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Warhammer 40k

  • #781 groom 18 Juli 2026, 11:12

    Lese gerade den Cain-Omnibus, mein erstes 40k-Buch überhaupt. Aktuell: Genestealer-Kult unter der Stadt entdeckt, die 597. jagt den Gouverneur. Unterhaltsam, flüssig, streckenweise wirklich witzig. Und trotzdem werde ich nicht warm damit.
    Mir ist klar, dass 40k als Satire angelegt ist und das Imperium kein Vorbild sein soll. Nur leistet der Text diese Arbeit selten. Servitoren werden beiläufig hingenommen, ein Tau schießt mit der Railgun in einen Bus, hinten kommen Gedärme raus, und Cain hat dazu eine abfällige Bemerkung übrig. Das kann Charakterzeichnung sein, abgestumpft, um zu funktionieren. Es kann aber auch Abenteuerprosa sein, die Gräuel als Kulisse benutzt.
    Am stärksten stört mich der Kontrast im Ensemble. Cain, Jurgen und das Regiment sind warm gezeichnet, mit Macken und Loyalität. Alle Nicht-Militärs sind NPCs oder Redshirts. Empathie folgt der Uniform, nicht dem Menschsein. Das spiegelt imperiale Ideologie sauber wider, wird aber eher reproduziert als ausgestellt.
    Die Fußnoten der Inquisitorin sollen Cains geschönte Memoiren unterlaufen, wirken auf mich aber meist wie ein Witz samt Erklärung. Wie beim Hitchhiker's Guide: Irgendwann führt die Selbstironie nur noch ihre eigene Cleverness spazieren.
    Mein Maßstab sind die BattleTech-Romane. Da wird genauso intrigiert und gestorben, aber die Beiläufigkeit fehlt. BattleTech ist im Kern humanistisch, es gibt Ehre und Konventionen, und ein toter Zivilist wird als Verlust markiert. 40k hat dieses Wertegerüst bewusst herausgesägt. Mir fehlt nicht weniger Gewalt, mir fehlt das Gegengewicht. BattleTech gibt mir jemanden, der innehält. Cain gibt mir nur den Witz.
    Sagt vermutlich mehr über meine Erwartung an Fiktion als über die Qualität des Buches. Geht das anderen auch so, oder liest ihr das bewusst anders?

  • #782 Ding 18 Juli 2026, 11:16

    Zitat von: groom

    Lese gerade den Cain-Omnibus, mein erstes 40k-Buch überhaupt. Aktuell: Genestealer-Kult unter der Stadt entdeckt, die 597. jagt den Gouverneur. Unterhaltsam, flüssig, streckenweise wirklich witzig. Und trotzdem werde ich nicht warm damit.
    Mir ist klar, dass 40k als Satire angelegt ist und das Imperium kein Vorbild sein soll. Nur leistet der Text diese Arbeit selten. Servitoren werden beiläufig hingenommen, ein Tau schießt mit der Railgun in einen Bus, hinten kommen Gedärme raus, und Cain hat dazu eine abfällige Bemerkung übrig. Das kann Charakterzeichnung sein, abgestumpft, um zu funktionieren. Es kann aber auch Abenteuerprosa sein, die Gräuel als Kulisse benutzt.
    Am stärksten stört mich der Kontrast im Ensemble. Cain, Jurgen und das Regiment sind warm gezeichnet, mit Macken und Loyalität. Alle Nicht-Militärs sind NPCs oder Redshirts. Empathie folgt der Uniform, nicht dem Menschsein. Das spiegelt imperiale Ideologie sauber wider, wird aber eher reproduziert als ausgestellt.
    Die Fußnoten der Inquisitorin sollen Cains geschönte Memoiren unterlaufen, wirken auf mich aber meist wie ein Witz samt Erklärung. Wie beim Hitchhiker's Guide: Irgendwann führt die Selbstironie nur noch ihre eigene Cleverness spazieren.
    Mein Maßstab sind die BattleTech-Romane. Da wird genauso intrigiert und gestorben, aber die Beiläufigkeit fehlt. BattleTech ist im Kern humanistisch, es gibt Ehre und Konventionen, und ein toter Zivilist wird als Verlust markiert. 40k hat dieses Wertegerüst bewusst herausgesägt. Mir fehlt nicht weniger Gewalt, mir fehlt das Gegengewicht. BattleTech gibt mir jemanden, der innehält. Cain gibt mir nur den Witz.
    Sagt vermutlich mehr über meine Erwartung an Fiktion als über die Qualität des Buches. Geht das anderen auch so, oder liest ihr das bewusst anders?

    Vielleicht einfach mal mit einem anderen "40K-Buch" als Erstes anfangen, nicht mit der Reihe die ja die Speerspitze der bewussten Überspitzung eines so schon überspitzten Franchises ist?

