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Der IT-Thread

  • Mod/RDW
    #761 Sylvester 6 Apr. 2022, 21:20

    Zitat von: ahaha_a_gnu

    Habe gestern "linux" deinstalliert 😮

    Askt mich anything.
    das ganze GNU/Linux oder nur den Kernel?

  • #762 Kens Boggser 6 Apr. 2022, 21:22

    Hurensohn wer kein cde (der Rest ist scheissegal) benutzt

    Nur cdeschafft es seit fast 30 jahren keinen Fortschritt zumachen

  • #763 Gelöschtes Mitglied 78 6 Apr. 2022, 21:40

    Zitat von: pump3

    wissen deine Eltern eigentlich dass du schwul bist?
    Reingefallen, ich habe nur so getan als wäre ich behindert.

    Habe "linux" deinstalliert. pacman -R linux. Aber natürlich erst nachdem ich "linux-lts" installiert hatte. Und damit Meddl und Willkommen zum zweiten Teil meines EndeavourOS-Testberichts.
    (--> Erster Teil)

    Fangen wir mal damit an, dass es nach vie vor funktioniert und auch im Großen und Ganzen die ganze Zeit funktioniert hat. Hatte zwischenzeitlich für 5 Tage nicht upgedatet. Danach musste ich 40 Pakete aktualisieren, aber das ging reibungslos. Aber ja die vielen Updates nerven schon ein bisschen, aber was soll's.
    Ich glaube ich kann nach 2 Wochen besser mit pacman umgehen als mit APT nach x Jahren. Die Buchstabenoptionen sind einfach leichter zu merken als die ganzen komischen Wörter die man bei APT ranhängen muss, lel.

    Mir sind ein paar Unterschiede zu Mint/Debian aufgefallen. Beispielsweise wurde ich davon überrascht dass cron standardmäßig ausgeschaltet ist - muss man also erst per Soystemctl anschmeißen. Das sollten die vielleicht auf den Beipackzettel schreiben, denn das Backup-Programm "Timeshift" (was ich von Mint kenne und aus dem AUR installiert habe) installiert für regelmäßige Backups seinen Cronjob und dann passiert erstmal nix. Außerdem ist mir aufgefallen, dass /tmp/ standardmäßig auf einem tmpfs liegt - also im RAM und nicht auf der Platte. Damit (und mit Xfce) ist der RAM-Bedarf dann genauso groß wie bei Mint Xfce (1GB beim Idlen). Was wiederum eigentlich genauso viel ist wie Mint Cinnamon.

    Mir gefällt gut, dass man neuere Versionen von na ja, allem, hat, als bei Mint. Dadurch muss ich mich nicht mehr mit manchen Bugs rumquälen die in alten Versionen noch drin waren. Das ist ja sowieso der größte Joke bei dem "stable"-Geschwätz. Sie sagen, Bugfixes würden nachgereicht, aber das gilt offenbar nicht für GUI-Programme.
    Und es ist auch schön dass man solche Dinge wie den Julia-Interpreter einfach, ganz normal, mit dem normalen Paketmanager aus dem normalen Repo installieren kann. Gibts auf Debian/Ubongo/Mint sicherlich auch, aber halt in der Version von vor 7 Jahren.

    Was wollte ich noch erzählen? Ein Programm ging zwischenzeitlich nicht, aber das war 1. nichts wichtiges und 2. hat es auf mysteriöse Weise angefangen wieder zu funktionieren nachdem ich den LTS-Kernel installiert hatte.
    Zwischendurch gab es auch einmal Schwulitäten bezüglich Electron, weil Electron in den Arch-Repos aktualisiert wurde aber ein Programm noch die alte Version gebraucht hat und das ein Update verhindert hat. Das wurde aber nach einer halben Stunde behoben. Hätte ich den Rechner später angemacht hätte ich davon gar nichts mitbekommen. So habe ich einmal die Ignore-Zeile der /etc/pacman.conf kennengelernt.

