Erstmal in euren kackfaden reinscheissen ihr krypto kaschber
Bitcoin, Blockchain & Co.
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#5806 Quasimodo 9 Nov. 2025, 19:02Zitat von: BigBANG
Wer da größere Summen investiert, der ist entweder a weng bleed oder hat schon zu viel Kouln um sie auszugeben.
Bei den 500 € die ich bei Bitpanda rumliegen hab, werde ich nie zum Millionär (wenn ichs net schon wär lel). -
#5807 Hater von Amts wegen 2.0 9 Nov. 2025, 19:09Zitat von: Quasimodo
Wer da größere Summen investiert, der ist entweder a weng bleed oder hat schon zu viel Kouln um sie auszugeben.Na ja mit 100 Euro Spaßgeld als Bitcoin noch 5 Euro wert war, wärste jetzt n gemachter Mann.
Bei den 500 € die ich bei Bitpanda rumliegen hab, werde ich nie zum Millionär (wenn ichs net schon wär lel). -
#5808 Quasimodo 9 Nov. 2025, 19:10Zitat von: Hater von Amts wegen 2.0
Na ja mit 100 Euro Spaßgeld als Bitcoin noch 5 Euro wert war, wärste jetzt n gemachter Mann.Jaguut, wenn ich das Auto erfunden hätte als es noch keine Autos gab...
Wusste man halt vorher nicht -
#5809 Hater von Amts wegen 2.0 9 Nov. 2025, 19:15Zitat von: Quasimodo
Jaguut, wenn ich das Auto erfunden hätte als es noch keine Autos gab...Eben. Und Bitcoin hat sich ja lustigerweise nur so entwickelt weil nichts aus den heren Grundsätzen der Idee eingehalten wurde. Krisensicher, kein Spekulationsobjekt bla bla bla. Man hat etwas gänzlich wertloses auf den Markt gebracht und alle Menschen haben reininterpretiert, was sie wollten und Fantasiepreise festgelegt.
Wusste man halt vorher nicht
Labert mich ned voll von wegen alle Aktien sind auch so. Da stehen Firmen dahinter die wenns kracht mindestens so viel Wert sind, wie das Büromateriel in der Zentrale.
Bitcoin sind die Tulpenzwiebeln des 21. Jahrhunderts. Aber die konnte man wenigstens schön anschauen. Und ja, damals sind manche mit Tulpenzwiebeln reich geworden. -
#5810 Quasimodo 9 Nov. 2025, 19:50Zitat von: Hater von Amts wegen 2.0
Eben. Und Bitcoin hat sich ja lustigerweise nur so entwickelt weil nichts aus den heren Grundsätzen der Idee eingehalten wurde. Krisensicher, kein Spekulationsobjekt bla bla bla. Man hat etwas gänzlich wertloses auf den Markt gebracht und alle Menschen haben reininterpretiert, was sie wollten und Fantasiepreise festgelegt.
Labert mich ned voll von wegen alle Aktien sind auch so. Da stehen Firmen dahinter die wenns kracht mindestens so viel Wert sind, wie das Büromateriel in der Zentrale.
Bitcoin sind die Tulpenzwiebeln des 21. Jahrhunderts. Aber die konnte man wenigstens schön anschauen. Und ja, damals sind manche mit Tulpenzwiebeln reich geworden.
Fiatgeld hat auch keinen Wert an sich, es hat nur Geld weil der Staat die Bürger zwingt, es als Zahlungsmittel zu akzeptieren. Auf dem freien Markt bildet sich Geld aus verschiedenen Funktionen, u.a. der "Flüssigkeitsfunktion" und der Aufbewahrungsfunktion, es hat an sich nur den Wert dass der Markt (also subjektiv die einzelnen Handelnden) ihm zuschreiben. Geld ist übrigens genauso eine Ware wie alle anderen Waren auch, es ist nur eine Ware die sehr absatzfähig und schnell transportierbar sowie weithin akzeptiert ist als Tauschmittel, dem Gedanken folgend, dass der Tausch Ware gegen Ware schwierig zu realisieren und aufwändig ist, nährt sich das Geld von dem Vertrauen der handelnden Subjekte, dass das Geld morgen und in weiterer Zukunft noch einen Wert hat, der einen Eintausch für die Waren, die die Handelnden wirklich haben wollen, erlaubt. Kippt Frankreich, wird der Euro auch massiv an Wert verlieren. Aktien sind natürlich was anderes, dahinter steckt eine andere Ware (die aber auch Wert verlieren kann), so wie im Goldstandard hinter Papiergeld ein Auszahlungsanspruch gegen die Bank, oder den Staat etc. steht.
