das verletzte innere Kind häufig die Kontrolle über das Leben übernehmen.
Und dann lebt man in der Vergangenheit, wiederholt die alten Kompensationen.
Doch es gibt einen Weg heraus und eine Weiterentwicklung.
Mit jedem Schmerz reift die Seele, wir sind auf dieser Welt, um etwas zu lernen.
Hatte es Anfangs mit Mingyur Rinpoche probiert, aber das geht mir zu sehr ins physische. Am Tiefpunkt war ich sogar mal sehr von Schopenhauer angetan, aber das ist nicht zielführend, wie ich im Nachhinein herausgefunden habe. Wer dunkles sucht, wird dunkles finden.
Werde ich auf jeden Fall mal reinschauen.

BigBANG
SeltenDa und unwürdigerknecht