#3074
pump3
13 März 2024, 20:39
Zitat von: BigBANG
Aargau beste.
Die Arbeit mit LLMs ist für mich ein Paradigmenwechsel. Wie das Upgrade von Pferdekutschen zu Autos. Und es wird mit der Zeit nur noch produktiver mit LLMs zu arbeiten.
Es hat auch meine Perspektive auf die Programmierung verändert. Langfristig werden die Skills, die man als Programmierer traditionell gebraucht hat, verschwinden. Daher auch mein Wechsel in den Bereich AI. Dort liegt die Zukunft jeglicher Programmierung.
Ich bin etwas traurig, weil das klassische "1337-Hackz0r" nicht mehr existieren wird und das sehr lange mein Antrieb war zu programmieren.
PS: Ich nutze ChatGPT-4 mehrmals täglich und google nur noch alle paar Tage.
Ich sage das jetzt nicht basierend auf Fakten sondern nur auf Erfahrung und auf der Geschichte der vergangenen "Jetzt werden wir endlich keine Programmierer mehr brauchen"-Techs:
Wird nicht passieren.
Wir sind im Moment am Anfang einer Hype-bubble, weil KI tatsächlich beeindruckend ist fürs programmieren. Aber genauso wie SQL, graphische Programmiersprachen, Excel, die erste KI-Generation, etc... nicht zu einer Abschaffung des Programmierers geführt haben, wird diese KI Generation genausowenig dazu führen.
Im Endeffekt denken die meisten Menschen einfach viel zu unpräzise als dass eine KI gross Sinn aus ihren Beschreibungen machen könnte.
Dazu ein Comic von 2016:
Zitat von: Kens Anus
Was programmiert ihr überhaupt so beruflich?
Sicherheitszeugs und so.
Ab und zu auch verteilte Systeme (für ein Projekt in Afrika, tatsächlich sogar)
Zitat von: Opeltfahrer
C++ ist ein dummer Hurensohn. Und das sag ich als jemand der seit Jahren damit seine Brötchen verdient.
Immer mehr gebloateter Scheißdreck kommt oben drauf (C++11 war der Gipfel mit den Lambdas den geilen und seit sie da wieder alle drei Jahre am Standard drehen geht es noch steiler bergab), abgefuckte STL-APIs, die Brechreiz verursachen und mit denen man sich so richtig ins Knie ficken kann, weil die APIs sicher aussehen aber nicht sind. Allein, wem man ins Hirn geschissen hat, dass Dinge als "undefined behavior" definiert sind.
Kann Fefe (darf man das hier überhaupt verlinken) ausnahmsweise mal voll unterschreiben:
https://blog.fefe.de/?ts=9b0eebc2
Davon abgsehn mach ich natürlich Java weil ich dummer Android-Entwickler bin und von KOTlin nix halte und außerdem programmiere ich gar nicht sondern lasse ChatGPT meinen Code schreiben.
>Immer mehr gebloateter Scheißdreck kommt oben drauf
Nur weils in C++ ist heisst es nicht dass du es verwenden musst.
Zitat:
"Perfektion ist nicht dann erreicht wenn man nix mehr hinzufügen kann, sondern wenn man nix mehr wegnehmen kann ohne es kaputt zu machen"
t. Irgendo so ein Froschfresser der wo den kleenen Prints geschrieben hat
Ich finde dass mit jedem Sprachupdate mein Code schlanker und eleganter wird.
Zitat von: RichterinWinkelmann
Da sind 123567 Verhalten implementiert die mal irgendwo ein spezifisches Problem von einem Entwickler gelöst haben, aber generalisiert null Sinn ergeben.
Das gute ist ja dass nur das eine Verhalten dass du auch in deinem Code verwendest irgendwas zur Laufzeit beiträgt. Die restlichen 123566 Verhalten werden vom Compiler wegoptimiert.
Und ehrlich gesagt, Java als positiven Kontrast zu C++ bzgl. Bloat anzuführen (wenn ich deinen Post richtig verstanden habe) ist schon ein wenig gewagt.