Ihr habt zwar Recht, dass Einsparungen möglich sind und viele Steuergelder unnötig verschwendet werden, aber Politik/Diplomatie ist komplex. Einfach sagen: Jo stoppen wir mal alle Entwicklungshilfe und stecken das Geld hier in die Rente. Das ist auch wieder zu einfach gedacht. Entwicklungshilfe ist keine Einbahnstraße, die Politik hat auch nichts zu verschenken, wenn sie stattdessen beim heimischen Steuerzahlen damit für die Wahlen damit Punkten könnten, warum machen sie es dann nicht? Sind ja vielleicht dumm, aber nicht komplett bescheuert, die Politiker.
Entwicklungshilfe sorgt auch dafür, dass wir Zugang zu Rohstoffen und Aufträgen in den Ländern bekommen. Ein wenig wie Bestechungsgeld. Das kann sich schon rechnen für Deutschland. Wenn du nix zahlst und nicht hilfst, dann schnappt sich eventuell ein anderes Industrieland die geilen Ressourcen und Aufträge, die geilen.
Ist jedenfalls nix, was man mit einem einfachen Spruch "Deutsche Gelder den Deutschen" mal eben abkanzeln könnte.
Aber wir kommen hier schon in den Politikbereich des Forums,
Arbeiten und Lohnsklaverei
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Mod/RDW
#321 Centauri 9 März 2023, 09:48 -
#322 Gelöschtes Mitglied 1957 9 März 2023, 09:52
Euch geht es nur darum den Ausländers die Leistung zu streichen: Rente ist euch doch egal.
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#324 Toonz 9 März 2023, 10:06Zitat von: emailgo
Euch geht es nur darum den Ausländers die Leistung zu streichen: Rente ist euch doch egal.Es geht um unrechtmäßige Kouln, welche von Ausländers abgezwackt wird, ohne dass Deutschland bzw. wir Bürger etwas davon haben.
Warum finanzieren wir Flüchtlingen ihr Leben hier in Dummland? Wenn sie arbeiten gehen und ihren Teil dazubeitragen, können sie alle in Scharen kommen und Rentenversicherung zahlen, gerne. Aber nicht, sich auf der faulen Haut ausruhen und Sozialhilfe oder sonstige Leistungen vom Staat beziehen ohne gewichtigen Grund (schlimme Krankheit o. ä.). Oder Kindergeld kassieren für Kiddies, die nichtmal in Deutschland wohnen. Gilt natürlich für unsere Landsmänner das gleiche.
Das ist auch kein Stammtischgelaber, man kann es gar nicht oft genug erwähnen, das sollte selbstverständlich und normal sein. Aber hier läuft halt leider einiges schief. -
Mod/RDW
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#326 quiesel 9 März 2023, 13:37Zitat von: emailgo
Einfache Lösungen für einfache Menschen
Weil von euch beiden Weißrittern bis jetzt auch so tolle Lösungsvorschläge gekommen sind. Außer „Die, die jetzt in das Sozialsystem einzahlen, sollen einfach noch mehr einzahlen und noch länger arbeiten“ kam da nicht viel. -
#327 Kontrollgreif aufn Jens 9 März 2023, 17:40Zitat von: quiesel
Weil von euch beiden Weißrittern bis jetzt auch so tolle Lösungsvorschläge gekommen sind. Außer „Die, die jetzt in das Sozialsystem einzahlen, sollen einfach noch mehr einzahlen und noch länger arbeiten“ kam da nicht viel.Vor allem würde diese "Lösung" nicht mal das Problem beheben. -
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#329 Stinkachu 9 März 2023, 18:07Zitat von: ProfHase
Auf was willst du denn überhaupt hinaus? Dass das Rentensystem krankt und nicht mehr zu retten ist, ist jetzt keine neue Erkenntnis. Der ganze Bums wird in 10-15 wahrscheinlich privatisiert, mit etwas Glück bekommt man seine Rentenpunkte anerkannt und sehr viele alte Menschen werden irgendeine mickrigen Grundrente bekommen.
Ich habe schon den Eindruck, dass das hier nicht so ganz angekommen ist. Ursprünglich ging es ja auch Mal darum, dass ich ein gewisses Unverständnis für die französischen Proteste gezeigt habe, bzw. der Aussage, dass das auch mal in Deutschland gemacht werden müsste. Wenn man das System für rettbar hält, dann müssen in irgendeiner Form Abstriche gemacht werden und ich bleibe auch dabei, dass hier und da mal ein paar Milliarden bei dem Volumen einfach nicht ausreichen und es so, oder so zur Anhebung des Renteneintrittsalter kommen muss. Ich will hier auch keine Analogien herbeifaseln, das kann sich jede selbst ausmalen. Wenn man denkt, dass die Rente eh unrettbar ist, dann braucht man auch nicht zu demonstrieren, weil dann ist es ja eh egal. -
#330 Hetzer-chan 9 März 2023, 19:22Zitat von: emailgo
Der Staat kann kein Geld druckenAls wenn die EZB unabhängig sei und der deutsche Staat nicht an der Scheiße beteiligen würde. -
#331 Kontrollgreif aufn Jens 9 März 2023, 19:53Naja, es wurde hier aber auch gesagt, dass wir schon den höchsten Steuersatz in Europa haben und trotzdem unsere Alten länger arbeiten müssen als in anderen EU-Ländern. Du, Stinkachu, sagst daraufhin, dass die Leute eben länger arbeiten müssen, wenn die Rente eh nicht reicht, da dies ein Teil der Lösung wäre.