  • #783 Abbadon_offiziell 18 Juli 2026, 11:25

    Zitat von: Ding

    Vielleicht einfach mal mit einem anderen "40K-Buch" als Erstes anfangen, nicht mit der Reihe die ja die Speerspitze der bewussten Überspitzung eines so schon überspitzten Franchises ist?
    Das ist dem Favelanuttenficker a weng zu hoch.
    Wollen wir ihn gatekeepen?
    Nurgle hat schon genug große verpester

  • #784 Ding 18 Juli 2026, 11:41

    Zitat von: Abbadon_offiziell

    Das ist dem Favelanuttenficker a weng zu hoch.
    Wollen wir ihn gatekeepen?
    Nurgle hat schon genug große verpester

    Ja gute Idee den Diqqen draußen zu Keepen vong Gate her und das.
    ChrmChrm Du hast Recht lieben groom-ender, wir sollten alle kein 40K mehr lesen und darüber reden.

    Zitat von: Arsch_Fritteuse
    irgendqelche weltraum fantasy

    Das ist doch 40K-Fanboy-Wissen. Niemals würde ein Außenstehender 40K als "Weltraum Fantasy" statt als Science Fiction bezeichnen, was es nemmlich ist. Level 10er Wissen bei einem Levelnuller Junge das ist relativ weit unten im Iceberg. Tja, Pech gehabt lieben Goocher, enttarnt. Wichst bestimmt auf Eldar-Waifus du Schwuppe.

    Dieser Beitrag wurde von Ding am 18.07.2026 11:48:53 bearbeitet.
  • #785 Abbadon_offiziell 18 Juli 2026, 12:15

    Zitat von: Arsch_Fritteuse

    Ja halts maul du spast
    Gutschner dark eldar
    Gutschner slaanesh eldar femboy
    Gutschner emperors children hentai
    Gutscher frisst Bauschaum

  • #786 Abbadon_offiziell 18 Juli 2026, 12:52

    Habe jetzt den neuen Dok Grotsnik durch.
    18€ - Hardcover - dafür eben nur 270 Seiten oder so.

    Gleichzeitig mein erster Roman von Denny Flowers ( oktober kommt der ghazgkull roman ...afaik auch von ihm).

    9/10p.
    Den Punkt Abzug auch nur weil er mir zu kurz ist ( quasi in einem Rutsch verschlungen - immer ein gutes Zeichen) und ichs mit der geringefen seitenanzahl als der durchschnitt rechtfertigen kann.
    Man muss natürlich die Orks mögen, die Menschen bzw Genestealerkult die als Gegner fungieren finden quasi nicht statt.

    Dafür umso mehr der irre Dok.

    Einen Steinork bauen.

  • #787 Aktivkohle 18 Juli 2026, 13:39

    Zitat von: Abbadon_offiziell

    Hurr durr. Angron, der arme nafri-style zum gladiator versklavte bronze braune. Ach ne wadde, dass wird dann gewertet wie bei citizen vigilante
    Junge, Angrons Haut ist weißer als die Haut (ein Organ) der meisten Forennutzer hier. Seine ganzen Galdiatorkollegen waren auch nur Weiße. Bei den World Eaters gibt es auch keine Schwarzen

  • #788 Abbadon_offiziell 18 Juli 2026, 14:13

    Zitat von: Aktivkohle

    Junge, Angrons Haut ist weißer als die Haut (ein Organ) der meisten Forennutzer hier. Seine ganzen Galdiatorkollegen waren auch nur Weiße. Bei den World Eaters gibt es auch keine Schwarzen
    Stimmt habs nochma gegoggelt. Hatte irgendwie von den heresy büchern im kopf dass er bronzefarben sei und nicht weiss

  • #789 Hater von Amts wegen 2.0 18 Juli 2026, 14:28

    Zitat von: Abbadon_offiziell

    Stimmt habs nochma gegoggelt. Hatte irgendwie von den heresy büchern im kopf dass er bronzefarben sei und nicht weiss
    Benenn dich um!

  • #790 Ego 18 Juli 2026, 22:49



    Da musste ich auch abspriiitzen

  • #791 MilchschnittenConnoisseur 19 Juli 2026, 18:04

    Stimmung, wenn goocher mal wieder in Threads, die er nicht mag, postet

    E8CbU0RXMAI_5wM.jpg

  • #792 rauchmeddler 21 Juli 2026, 09:36

    1022329.jpg

  • #793 Ding 21 Juli 2026, 10:24

    Zitat von: rauchmeddler

    1022329.jpg

    Wofür die Absaug(LEL!)vorrichtung? Wecham Airbrush und das?

  • #794 Abbadon_offiziell 21 Juli 2026, 10:25

    Zitat von: Ding

    Wofür die Absaug(LEL!)vorrichtung? Wecham Airbrush und das?
    Wechen sämtlicher Farbdämpfe. Wenn man ihm die Absaugeeinrichtung wegnimmt, führt er immer Gespräche mit der Raufasertapete die er für den Gottimperator hält.

  • #795 Ding 21 Juli 2026, 10:31

    Zitat von: Abbadon_offiziell

    Wechen sämtlicher Farbdämpfe. Wenn man ihm die Absaugeeinrichtung wegnimmt, führt er immer Gespräche mit der Raufasertapete die er für den Gottimperator hält.

    Pastetisch. Back in my times, wir haben noch an den Farben geleckt. Und an den nassen Pinseln, um die Spitzen wieder in Form zu bekommen. Ich habe mal eine ganze grüne Farbe gekauft nur um sie im Laden zu trinken.