BTC kann (!) ein von staatlichen Eingriffen unabhängiges, also vor allem nicht vom Staat nachdruckbares, vernichtbares, durch Zinsen der Zentralbar oder sonst manipulierbares Zahlungsmittel werden. Die Anzahl ist durch das System begrenzt und kann (wenn man dem Code vertraut, ist aber wohl nachgewiesen) nicht nachträglich erhöht oder verringert werden. Also quasi wie elektronisches Gold, das den Wert des Geldes zu Zeiten des Goldstandards gesichert hat. Der Wert von BTC bildet sich also rein am Markt, durch Angebot und Nachfrage. Er bietet alle Voraussetzungen dazu, um digitales Geld zu sein, was die ganze Welt ohne Wechselkurse und ohne Einschränkungen verwenden kann. BTW: Darum wird er auch von den Staaten so sehr bekämpft, weil ihnen damit die Möglichkeit gefährdet erscheint, das Fiatgeld zu manipulieren und mehr zu drucken, um die Lieblingsprojekte ihrer Politiker zu finanzieren. Gründe wie Schmuggel und Kriminalität sind natürlich vorgeschoben, um Kriminalität und Museley in den eigenen Städten kümmert man sich auch nicht. Auch hier empfehle ich die Lektüre von Mises (old but gold) oder zum reinkommen ins Thema BTC "der Bitcoin-Standard" von Rahim Tahizadeghan.
So weit die Theorie. Warum ist BTC trotzdem keine sichere Bank für mich? Zunächst nicht, weil es nirgendwo als Zahlungsmittel akzeptiert wird. Das sind Aktien und ETF auch nicht. BTC ist und wird vermutlich auch kein direktes Zahlungsmittel, sondern auch wenn er sich durchsetzen sollte wieder als wertstabiles Aufbewahrungsmittel in anderen Währungen gehandelt werden. Volatilität ist das Problem, solange der BTC nicht stabil ist und im Wert stabil steigt, sind Aktien, ETF und Immo eine profitablere Anlegungsmethode (wenn auch zugängig für staatlichen Zugriff). Aber solange der BTC so volatil ist, kann man jederzeit zu viel verlieren, als dass ich größere Mengen Geld dort reinstecken würde aktuell. Je nach politischer Entwicklung (digitaler Euro, Fortsetzung der linken Politik, Lastenausgleich, Mieten- und andere Preis"bremsen") wird sich das ändern. Das nächste Problem sind aber die anderen Konkurrenzwährungen. Markt ist was gutes, auch auf dem Bereich des Geldes, aber man muss schon immer up to date bleiben. In puncto Konkurrenzwährungen muss ich zugeben dass ich mich noch nicht genügend reingelesen habe. Bei jederzeitiger Wechselmöglichkeit von und zwischen diesen Währungen, kann der Einfluss der Flucht von ihnen in eine andere viel härtere Auswirkungen haben als im Fiatgeldbereich, wo die staatlich verordnete Zwangsakzeptanz als Zahlungsmittel Hyperinflation meistens verhindert. Gerade im Bereich der EU ist das System zwar marode, aber der Staat hat einfach sehr viele Möglichkeiten das Zusammenbrechen zu verschleiern, herauszuzögern, oder einfach zwangsweise willkürliche Maßnahmen zum Schutz der Währung zu ergreifen. Im BTC-Bereich kann Hyperinflation oder Deflation schnell kommen, solange BTC nicht im Mainstream angelangt ist und viele Menschen weltweit ein Interesse als Kollektiv an der Stabilität haben, kann es durch Einflüsse von außen leicht beeinflusst werden, und dann ist das Ersparte halt weg.