Andere sagen aber, dass man halt aufhören sollte, der halben Welt Geld entgegen zu werfen, sogar mit Beispielen. Warum kommst du jetzt wieder mit dem Vorsatz, dass eben die Alten länger arbeiten müssen, um das System zu retten?
Ich möchte nur verstehen. -
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#333 Stinkachu 9 März 2023, 21:01Zitat von: Kontrollgreif aufn Jens
Naja, es wurde hier aber auch gesagt, dass wir schon den höchsten Steuersatz in Europa haben und trotzdem unsere Alten länger arbeiten müssen als in anderen EU-Ländern. Du, Stinkachu, sagst daraufhin, dass die Leute eben länger arbeiten müssen, wenn die Rente eh nicht reicht, da dies ein Teil der Lösung wäre.
Andere sagen aber, dass man halt aufhören sollte, der halben Welt Geld entgegen zu werfen, sogar mit Beispielen. Warum kommst du jetzt wieder mit dem Vorsatz, dass eben die Alten länger arbeiten müssen, um das System zu retten?
Ich möchte nur verstehen.
Ich nehme für mich nicht in Anspruch, dass ich tatsächlich große Ahnung davon habe, wie wir das Problem lösen können. Ich finde hier werden einfach Dinge vermischt, die man nicht vermischen sollte. Die Forderung nach Einsparungen steht ja hier nicht alleine, sie verfolgt ja einen Zweck und da sage ich, dass die Einsparungen den Zweck nicht erfüllen können, eben weil da Größenordnungen dazwischen sind. Mit keiner Silbe habe ich hier etwas dazu gesagt, ob ich die vorgeschlagenen Einsparungen gut, oder schlecht finde, weil ich finde, dass es nochmal eine ganz andere Debatte ist.
Ich sehen tatsächlich keine andere Lösung als länger zu arbeiten, weil wir eben die Crux haben, dass diejenigen, die in Rente gehen, nicht nur Rente beziehen, sie zahlen nichts mehr ein. Dazu kommt noch, dass die Boomer eben auch so viele sind. Das hat uns in der Vergangenheit auch einen großen Überschuss gewährt, weil eben einer großen Workforce eine kleine Anzahl Kinder und Rentner gegenüber stand. Das ist nicht nur in Deutschland so gewesen, das war überall so. Daran ändert sich auch nichts, wenn man auf die hohe Steuerlast zeigt. Ich kann es nur wiederholen, die Boomer die in Rente gehen, werden brutale Löcher in die Finanzen reißen und ich sehe einfach nicht, wie man diese ausgleichen kann, nicht ohne länge zu arbeiten. -
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#335 Modsereller 9 März 2023, 21:59Zitat von: Stinkachu
Ich habe schon den Eindruck, dass das hier nicht so ganz angekommen ist. Ursprünglich ging es ja auch Mal darum, dass ich ein gewisses Unverständnis für die französischen Proteste gezeigt habe, bzw. der Aussage, dass das auch mal in Deutschland gemacht werden müsste. Wenn man das System für rettbar hält, dann müssen in irgendeiner Form Abstriche gemacht werden und ich bleibe auch dabei, dass hier und da mal ein paar Milliarden bei dem Volumen einfach nicht ausreichen und es so, oder so zur Anhebung des Renteneintrittsalter kommen muss. Ich will hier auch keine Analogien herbeifaseln, das kann sich jede selbst ausmalen. Wenn man denkt, dass die Rente eh unrettbar ist, dann braucht man auch nicht zu demonstrieren, weil dann ist es ja eh egal.Beim BMAS steht schon länger fest das unser Rentenalter auf 70 angehoben wird, nur hat kein Arbeitsminister Bock drauf das zu verkünden
Kleine Insiderinfo -
#336 Babber Hausser 9 März 2023, 22:20Ist doch egal auf was sie das Renteneintrittsalters erhöhen. Ist nur eine mehr oder weniger versteckte Rentenkürzung, da man in körperlich anstrengenden Berufen mit Anfang/Mitte 60 nicht mehr weiterarbeiten kann.
