#86297
Bubbnspieler
14 Nov. 2022, 06:36
Zitat von: Der Manni
Und jetzt noch hinterher als Tagesabschluss;
Netflixdoku über Rainer, so wie Y-Kollektiv damals, ja?
Rainer ist derjeniche aber nicht weil er derjeniche ist sondern weil ihn die Hater dazu machen. Alle Hater in Lager, Hater dürfen keine Hater sein, man muss den Hatern doch den Hater austreiben können, und was macht man mit Hatern denen man partout den Hater nicht austreiben KANN, warum werden so viele Unbeteiligte mit in das sogenannte "Spiel" gezogen, wir sprachen mit Hatern die sich wie Kasper verhalten und eine Argumentationsweise aus der Hölle an den Tag legten, einer davon war schon vor dem Interview sturzbetrunken, dann noch Interview mit Dorian und Mimon und Imp und dem Ofenkäse.
Was mir bei Streitgesprächen immer wieder auffällt, ist die Argumentation der Hater. Sobald es rhetorisch auch nur ein klitzi-kleinchen Bisschen komplexer und eventuell auch Fang-fragisch wird, wird immer sofort mit der "Aber Rainer hat doch"-Keule zugeschlagen.
Ja Rainer hat doch vor einem Kind die Hosen runter gelassen, ja Rainer hat doch mit Pfefferspray gesprüht, ja Rainer hat doch gesagt der Jolocaust sei eine naise G'schicht, also so richtige Argumente, die keine sind.
Dass die meisten Leute die ich noch von LS und DS kenne eher gute Argumentierer waren die eher mehr als weniger geschrieben haben, ist ja klar; aber man

muss auch mal die Haider sehen, die nur 1 Satz zu Rainer sagen oder "neirotzen". Die meisten würden gar kein Interesse haben mit irgendeinem Außenstehenden zu sprechen, erst recht nicht für ein Interview.
Interview ist IMMER biased. Man will über Rainer vom Leder ziehen, aber selbst wenn man sagen könnte, weil es war wäre, jetzt rein fiktiv gesehen, wenn man im Interview sagt "Rainer hat schon mal einen Menschen gefressen, was halten Sie denn davon", dann hat man als Interviewter schon verloren. Der Reporter hat niemals eine eingehende Themen-Erforschung betrieben, um was es eigentlich geht. Wenn man nicht seit Anfang an dabei ist, kann man den sich aufgebauten Hass, die Frustration usw., nicht nachvollziehen. Somit ist es kein Wunder, dass ein Reporter bei Aussagen wie "Der hat sich vor einem Vater mit Kind entblößt" und "mit Axt geworfen" und "Körperverletzung begangen", das ist dem Reporter erstmal egal. Der hört einen Haufen wirres Zeugs das klingt wie als hätte der Gesprächspartner eine Ausflug in die Klapse hinter sich und kann dann eben nur festhalten "Rainer verteidigt sich, der arme Mann wird verfolgt, und die Haider rechtfertigen das mit XYZ".
Wenn man dieses Irrenhaus das Rainers Leben bisher war, nicht von Stunde 0 seiner Internetpräsenz, also vom ersten "Tanzvideo gegen Lord Abaddon" und "Traut euch kommt zu mir", verfolgt hat, kann man damit nichts, aber auch gar nichts anfangen, außer als Mitläufer Parolen zu skandieren, vom "Beck" zu reden und von "Mona" und von "dein treuer Ford" und "Goldene Luger" und lauter so ein Mist.
Daher wäre es für ein Themenmagazin besser, einen Haider der Stunde 0 zu interviewen der auch was im Hirn hat, also nicht mich anschreiben, liebe SternTV, und diesem eine gewisse Anlaufzeit zu geben. Dann kann man sich nämlich immer noch entscheiden, nicht zum Interview zu gehen, weil man begriffen hat, dass man da sowieso wieder als Kaschberle dasteht welches einem armen Mann nachstellt, und dann bleibt man lieber zuhause und trinkt eine Apfelweinschorle oder zehn, hat man mehr davon.
Die Medien sind inkompetent, bejreift dat entlich.
Ich würde ein solches Gespräch auch nie anhand einzelner Taten aufbauen, sondern über die "
Faule Arbeitslose und Studentne während ich mir hier den Arsch aufreisse" Schiene gehen. Denn sind wir mal ehrlich, auch wenn er im Müll lebte und sozial isoliert war, das bedingungslose Youtuber/Junauer-Grundeinkommen für gecha Ende noch 30 Minuten Aktivität die Woche hat viele maximal ausgelöst und ja, das war irgendwie auch eine Neiddebatte.
Und auch jetzt nutzt Reini selbst diese Arbeits-Schiene ja noch immer. Er kann ja nicht arbeiten, das könnter euch abschminkne, schließlich würden die Haider ja sofort Scheiße bauen, Youtube ist seine Arbeit, versteht das endlich usw.
Genau da würde ich bei so Reporter-Affen ansetzen. Ob sie auch der Meinung sind, dass Reiner von 30 Minuten Youtube in der Woche leben können sollte. Warum eigentlich? Und ob ein Mensch, der so berühmt ist, dass er von 30 Minuten Youtube die Woche leben kann, nicht im Umkehrschluss damit rechnen muss, dass seine Fans ihn heimsuchen. Wofür er die paar Tausend im Monat eigentlich verdient, wenn er nur faul rumsitzt, noch nie ein hochqualitatives Video in seinem Leben gedreht hat usw. Da sitzt ein Idiot, der aus Scheiße Geld macht, weil er im Netz überall aneckt.. und dieser Idiot hat noch immer nicht kapiert, warum es das Geld eigentlich gibt. Nicht für 30 Minuten Scheiße labern als Onetaker.
Da muss man bezüglich Netflix-Doku auch echt gratulieren.. man begleitet jetzt einenen Reiner, der den Hass erntet, den er im Netz gesät hat, ohne ihn noch ins Netz zu lassen, ohne abzubilden, wie er sich dort aufgeführt hat und noch immer aufführen würde. Da darf er dann sicher wieder erzählen, dass Youtube eben früher seine Arbeit war, bevor es ihm die Haider kaputtgemacht haben. Dass er im Schnitt keine 5 Stunden in der Woche gearbeitet hat, wird dann scho nemmer erwähnt.