BTC sind daher Tulpenzwiebeln, aber so sehr, wie alles andere Nicht-Fiatgeld oder alle anderen Waren Tulpenzwiebel ist. So lange Bedarf hinter etwas steht, so lange ist es werthaltig. Wie werthaltig es ist, bestimmt Angebot und Nachfrage. Das Pferd war sehr werthaltig bevor es Autos gab. Labubus sind nur solange mehr wert als der Materialwert, wie der Trend anhält. Tamagotchis haben heute nur noch Schrottwert. Aber es liegt (außerhalb von Fiatgeld oder anderen durch staatliche Zwangsmaßnahmen auf bestimmte Preise festgelegte Waren, z.B. Mindestlohn, "Mietpreisbremse", etc.) nicht an einer übergeordneten Instanz, sondern an jedem einzelnen handelnden Individuum, zu bestimmen, wie viel eine Ware für einen wert ist. Nur aus dem Zusammenspiel von vielen Einzelwerten bildet sich der "Marktwert" (denn der "Markt" als sich kennt keinen Wert). Als der Tulpenboom vorbei war (als das Auto erfunden wurde), hörten viele Holländer auf sich für Tulpen zu interessieren (hörten viele normalen Leute auf sich für Pferde zu interessieren), die Ware verlor Schritt für Schritt ihren Wert (bei Tulpe und Pferd bleibt lediglich der Nieschen- bzw. Freizeitwert, bei BTC und anderem Geld ohne Gebrauchswert neben der o.g. Aufbewahrungs- und Absatzfunktionen bleibt kein oder lediglich der Heizwert), und die Kunde ließ den "Marktwert" sinken. Beim Geld nennt man das dann Deflation, bei den anderen Waren ist es nichts anderes. Dieser Beitrag wurde von Quasimodo am 09.11.2025 19:55:18 bearbeitet. -
#5811 Hater von Amts wegen 2.0 9 Nov. 2025, 19:59Junge hinter dem Fiatgeld steht überall ne reale milliardenschwere Wirtschaft. Ende der Diskussion. Jedes mal derselbe Schwachsinn.
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#5812 Quasimodo 9 Nov. 2025, 20:04Zitat von: Hater von Amts wegen 2.0
Junge hinter dem Fiatgeld steht überall ne reale milliardenschwere Wirtschaft. Ende der Diskussion. Jedes mal derselbe Schwachsinn.Es steht hinter keinem Geld eine Wirtschaft, für die Wirtschaft ist es völlig egal in welcher Währung gehandelt wird, soweit die bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Der Grund warum hier in Euro gehandelt wird, ist dass der Euro per Zwang verordnetes "gesetzliches Zahlungsmittel" ist, das akzeptiert werden muss. Da er bisher recht wertstabil ist, nimmt man das halt in Kauf. Fällt das weg, wird wie in Argentinien in Dollar gehandelt. Und natürlich verspricht sich die Wirtschaft von der Politik ein eingreifen zu ihren Gunsten, was man bei Handeln in Yuan, Dollar, Rubeln etc. nicht erwarten kann. Defacto handelt die Regierung eher gegen die Wirtschaft, das spräche also schon mal für BTC oder Gold. -
#5813 hdnslt 9 Nov. 2025, 20:11Halte BTC und Derivate auf BTC auch nur in begrenztem Maße. Sehe es ebenfalls als digitales Gold, habe jedoch immer die Befürchtung, dass BTC & Co aus oben genannten Gründen, wie z. B. mangelnder staatlicher Einfluss, irgendwann "verboten" werden.
ÄÄÄÄhhh üüüüHH oooooh AbEr BtC kAnN mAn GaR nIcHt VeRbIeTeN
Doch kann man. Wenn Cryptos verboten werden, dann hast du keine legale Möglichkeit mehr, deine Kryptos in größerem Maße auszucashen oder gegen Größere Assets zu traden. Sobald ein Geldeingang von Coinbase und Co auf dem Konto registriert wird, fickt dich das Finanzamt mit allen ihm zur Verfügung stehen Mitteln in den Arsch (sofern du Alman bist). -
#5814 Quasimodo 9 Nov. 2025, 20:28Zitat von: hdnslt
Halte BTC und Derivate auf BTC auch nur in begrenztem Maße. Sehe es ebenfalls als digitales Gold, habe jedoch immer die Befürchtung, dass BTC & Co aus oben genannten Gründen, wie z. B. mangelnder staatlicher Einfluss, irgendwann "verboten" werden.Kann man defacto nicht, sobald du deine Miete und deine Einkäufe gleich selbst mit BTC bezahlen kannst, oder sobald es die Möglichkeit gibt, über andere Zwischenzahlungsmittel (z.B. Paypal, Alipay, WeChat, Kreditkarten bei ausländischen Banken etc.) BTC in liquide Mittel umzutauschen. Dann brauchste kein Bankkonto mehr. Ach so, gibt es heute schon. Der Staat kann dann zwar den Zugriff auf Coinbase, Bitpanda etc. verbieten, aber dann nutzte halt nen VPN. Das zu kontrollieren versucht China seit Jahren, bis jetzt mit wenig Erfolg. Und insbesondere in sich selbst Demokratien schimpfenden Staaten geht das nicht ohne weitreichende Eingriffe in die persönliche Freiheit, die den Begriff noch mehr durchlöchern. Es gibt schon Länder in denen das geht, Eritrea, Nordkorea, aber da musste dann halt das komplette Internet verbieten.
