Zitat von: TreuerStadtschinken
Zitat von: TreuerStadtschinken
Zitat von: Douglas MacWinkler
Zitat von: Herr_Winklaaa
Zitat von: Bunter Hund
Zitat von: Herr_Winklaaa
Von Ruhe_Reiner, Oldfags kennen ihn sicher:
Wie es laut Ruiner gewesen ist, als er in Straßburg war:
Er stolziert in Straßburg an der portugiesischen Grenze durch die Gassen, erinnert sich verträumt an diesen einen großartigen Halbtagesausflug mit der Schule und weiß, dass er die geilen Französinnen, wegen denen er sich damals auf der Rückfahrt in der Reisebustoilette drei Mal die 16,5cm poliert hatte, heute endlich alle flachlegen wird. Und er weiß auch schon wann, wo und wie. Abends an der Hotelbar ist es dann auch soweit. Stilvoll einen Whiskey on the rocks schlürfend erblickt er plötzlich diese rassige Schönheit. Eine Französin ist es nicht, wie er schnell erkennt, aber das stört ihn nicht, denn ohne auch nur ein Wort zu sagen hat sie ihm bereits drei Knuschtflecke verpasst. Einfach, weil er so eine erotische Ausstrahlung hat. Vor Aufregung beinahe zitternd bittet sie ihn, mit auf ihr Zimmer zu kommen, denn sie würde ihm auch an anderen Stellen gerne Knutschflecke verpassen. Dank Reiner erlebt die Frau die Nacht ihres Lebens; acht Mal ist sie gekommen, davon alleine fünf Mal gesgwiddet. Auch Reiner kam voll auf seine Kosten. Satte 26 Mal hat er abgesahnt, einmal sogar durch das offene Fenster nach draußen, wo ein Tropfen einem Hund einen Floh von der Schwans spitze geschossen hat. Beide schliefen friedlich ein und schworen sich, nun dauerhaft Ficktreffen zu veranstalten.
Wie es gewesen wäre, wenn er wüsste, wo Straßburg überhaupt liegt:
Ruiner wongelt behäbig und unsicher zwischen den Häusern umher, ohne sein Ziel zu kennen. Der graue polover zwickt und zwackt, denn er wird langsam zu klein und müsste dringend mal von Schmutz, Läusen, getrocknetem Schweiß und Soßenspritzern verschiedenster Mahlzeiten gereinigt werden; von der Frisur und vom Schuhwerk mal ganz abgesehen. Wo soll er denn jetzt hin? Er hat diese Straßen zuletzt vor fast zwei Dekaden betreten; damals, als ihn der Lehrer immer wieder ermahnte, bei der Gruppe zu bleiben, die Mädels nicht so gierig anzustarren und sagte, er solle dieses oder jenes liegen lassen; das sei nichts zu essen. In welchem Hotel waren sie damals noch gleich? Reiner wird immer unsicherer und so betritt er mit einem ängstlich genuschelten "Bongschuhr" verschiedene Hotels und Herbergen, um sie kurz darauf "Deß iß dieße süßdemadische Tßerstörung eineß Menschen, die ich meine..." nuschelnd wieder zu verlassen.
Schließlich wird er in einer Absteige doch noch empfangen. Der Mann an der Rezeption hat seine Brille verlegt und ist a weng schniefich und so kann Reiner tatsächlich ein Zimmer ergattern. Jetzt würde es aber noch ein toller Abend werden! Gut, hinaus in die Stadt traut er sich nicht und die Klumpfüße schmerzen ohnehin schon zu sehr, denn der Rollnagel am rechten großen Onkel gräbt sich unaufhaltsam ins Fleisch. Aber eine kleine französische Maus an der Hotelbar anquatschen, das wird doch wohl noch drin sein. Nach der beschwerlichen Fahrt mit dem Aufzug und kurzer Orientierungslosigkeit, findet er die Bar schleißlich auch und richtet sich häuslich mit Laptop und Kopfhörern ein. Dann bestellt er sich mit Händen und Füßen ein Biermischgetränk, das ihm mit einem "Prost, der Herr" serviert wird. Darüber verwundert, an der portugiesischen Grenze auf deutschsprachige Barkeeper zu treffen, monologisiert er ein Weilchen später über seine Erfindung des Sahne Bagadi und blickt immer wieder schweinsäugig in alle Richtungen, falls denn doch mal die holde Weiblichkeit auftauchen sollte.
Das geschieht dann irgendwann tatsächlich - für zwei Minuten, in denen sie sich am Kippenautomaten bedient und Reiner einen etwas irritierten Blick zuwirft, ehe sie den Raum lachend wieder verlässt. "Schade... die wär's g'wesen... net zu diqq, net zu dünn, net zu jung, kein Viech, kein Kind un dod war sie auch noch net - alßo genau des, was ich g'sucht hädde.." Traurig darüber, dass seine natürlich Anziehungskraft bei der Dame scheinbar nicht funktionobelt hat, trottet er auf sein Zimmer, kracht aufs Bett und verzweifelt für den Rest der Nacht daran, seinem Lurch mehr als nur drei Tropfen zu entlocken. Tags darauf verlässt er Straßburg und ganz Frankreich und fiebert freudig dem Beck-Besuch entgegen, während er im Zug hockt und im Hintergrund ein leises "Herr Wiiingleeer" vernimmt.
Wie es tatsächlich war:
Reiner hockt einsam in irgendeiner bezahlten Bude, weiß nicht ein noch aus und glaubt, die Häider fol ebbisch zu drollen und neidisch zu machen, wenn er sich mal wieder als geilen Stecher ausgibt, der selbstredend im Alter von 33 mit nicht existenten Knutschflecken angibt. Nebenbei überlegt er, wieso der Häid nicht endlich wenicher wird, beißt herzhaft in eine Quarkschnecke und realisiert für zwanzig Sekunden, dass er eine arme, ungefickte Sau ist. Kurzes Augenschwitzen, das mit dem Rest der Quarkschnecke und einer zweiten Quarkschnecke UND einer Dose Monsder kompensiert wird.
Zitat von: Herr_Winklaaa
Zitat von: panic
Zitat von: Richtig und wichtig.
Zitat von: Richtig und wichtig.
Zitat von: Bunter Hund
Zitat von: Herr_Winklaaa
Zitat von: Richtig und wichtig.
Zitat von: Kümmelklabauter
Zitat von: Bunter Hund
Zitat von: Herr_Winklaaa
Zitat von: Richtig und wichtig.
Zitat von: Bunter Hund