#14702
Jutubheider88b
22 Nov. 2023, 17:39
Betrunken hat man die lustigsten Ideen? In diesem Fall liegt die (Schaden-)Freude wohl höchstens bei anderen …
Nach einem feuchtfröhlichen Abend wollte sich ein
Australier (43) das Taxi-Geld sparen – und entschied sich: Ich fahre einfach unter einem Lkw mit!
Auf einem Parkplatz kletterte der Mann dann auf den Unterboden eines Sattelschleppers: Metallgestelle unter dem Wagen, die sich kaum einen Meter über dem Boden befanden. Im Klartext: hochgefährlich!
Eigentlich wollte der Mann so rund 50 Kilometer in die australische Küstenstadt Coffs Harbour fahren – nach Hause. Der Plan: An einer der vielen roten Ampeln abspringen. Blöd nur, dass der Lkw-Fahrer eine grüne Welle erwischte.
Die waghalsige Taxi-Ersatz-Fahrt endete erst nach 400 Kilometern an der Gold Coast, dort machte der Lkw-Fahrer nach fünf Stunden seinen ersten Stopp. Beim Tanken bemerkte der Trucker etwas auf dem Fahrgestell – und plötzlich krabbelte der Betrunkene heraus.
Polizist war fassungslos
Als die Polizei eintraf, sagte der blinde Passagier: „Ich habe ein bisschen was getrunken.“ Er sei „von einem Lkw-Fahrer mitgenommen“ worden, behauptete er.
Ein Polizist fragte nach den Ausführungen des Mannes verwundert: „Sie hatten eine große Sauftour, haben die Kontrolle verloren, sind irgendwie hier gelandet und müssen nun versuchen, sich den Weg zurück zu bahnen?“
Antwort: „So in etwa.“ Dann erklärte er seine gefährliche Fahrt auf dem Metallgestell und gab zu, nach der unbequemen Fahrt ziemlich fertig zu sein.
„Sie befanden sich also tatsächlich unter dem Lkw bei 110 km/h oder so – kein Wunder, dass Sie Angst haben, das ist nicht erlaubt“, sagte ein Beamter fassungslos.
Der Mann gestand, dass es nicht sein bester Einfall gewesen sei. Er habe „nur aus Dummheit“ gehandelt. Ironisch sagte er: „Ich musste mir keine Sorgen wegen der Klimatisierung machen, da ging ein guter Luftzug.“
Den Taxi-Vermeider erwartet jetzt eine Geldstrafe von 288 Australischen Dollar (umgerechnet rund 170 Euro). Die Polizei brachte ihn zu einem Bahnhof, von wo er die Reise in seine Heimatstadt antrat.