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Doch kann man. Wenn Cryptos verboten werden, dann hast du keine legale Möglichkeit mehr, deine Kryptos in größerem Maße auszucashen oder gegen Größere Assets zu traden. Sobald ein Geldeingang von Coinbase und Co auf dem Konto registriert wird, fickt dich das Finanzamt mit allen ihm zur Verfügung stehen Mitteln in den Arsch (sofern du Alman bist). -
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#5817 hdnslt 9 Nov. 2025, 20:52Klar, falls ein Kryptoverbot kommt wird sich im Sparbuch und Steuerzahlerweltmeisterland sicherlich eine kritische Masse finden, um dieses Verbot in Sachen Alltagstransaktionen zu umgehen.
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#5818 PRPPR 9 Nov. 2025, 21:41Zitat von: Hater von Amts wegen 2.0
Junge hinter dem Fiatgeld steht überall ne reale milliardenschwere Wirtschaft. Ende der Diskussion. Jedes mal derselbe Schwachsinn.Meinst du Stablecoins ? -
Mod/RDW
#5819 BigBANG 9 Nov. 2025, 22:10Zitat von: Quasimodo
Volatilität ist das Problem, solange der BTC nicht stabil ist und im Wert stabil steigt, sind Aktien, ETF und Immo eine profitablere Anlegungsmethode (wenn auch zugängig für staatlichen Zugriff). Aber solange der BTC so volatil ist, kann man jederzeit zu viel verlieren, als dass ich größere Mengen Geld dort reinstecken würde aktuell.Wenn du dein Zeitfenster auf 4 Jahre streckst, dann ist diese Volatilität egal, weil du mit einem großen Plus rausgehst. Zumindest war das die letzten 16 Jahre so.
Zitat von: QuasimodoDas nächste Problem sind aber die anderen Konkurrenzwährungen. Markt ist was gutes, auch auf dem Bereich des Geldes, aber man muss schon immer up to date bleiben. In puncto Konkurrenzwährungen muss ich zugeben dass ich mich noch nicht genügend reingelesen habe.Das ist aus meiner Sicht eine unbegründete Sorge. Die Bitcoin-Dominanz stand eigentlich nie in Frage und in diesem Zyklus ist die Tendenz eindeutig weiter steigend.
Zitat von: QuasimodoIm BTC-Bereich kann Hyperinflation oder Deflation schnell kommen, solange BTC nicht im Mainstream angelangt ist und viele Menschen weltweit ein Interesse als Kollektiv an der Stabilität haben, kann es durch Einflüsse von außen leicht beeinflusst werden, und dann ist das Ersparte halt weg.In diesem Zyklus hat Blackrock begonnen Bitcoin zu kaufen und einen Bitcoin-ETF anzubieten. Viele Länder kaufen Bitcoin. Bitcoin war noch nie so stark adaptiert, wie er es jetzt ist. Und in ein paar Jahren ist er dann wirklich im Mainstream angekommen. Dann kannst du aber nicht mehr so sehr von dem massiven Wachstum profitieren, wie jetzt gerade.
Coole WoT von dir, du bist echt im Thema drin
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#5820 Bob Hickman 9 Nov. 2025, 22:18In einer Welt die was Demographie, Energiesicherheit und Globalisierung (bzw. Deglobalisierung) angeht immer unsicherer wird, werden Kryptos mittelfristig keine Zukunft haben.