Finde es eine Frechheit, dass für den Handwerker, der mit 16 Jahren anfängt zu arbeiten, das gleiche Renteneintrittsalter gilt wie für den Akademiker mit 28. Das Renteneintrittsalter sollte dringend nach Berufsgruppen angepasst werden. -
#337 Hetzer-chan 10 März 2023, 06:08Zitat von: Stinkachu
Ich nehme für mich nicht in Anspruch, dass ich tatsächlich große Ahnung davon habe, wie wir das Problem lösen können. Ich finde hier werden einfach Dinge vermischt, die man nicht vermischen sollte. Die Forderung nach Einsparungen steht ja hier nicht alleine, sie verfolgt ja einen Zweck und da sage ich, dass die Einsparungen den Zweck nicht erfüllen können, eben weil da Größenordnungen dazwischen sind. Mit keiner Silbe habe ich hier etwas dazu gesagt, ob ich die vorgeschlagenen Einsparungen gut, oder schlecht finde, weil ich finde, dass es nochmal eine ganz andere Debatte ist.Muss dem stinkenden Pokemon da Recht geben. Die Boomers haben nicht für ihre eigene Rente gesorgt und sind jetzt eben Schuld an der Situation. Also weiterbuckeln und Schnauze halten. Hab auch schon zig Jobs gemacht, von Kanalarbeiter bis Jutuber. Das ist echte Abbeid.
Ich sehen tatsächlich keine andere Lösung als länger zu arbeiten, weil wir eben die Crux haben, dass diejenigen, die in Rente gehen, nicht nur Rente beziehen, sie zahlen nichts mehr ein. Dazu kommt noch, dass die Boomer eben auch so viele sind. Das hat uns in der Vergangenheit auch einen großen Überschuss gewährt, weil eben einer großen Workforce eine kleine Anzahl Kinder und Rentner gegenüber stand. Das ist nicht nur in Deutschland so gewesen, das war überall so. Daran ändert sich auch nichts, wenn man auf die hohe Steuerlast zeigt. Ich kann es nur wiederholen, die Boomer die in Rente gehen, werden brutale Löcher in die Finanzen reißen und ich sehe einfach nicht, wie man diese ausgleichen kann, nicht ohne länge zu arbeiten. -
#338 Gelöschtes Mitglied 1957 10 März 2023, 06:51
Ich hab schon mehr Jobs gehabt als ich gefickt hab. Ne, warte ...
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#339 Prof. Kangaroo 10 März 2023, 07:46Wenn wir über Altersversorgung reden, dann müssen wir auch zwingend die Beamtenpensionen ansprechen.
Es schwillt mir immer wieder der Kamm, wenn ich mir deren Üppigkeit vergegenwärtige; welche ich übrigens für vollkommen ungerechtfertigt halte. Gleiches gilt für Pensionen des ÖRR.
Hier einige Zahlen aus einem Focus-Artikel von 2021 (https://www.focus.de/finanzen/alter...m-alter-mehr-als-angestellte_id_12331724.html):
Bundesbeamte kassierten im Jahr 2019 durchschnittlich 3160 Euro Pension im Monat.
6,5 Prozent der ehemaligen Bundesbeamten erhielten im Alter sogar mehr als 5000 Euro monatlich.
Die Netto-Rente für langjährig Beschäftigte lag 2019 bei 1269 Euro.
Zurück zum Jahr 2019. Damals kamen männliche und weibliche Arbeitnehmer nach 35 Jahren Mitgliedschaft in der gesetzlichen Rentenversicherung auf durchschnittlich 1413 Euro Ruhegehalt pro Monat. Hiervon gingen noch Krankenversicherungsbeiträge und gegebenenfalls noch Steuern ab.
Ein wichtiger Grund für die unterschiedliche Höhe der Altersversorgung liegt darin, dass das Rentenniveau normaler Arbeitnehmer im Schnitt lediglich 48,21 Prozent ihres Durchschnittseinkommens erreichte.
Im Schnitt aller Bundesbeamten belief sich der Satz 2020 laut den jüngsten offiziellen Zahlen auf 67,2 Prozent ihres letzten Gehalts. 60 Prozent aller im Jahr 2018 neu pensionierten Bundesbeamten bekamen sogar den maximalen Satz von 71,75 Prozent ihres letzten Gehalts als Ruhebezüge.
Ein weiterer Unterschied zugunsten von Beamten: Sie haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine Mindestpension. Die lag laut Versorgungsbericht 2019 für Bundesbeamte bei 1760,73 Euro brutto im Monat.
Ein Arbeitnehmer muss mindestens 33 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben. Bei Beamten reicht für die Mindestpension eine Wartezeit von fünf Jahren.
Hier besteht dringender Reformbedarf. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass sich keine relevante Partei mit den Pensionären anlegen will und wird.
Persönlich habe ich in dieser Sache meine Schlüsse gezogen, da bin ich auch ganz ehrlich. Nach Ende meines Studiums in diesem Jahr strebe ich eine Anstellung im Öffentlichen Dienst und eine Verbeamtung an. -
#340 Gelöschtes Mitglied 1957 10 März 2023, 07:50
Zitat von: Prof. Kangaroo
Persönlich habe ich in dieser Sache meine Schlüsse gezogen, da bin ich auch ganz ehrlich. Nach Ende meines Studiums in diesem Jahr strebe ich eine Anstellung im Öffentlichen Dienst und eine Verbeamtung an.Ist nicht ganz ungefährlich wenn man sich anschaut was in Griechenland passiert ist.
Das Gehalt im öffentlichen Dienst ist ja oft auch geringer als in der Wirtschaft.