    Dieser Beitrag wurde von Ding am 21.07.2026 10:36:48 bearbeitet.
  • #796 Hinterlader2 22 Juli 2026, 20:25

    Zitat von: Ding

    Euer Mamer Kommentare über eurer verschissenes Versagerleben aus dem Haes-Forum vorlesen tut ihr ned?

    Übrigens geiler Leak, dass du selbst im fortgeschrittenen Alter noch bei die Mamer wohnst. Als ob man dieses gesamte Gerödel da auf dem Bild zusammenpackt und damit zu Muddern fährt. Zieh mal endlich aus und get a Life zu ekelerregender Glatzkopfspasti.

    Keine Angst. das bild ist aus dem Internetz geklaut und seine Mamer ist auch schon länger tot.

  • #797 Ego 22 Juli 2026, 22:38

    Zitat von: Hinterlader2

    Keine Angst. das bild ist aus dem Internetz geklaut und seine Mamer ist auch schon länger tot.

    Scheiße ich wollte schon fragen ob es einen prepper senior noch gibt

  • #798 Die neutrale Wahrheit 23 Juli 2026, 11:31

    Zitat von: groom

    Lese gerade den Cain-Omnibus, mein erstes 40k-Buch überhaupt. Aktuell: Genestealer-Kult unter der Stadt entdeckt, die 597. jagt den Gouverneur. Unterhaltsam, flüssig, streckenweise wirklich witzig. Und trotzdem werde ich nicht warm damit.

    Mir ist klar, dass 40k als Satire angelegt ist und das Imperium kein Vorbild sein soll. Nur leistet der Text diese Arbeit selten. Servitoren werden beiläufig hingenommen, ein Tau schießt mit der Railgun in einen Bus, hinten kommen Gedärme raus, und Cain hat dazu eine abfällige Bemerkung übrig. Das kann Charakterzeichnung sein, abgestumpft, um zu funktionieren. Es kann aber auch Abenteuerprosa sein, die Gräuel als Kulisse benutzt.

    Am stärksten stört mich der Kontrast im Ensemble. Cain, Jurgen und das Regiment sind warm gezeichnet, mit Macken und Loyalität. Alle Nicht-Militärs sind NPCs oder Redshirts. Empathie folgt der Uniform, nicht dem Menschsein. Das spiegelt imperiale Ideologie sauber wider, wird aber eher reproduziert als ausgestellt.

    Die Fußnoten der Inquisitorin sollen Cains geschönte Memoiren unterlaufen, wirken auf mich aber meist wie ein Witz samt Erklärung. Wie beim Hitchhiker's Guide: Irgendwann führt die Selbstironie nur noch ihre eigene Cleverness spazieren.

    Mein Maßstab sind die BattleTech-Romane. Da wird genauso intrigiert und gestorben, aber die Beiläufigkeit fehlt. BattleTech ist im Kern humanistisch, es gibt Ehre und Konventionen, und ein toter Zivilist wird als Verlust markiert. 40k hat dieses Wertegerüst bewusst herausgesägt. Mir fehlt nicht weniger Gewalt, mir fehlt das Gegengewicht. BattleTech gibt mir jemanden, der innehält. Cain gibt mir nur den Witz.

    Sagt vermutlich mehr über meine Erwartung an Fiktion als über die Qualität des Buches. Geht das anderen auch so, oder liest ihr das bewusst anders?

    Ja, in der Liga freien Welten bei den Rittern der Inneren Sphäre...aber den Kapellanern...ja ich weiß nicht.

    Gerade erinnere ich mich an den einen Mönch welcher gegenüber den Smokejaguar zugegeben hat das er der Attentäter war. Ich glaub du erinnerst dich an die Szene.

  • #799 Abbadon_offiziell 23 Juli 2026, 13:40

    Wo bild hochladen? @BigBANG bigbong mach das man wieder bilder einfach hochladne kann.

    Chrmchrm. Was wollte ich eig?

    Die letzte Klinge von Mike Vincent kurzrezensieren.

    Also: ganz fucking klare Kaufempfehlung.

    Ein sehr geiler Night Lords Roman, der sich mMn nach nicht vor der Trilogie von Dembski-Bowden ( die ich ebenfalls besitze und gelesen habe( verstecken muss.

    Bin noch nicht ganz durch, aber lel.

    Das Büchlein macht Spaß. Verrat, Intrigen, Bolterporn.

    Charakterbuilding von Dalchian Rassaq, dem Häuter.

    Hat einfach alles was ein sehr guter WH40k-Roman braucht.

  • #800 Köfte-Sachverständiger 24 Juli 2026, 11:53

    Hatte auch mal 1-2 WH40k Bücher von Abnett glaub ich, letztendlich landeten sie in der Papiertonne, zusammen mit dem Dune-Prequel Schrott, ham se halt 1 Isekai-Transformation zu Klopapier gemacht g'habt.
    Waren ganz ok, aber in den Codex-Büchern und Wikis die Geschichte der ganzen Orden etc. zu lesen war besser imo.