    Der Grund wieso ich auf den LTS-Kernel umgestellt habe war dass ich den proprietären Nvidia-Treiber installieren wollte. (Die Maschine ist jetzt circa 3 Jahre alt.) Den gäbe es zwar auch für das normale "linux", aber ich habe mir ausgerechnet, dass so die Chancen geringer sind, das System zu zermeddln. Diesbezüglich eilt dem proprietären Nvidia-Treiber ja ein Ruf voraus. Nouveau ist leider keine Alternative und führt zu grausigen und intolerablen Framerates.
    Also habe ich einfach die Pakete "nvidia-lts", "nvidia-prime" und "nvidia-settings" installiert (letzteres ist aber wahrscheinlich unnötig). Wenn ich jetzt "prime-run supertuxkart" mache, läuft SuperTuxKart auf der Nvidia-Karte. Bei meinen früheren Distributionen waren es andere Befehle die man vorausschicken musste.
    Ich würde auch noch mehr Spiele ausprobieren (zum Beispiel Extreme Tux Racer, oder ich habe gehört es gibt einen coolen freien Minecraft-Ripoff namens Veloren), aber ich hab im Moment nicht die Zeit mich in sowas reinzustürzen.

    Ich hab jetzt auch Lateks installiert. Davor hatte ich immer Overleaf benutzt.
    Ich benutze jetzt übrigens den Texteditor/IDE "Geany". Der ist ganz gut und zu empfehlen, und man kann immer das was man gerade braucht als "Befehl zum Erstellen konfigurieren". Nein, Visual Studio Bloat kommt mir nicht ins Haus.
    Leider braucht Lateks ganz schön viel Platz auf der Platte, aber irgendwie habe ich das Gefühl dass das ganze System irgendwie mehr Platz als nötig braucht. Habe weniger frei als je zuvor. Irgendwelche Tipps? "yay -Sc" hab ich schon gemacht.
    Außerdem benutze ich jetzt generell ein paar Programme die besser sind als das was ich vorher benutzt hatte. Zum Beispiel den Musikplayer "Audacious". Und das bereits erwähnte "qpdfview".
    Aber das hat jetzt nichts mehr mit EOS zu tun.

    Zusammenfassung: EOS = gut, und ich werde jetzt erstmal mindestens ein Jahr bei diesem System bleiben, sofern nichts Unerwartetes passiert.

    Dieser Beitrag wurde von Gelöschtes Mitglied 78 am 06.04.2022 21:49:39 bearbeitet.
  • #764 pump3 6 Apr. 2022, 22:14

    Zitat von: ahaha_a_gnu

    Reingefallen, ich habe nur so getan als wäre ich behindert.

    Habe "linux" deinstalliert. pacman -R linux. Aber natürlich erst nachdem ich "linux-lts" installiert hatte. Und damit Meddl und Willkommen zum zweiten Teil meines EndeavourOS-Testberichts.
    (--> Erster Teil)

    Fangen wir mal damit an, dass es nach vie vor funktioniert und auch im Großen und Ganzen die ganze Zeit funktioniert hat. Hatte zwischenzeitlich für 5 Tage nicht upgedatet. Danach musste ich 40 Pakete aktualisieren, aber das ging reibungslos. Aber ja die vielen Updates nerven schon ein bisschen, aber was soll's.
    Ich glaube ich kann nach 2 Wochen besser mit pacman umgehen als mit APT nach x Jahren. Die Buchstabenoptionen sind einfach leichter zu merken als die ganzen komischen Wörter die man bei APT ranhängen muss, lel.

    Mir sind ein paar Unterschiede zu Mint/Debian aufgefallen. Beispielsweise wurde ich davon überrascht dass cron standardmäßig ausgeschaltet ist - muss man also erst per Soystemctl anschmeißen. Das sollten die vielleicht auf den Beipackzettel schreiben, denn das Backup-Programm "Timeshift" (was ich von Mint kenne und aus dem AUR installiert habe) installiert für regelmäßige Backups seinen Cronjob und dann passiert erstmal nix. Außerdem ist mir aufgefallen, dass /tmp/ standardmäßig auf einem tmpfs liegt - also im RAM und nicht auf der Platte. Damit (und mit Xfce) ist der RAM-Bedarf dann genauso groß wie bei Mint Xfce (1GB beim Idlen). Was wiederum eigentlich genauso viel ist wie Mint Cinnamon.

    Mir gefällt gut, dass man neuere Versionen von na ja, allem, hat, als bei Mint. Dadurch muss ich mich nicht mehr mit manchen Bugs rumquälen die in alten Versionen noch drin waren. Das ist ja sowieso der größte Joke bei dem "stable"-Geschwätz. Sie sagen, Bugfixes würden nachgereicht, aber das gilt offenbar nicht für GUI-Programme.
    Und es ist auch schön dass man solche Dinge wie den Julia-Interpreter einfach, ganz normal, mit dem normalen Paketmanager aus dem normalen Repo installieren kann. Gibts auf Debian/Ubongo/Mint sicherlich auch, aber halt in der Version von vor 7 Jahren.

