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Piccolos Kriegsgeschichten

  • #1 Hater von Amts wegen 26 Sep. 2022, 21:47

    Ich denke Piccolo ist ein ziemlich kühler Typ, er war im Krieg und hat vor nichts Angst.

    Hier hat er eine Bühne um seine Kriegsgeschichten zu erzählen, auf dass die Jungen nicht die Fehler der Alten wiederholen. Hier ein Beispiel:

    Zitat von: Piccolo

    Ich denke einfach zu jung, schon 1998 wurden vielfach nur noch T1 gemusterte Eingezogen und T2 auf Wunsch. Es reichte schon eine Brille oder ein Plattfuß um T3 zu werden :p

    EDIT: Lasst mich euch noch eine Geschichte zur Bedeutung von Moral und Zugehörigkeits- und Verantwortungsgefühl erzählen:

    Ich war vor der Jahrtausendwende auf einem Einsatz im ehem. Jugoslavien zur Waffensicherung. Unspektakulärer Einsatz, ein ehemaliger Kontrollpunkt der "Serben" sollte Kontrolliert werden. Wir waren 9 Mann, zwei gepanzerte Fahrzeuge. 3 Mann (ich) nehmen Kontakt an der Tür auf, 2 Mann sichern nach vorn, 2 nach hinten, 2 als Reserve auf der Straße.
    Wir haben noch nicht geklopft, da öffnet sich die Tür und ein Mann steht dort mit einer Waffe (unklarer Wirkungsgrad) im Hüftanschlag. Ich steh da, perplex, war nicht voll Konzentriert, mein G23 gesichert vor mir auf den Boden gerichtet, eine Patrone im Lauf (illegaler Weise) das Magazin seitlich gesichert. Ich hätte keine Chance gehabt meine Waffe rechtzeitig auch nur zu heben.
    Mein Kamerad, die Pistole gezogen, entsichert und auf 45-Grad gehoben, wie in der Ausbildung, schiebt sich an mir vorbei, deckt mich um mir Zeit zu geben mein scheiss Gewehr zu entsichern.
    Der dritte Mann nimmt Abstand und sichert mit der Waffe das Gebäude. Wir schreien, der Mann nickt, legt die Waffe auf den Boden und gibt sich als Sicherheitsangestellter zu Erkennen, der das Gebäude vor Plünderungen sichern soll.

    Mein Kamerad hat in voller Kentniss der Situation und Lage sein scheiss Leben aufs spiel gesetzt um meines im Notfall zu sichern. Das er sich dabei in die Hose gepisst hat - drauf geschissen! Er war ein Held! Und sowas tust du nur wenn du entsprechend ausgebildet und deine Moral hoch ist.
    Wenn nicht fangen alle an zu feuern oder davon zu laufen und irgendwer stirbt auf jeden Fall, dann wird noch Ausrüstung zurückgelassen und auf der Flucht am Besten noch ein unbeteiligtes Kind überfahren.

    Deswegen ist Moral so wichtig, und davon sehe ich in der Russischen Armee nichts.

  • #2 Knusper 26 Sep. 2022, 21:51

    Ich bin auch gespannt auf den stahlharten, lederzähen und windhundschnellen Oppar mit seinen Paulanergeschichten vom Krieg.
    Meine Neugier hat unendlich.

  • #3 Hater von Amts wegen 26 Sep. 2022, 21:58

    Zitat von: Knusper

    Ich bin auch gespannt auf den stahlharten, lederzähen und windhundschnellen Oppar mit seinen Paulanergeschichten vom Krieg.
    Meine Neugier hat unendlich.
    Piccolo ist so cool, der frisst glatt die Popel aus der Nase von ner Leiche.

  • #4 Piccolo 26 Sep. 2022, 22:23

    Ich bin offen für alles: aber ich war nie "im Krieg" das hab ich nie behauptet und stimmt auch ned. Sonst alles gut, weitermachen!

  • #5 Hater von Amts wegen 26 Sep. 2022, 22:25

    Zitat von: Piccolo

    Ich bin offen für alles: aber ich war nie "im Krieg" das hab ich nie behauptet und stimmt auch ned. Sonst alles gut, weitermachen!
    Ok was ist Waffensicherung? Liegen gelassene Waffen im Postkriegsgebiet einsammeln, damit die Kinder nicht damit spielen?

  • #6 םחטצ 26 Sep. 2022, 22:39

    wat

  • #7 Piccolo 26 Sep. 2022, 22:51

    Zitat von: Hater von Amts wegen

    Ok was ist Waffensicherung? Liegen gelassene Waffen im Postkriegsgebiet einsammeln, damit die Kinder nicht damit spielen?
    Ich war bei der SFOR 1998 -2001 in Bosnien, das ist nicht vergleichbar mit Krieg wie z.B. in Afghanistan. Ich war nie gezwungen jemanden zu töten, oder im Feld auf mich allein gestellt. Das war ein schwieriger Einsatz, aber kein Gottverlassener Krieg.

