Zitat von: Onkel Ho
Der Abriss der Schanze kommt meiner Meinung nach der Zerstörung des ersten Jerusalemer Tempels gleich. Die Haiderschaft hat damit sein zentrales Heiligtum, seine Pilgerstätte und ein zentrales Element des Games verloren. Pilgerfahrten haben daher von einem Tag auf den anderen geendet, vergleichbar mit dem Ende des Opferkultes als Folge der zweiten Tempelzerstörung. Klar kann man jetzt noch an die ehemalige Stelle der Ranzschanze pilgern und vor- und zurückschwankend die Überbleibsel anbeten, ähnlich wie es die Judne mit der Klagemauer tun. Man könnte theoretisch auch weiterhin Opfergabe in Form von Naturalien oder Lebensmitteln am Oldshivermountain hinterlassen, jedoch führt dies zu keinerlei Reaktion, da der elemantare Faktor Vierteltonner plus Schanze fehlt. Im Israel der Moderne kommt ja auch keiner mehr auf die Idee Schaafe gegen die Klagemauer zu klatschen. Mit dem Verlust der Schanze befinden sich alle Hater und Pilger nun offiziell in der Diaspora. Ich könnte hier auch jetzt noch ewig weiterphilosophieren und meine Ausführungen detaillierter vortragen, aber wie gesagt hab ich im EZB Tower alle Hande voll zu tun.
Die Quintessenz meiner eben abgesonderten Hirnwichse ist nichts weniger als: Game dod. D O D.
Der fette Schmalzberg soll uns allen einfach endlich den Gefallen tun und, ähnlich wie es beide Jerusalemer Tempel getan haben, über den Jordan gehen. Danke war alles.
Die (hervorragende!) Analogie weiterführend könnte man aber sagen: Jetzt erst recht, das Game tritt jetzt aus der nationalen, stark auf einen Ort und Rituale fokussierten Phase heraus und tritt in eine spirituell reifere Phase ein, in der man diesen Ballast nicht mehr braucht, weil wir wie die ersten Christne jetzt lernen, dass es nicht auf das physische, sondern auf das ewige, das himmlische