    Was wollte ich noch erzählen? Ein Programm ging zwischenzeitlich nicht, aber das war 1. nichts wichtiges und 2. hat es auf mysteriöse Weise angefangen wieder zu funktionieren nachdem ich den LTS-Kernel installiert hatte.
    Zwischendurch gab es auch einmal Schwulitäten bezüglich Electron, weil Electron in den Arch-Repos aktualisiert wurde aber ein Programm noch die alte Version gebraucht hat und das ein Update verhindert hat. Das wurde aber nach einer halben Stunde behoben. Hätte ich den Rechner später angemacht hätte ich davon gar nichts mitbekommen. So habe ich einmal die Ignore-Zeile der /etc/pacman.conf kennengelernt.

    Der Grund wieso ich auf den LTS-Kernel umgestellt habe war dass ich den proprietären Nvidia-Treiber installieren wollte. (Die Maschine ist jetzt circa 3 Jahre alt.) Den gäbe es zwar auch für das normale "linux", aber ich habe mir ausgerechnet, dass so die Chancen geringer sind, das System zu zermeddln. Diesbezüglich eilt dem proprietären Nvidia-Treiber ja ein Ruf voraus. Nouveau ist leider keine Alternative und führt zu grausigen und intolerablen Framerates.
    Also habe ich einfach die Pakete "nvidia-lts", "nvidia-prime" und "nvidia-settings" installiert (letzteres ist aber wahrscheinlich unnötig). Wenn ich jetzt "prime-run supertuxkart" mache, läuft SuperTuxKart auf der Nvidia-Karte. Bei meinen früheren Distributionen waren es andere Befehle die man vorausschicken musste.
    Ich würde auch noch mehr Spiele ausprobieren (zum Beispiel Extreme Tux Racer, oder ich habe gehört es gibt einen coolen freien Minecraft-Ripoff namens Veloren), aber ich hab im Moment nicht die Zeit mich in sowas reinzustürzen.

    Ich hab jetzt auch Lateks installiert. Davor hatte ich immer Overleaf benutzt.
    Ich benutze jetzt übrigens den Texteditor/IDE "Geany". Der ist ganz gut und zu empfehlen, und man kann immer das was man gerade braucht als "Befehl zum Erstellen konfigurieren". Nein, Visual Studio Bloat kommt mir nicht ins Haus.
    Leider braucht Lateks ganz schön viel Platz auf der Platte, aber irgendwie habe ich das Gefühl dass das ganze System irgendwie mehr Platz als nötig braucht. Habe weniger frei als je zuvor. Irgendwelche Tipps? "yay -Sc" hab ich schon gemacht.
    Außerdem benutze ich jetzt generell ein paar Programme die besser sind als das was ich vorher benutzt hatte. Zum Beispiel den Musikplayer "Audacious". Und das bereits erwähnte "qpdfview".
    Aber das hat jetzt nichts mehr mit EOS zu tun.

    Zusammenfassung: EOS = gut, und ich werde jetzt erstmal mindestens ein Jahr bei diesem System bleiben, sofern nichts Unerwartetes passiert.
    du hast meine Frage nicht beantwortet

  • Mod/RDW
    #765 Sylvester 6 Apr. 2022, 23:04

    Ich hab jetzt in meinem Projekt ein Boost.Python Projekt mehr oder weniger "geerbt". Eigentlich saugeil, aber trotzdem ist das ein Höllengefrickel. Und ich frag mich ob nicht modernere Lösungen wie pybind11 besser gewesen wären. Intern arbeitet Boost.Python mit Boost MPL (Metaprogramming Library). Das ist Prä-C++11 Zeug.

  • #766 KippmKauBoi 10 Apr. 2022, 17:32

    Denke das passt hier ganz gut rein.

    Hat irgend jemand einen Tipp wechen gutem Labornetzteil und so weida?
    Ich komm einfach nicht mehr drum rum, also muss etzadla eins her.