  • #8 Hater von Amts wegen 26 Sep. 2022, 22:53

    Zitat von: Piccolo

    Ich war bei der SFOR 1998 -2001 in Bosnien, das ist nicht vergleichbar mit Krieg wie z.B. in Afghanistan. Ich war nie gezwungen jemanden zu töten, oder im Feld auf mich allein gestellt. Das war ein schwieriger Einsatz, aber kein Gottverlassener Krieg.
    Was gabs zu fressen?

  • #9 Knusper 26 Sep. 2022, 22:59

    Zitat von: Piccolo

    Ich war bei der SFOR 1998 -2001 in Bosnien, das ist nicht vergleichbar mit Krieg wie z.B. in Afghanistan. Ich war nie gezwungen jemanden zu töten, oder im Feld auf mich allein gestellt. Das war ein schwieriger Einsatz, aber kein Gottverlassener Krieg.
    wow-friends.gif

  • #10 Stadtgeißel 26 Sep. 2022, 23:00

    ok mir egal

  • #11 Piccolo 26 Sep. 2022, 23:14

    Zitat von: Hater von Amts wegen

    Was gabs zu fressen?
    Fälschlicherweise wird oft angenommen die Verpflegung sei schlecht gewesen.
    Ingsesammt kann man sagen sie war mittelmäßig, wenn auch ausbaufähig.
    Charakterlich musste man eine gewisse Stärke aufweisen, aber dann:
    Konnte man einen Genuss erleben der auch Heute noch seinesgleichen sucht.

    Delikatesse Numero Uno war:
    In Sülze eingelegtes Kinderfleisch. Wir haben schnappis Geschwister teilweilse bei lebendigem Leibe aufgefressen.
    Chaotisch wurde es nur wenn das Salz ausging, das war leider häufiger der Fall es es nötig gewesen wäre.
    Hätten wir gewusst, was das bei schnappi auslösen würde, wären wir vorsichtiger gewesen, aber leider: Unwissenheit ist der Welten Bürde.

  • #12 Destrudo 26 Sep. 2022, 23:31

    Zitat von: Piccolo

    Ich war bei der SFOR 1998 -2001 in Bosnien, das ist nicht vergleichbar mit Krieg wie z.B. in Afghanistan. Ich war nie gezwungen jemanden zu töten, oder im Feld auf mich allein gestellt. Das war ein schwieriger Einsatz, aber kein Gottverlassener Krieg.
    Im ISAF Einsatz waren auch viele Deutsche nicht im "Krieg", sondern waren 3 Monate im sicheren Lager.
    Und für diejenigen, die das Camp verlassen mussten war es zwar gefährlich und mit Pech zum Teil auch tödlich, aber das Schlimmste war die permanente Angst das was passieren kann.

    Deutschland hat sich im Einsatz zurück gehalten und sich eher darauf konzentriert z.B. Polizisten auszubilden.

    Da war die Diskussion auch noch groß, wie aktiv Deutschland sich rechtlich überhaupt beteiligen darf aufgrund der Nazi-Vergangenheit keinen Angriffskrieg führen zu dürfen. Hinter verschlossenen Türen gab es gezielte Attentate von der KSK, aber das war's auch schon.

  • #13 Bachkippo 27 Sep. 2022, 16:43

    Hatte nicht das KSK nen insgesamt guten Job gemacht ghabt, wie auch die Amis und Briten nach ein paar Einsätzen anmerkten? Gab wohl nur etwas Gelächter über die deutsche Sitte zufällig rumlaufende Zivilisten bei Geheimoperationen nicht direkt abzuknallen...

  • #14 Duckbro 27 Sep. 2022, 17:05

    Zitat von: Bachkippo

    Hatte nicht das KSK nen insgesamt guten Job gemacht ghabt, wie auch die Amis und Briten nach ein paar Einsätzen anmerkten? Gab wohl nur etwas Gelächter über die deutsche Sitte zufällig rumlaufende Zivilisten bei Geheimoperationen nicht direkt abzuknallen...
    Diese nutzlosen deutschen Hunnen!

  • #15 Lyoner 27 Sep. 2022, 17:17

    Dir scheiss ich mal ins Gesicht und wenn du nicht zuckst können wir über Moral diskutieren, du Schwochtl und jetzt hau ab mit deinen Geschichten von deiner serbokroatischen Oma

  • #16 Karl Klammer 27 Sep. 2022, 20:00

    Wird sich hier etwa über einen tapferen Kriegshelden mockiert?

  • #17 Gronkh auf Madeira 1 Okt. 2022, 05:54

    Das Wort "Kriegsheld" gibt's net! Es gibt nur Doofe, die sich die Rübe oder Gliedmaßen zur Belustigung der Polit-Verbrecher wegballern lassen.