    - 0 bis 30V
    - möglichst genaue Drehregler
    - muss eigentlich unbedingt einen Power Output- Knopf vorne haben
    - eigentlich reicht eine Plus- und ein Minusbuchse
    - digitale Anzeige
    - so bis 150€, gerne auch Chinascheisse, nur sollte der Lüfter nicht andauernd auf Volllast laufen

    Bin da noch totaler Anfänger, hab also keine Ahnung welche Hersteller es gibt, welche Hersteller gutes Zeug bauen, was welcher Hersteller einfach nur umlabelt, etc.
    Hauptsächlich will ich irgendwelche Autoteile, also kleine Stellmotoren oder Unterdruckpumpen, vor dem Einbau prüfen, Funktionen bei ausgebauten Tachos ansteuern, Radios, einfach den ganzen Kram der 12V oder weniger benötigt.
    Vielleicht hat hier einer einen hohen IQ in dem Thema

  • #767 Fisimatenten 10 Apr. 2022, 22:04

    Zitat von: KippmKauBoi

    Denke das passt hier ganz gut rein.
    "Du kennst dich doch mit Computern aus.










    Ich hab hier einen neuen Fernseher."

    200.gif

  • #768 Ken Angus 10 Apr. 2022, 22:07

    Zitat von: Fisimatenten

    "Du kennst dich doch mit Computern aus.










    Ich hab hier einen neuen Fernseher."

    200.gif
    no wait, he's got a point...
    Die Dinger sind doch heute übergroße Smartphones, also gar nicht so abwegig

  • Mod/RDW
    #769 Sylvester 10 Apr. 2022, 22:35

    Zitat von: Fisimatenten

    Ich hab hier einen neuen Fernseher."

    200.gif
    Ich glaub die Chancen stehen nicht schlecht, dass darauf Linux läuft.

  • #770 Fisimatenten 10 Apr. 2022, 23:04

    Zitat von: Hexley

    Ich glaub die Chancen stehen nicht schlecht, dass darauf Linux läuft.
    Natürlich sind das nur Computer mit Linux. Aber was soll man machen? Ich kenne weder den Hersteller, noch die Menüs, noch was das Ding überhaupt kann.

    edit: Man könnte sich antürlich mit einem zweiten Monitor neihäggn

  • #771 KippmKauBoi 10 Apr. 2022, 23:44

    Hier muss doch einer etzadla mit Elektronik rumbasteln, Platinen löten, Smartphones repariern oder was weiß ich der ein gutes Labornetzteil empfehlen kann

  • #772 Ken Angus 10 Apr. 2022, 23:45

    Zitat von: KippmKauBoi

    Hier muss doch einer etzadla mit Elektronik rumbasteln, Platinen löten, Smartphones repariern oder was weiß ich der ein gutes Labornetzteil empfehlen kann
    Empfehle dieses hier

  • #773 KippmKauBoi 10 Apr. 2022, 23:50

    Guter Widds lel

    images


    Sowas mein ich. Labornetzteil, Labornetzgerät, Power Supply

  • #774 Fisimatenten 11 Apr. 2022, 00:14

    Zitat von: KippmKauBoi

    Guter Widds lel

    images


    Sowas mein ich. Labornetzteil, Labornetzgerät, Power Supply
    Ich hoffe du kaufst genau das und es ergibt eine optische Symbiose

    jV2jumh.png

  • #775 KippmKauBoi 11 Apr. 2022, 00:19

    Faag, sogar mit Kippe in der Hand. Das kommt schon gut hin.
    Die Brillengläser von dem Heini noch ein bisschen diiker und der kann in die Zukunft schaun

  • #776 Fisimatenten 11 Apr. 2022, 00:21

    Fand 7-Segment-Anzeige so 80er :D

    Aber: Einfach googeln, solange das Ding nicht sofort abbrennt.

  • #777 םחטצ 11 Apr. 2022, 00:29

    Drückt mal Alt-F4 hihihihi

  • #778 KippmKauBoi 11 Apr. 2022, 00:33

    Auf www.ende.de kommt, falls es die Seite noch gibt, "Hier ist das Internet zu Ende". Ganz lustich eigentlich

  • Mod/RDW
    #779 BSKartoffel 11 Apr. 2022, 06:40

    Zitat von: Hexley

    Ich glaub die Chancen stehen nicht schlecht, dass darauf Linux läuft.
    Ist unter Garantie so

  • Mod/RDW
    #780 Sylvester 12 Apr. 2022, 10:47

    was gibt es eigentlich für Mittel und Wege sich an einen bereits laufenden Python Prozess dranzuhängen? Am besten dass man auf der Kommandozeile debuggen kann. Ich glaub der Standarddebugger pdb kann das schon mal nicht.