Es sind also etwas mehr als vier Jahre, in der die Angst vor dem Atomkrieg die Kinder und Jugendlichen der frühen 80er-Jahre nochmals wirklich nachhaltig prägt.
Jop, und währenddessen lenkt die Popmusik ab.
Im Gegensatz zu heute, wo dir dein Hosentaschengerät die Schlechtigkeit der Welt mit allem hätte könnte ins Xicht brüllt.
Diese neue »heiße Phase« im Kalten Krieg erstreckte ziemlich genau auf die erste Amtsperiode von Reagen, mit den beiden Fast-Eskalationen rund um Breschnews Tod 1982 und der NATO-Übung ›Able Archer‹ 1983.
Das hätte ausgereicht... darum geht es in der Doku. Ich war nicht im Kommandobunker dabei, aber die Geschichte mit Herrn Petrov hört sich glaubwürdig an..
Das hätte ausgereicht... darum geht es in der Doku. Ich war nicht im Kommandobunker dabei, aber die Geschichte mit Herrn Petrov hört sich glaubwürdig an..
Die Ereignisse um ›Able Archer‹ wurden erst 1988 bekannt, als der INF-Vertrag über die beidseitige Vernichtung von Mittelstreckenraketen bereits unterzeichnet war – faktisch der Anfang vom Ende des Kalten Krieges.
Dass die Angst vor dem Kalten Krieg das bestimmende Lebensgefühl in den 1970er- und 80er-Jahren gewesen sei, ist ein Mythos von Teilen der Friedensbewegung sowie derer, die die These der No-Future-Generation überziehen.
In Wirklichkeit war es eine vergleichsweise kurze, sehr intensive Periode, die ihren Höhepunkt bei den Massendemonstrationen in den Jahren 1982/83 hatte und – wie gesagt – mit dem außenpolitischen Kurswechsel und Gorbatschow ein schnelles Ende fand.
Meine eigenen Erinnerungen reichen etwa bis ins Jahr 1985 zurück. Die Angst vor dem Atomkrieg spielte damals bereits kaum eine Rolle. Umweltpolitische Themen traten nun in der Fokus der »German Angst«: AKW-GAU, Luftverschutzung, saurer Regen & Waldsterben, Ozonloch.
okay, das vieles erst später rauskam stimmt natürlich.
RAF liess sich aber nicht verschweigen, genau wie ein gewisser Vorfall am 26.4.86
RAF und Tschernobyl haben die allgemeine gesellschaftliche Stimmung wiederum nur punktuell bestimmt. Bei der RAF war es vor allem der Herbst 1977.
Die Zeit zwischen ca. 1973 und 1983 war von einer allgemeinen Krisenstimmung geprägt. RAF-Terror oder der NATO-Doppelschluss spielten da zeitweise mit hinein. Aber die Hauptgründe waren andere.
Allen voran war es die Ölpreis- und folgende Weltwirtschaftskrise. Arbeitslosigkeit, Lehrstellenknappheit und ökonomische Zukunftsangst wurden nun erstmals in der Nachkriegszeit überhaupt zu einem Thema für junge Menschen.
Diese ökonomischen Probleme überlagerten sich mit der bereits Mitte der 1960er-Jahre beginnenden Sinnkrise des Wirtschaftswunder-Lebensmodells. Hinzu kam die Ernüchterung über die versandende Studentenrevolte, misslungene Wohnungs- und Stadtplanung (z.B. Berlin-Gropiusstadt), die soziale Kälte neoliberaler Sparmaßnamen im öffentlichen Sektor und der Siegeszug harter Drogen wie Heroin.
Aber man muss das alles immer im Verhältnis sehen. Der eigentliche Schock war, dass es ökonomisch und gesellschaftlich nicht mehr so steil bergauf ging wie die 25 Jahre zuvor. Die Zeiten, in denen sich Betriebe um Lehrlinge rissen und jeder Bummelstudent irgendwo unterkam, waren vorbei.
Aus heutiger Sicht fanden die jungen Menschen dieser Dekade dennoch sehr gute Bedingungen vor. Wer über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügte, konnte im Regelfall davon ausgehen, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, konnte sich einen PKW leisten, Wohneigentum aufbauen (die dafür notwendigen Kredite bekommen), die Familienplanung beginnen.
Davon können Jugendliche und junge Erwachsene heute nur noch träumen.
RAF und Tschernobyl haben die allgemeine gesellschaftliche Stimmung wiederum nur punktuell bestimmt. Bei der RAF war es vor allem der Herbst 1977.
Die Zeit zwischen ca. 1973 und 1983 war von einer allgemeinen Krisenstimmung geprägt. RAF-Terror oder der NATO-Doppelschluss spielten da zeitweise mit hinein. Aber die Hauptgründe waren andere.
Allen voran war es die Ölpreis- und folgende Weltwirtschaftskrise. Arbeitslosigkeit, Lehrstellenknappheit und ökonomische Zukunftsangst wurden nun erstmals in der Nachkriegszeit überhaupt zu einem Thema für junge Menschen.
Diese ökonomischen Probleme überlagerten sich mit der bereits Mitte der 1960er-Jahre beginnenden Sinnkrise des Wirtschaftswunder-Lebensmodells. Hinzu kam die Ernüchterung über die versandende Studentenrevolte, misslungene Wohnungs- und Stadtplanung (z.B. Berlin-Gropiusstadt), die soziale Kälte neoliberaler Sparmaßnamen im öffentlichen Sektor und der Siegeszug harter Drogen wie Heroin.
Aber man muss das alles immer im Verhältnis sehen. Der eigentliche Schock war, dass es ökonomisch und gesellschaftlich nicht mehr so steil bergauf ging wie die 25 Jahre zuvor. Die Zeiten, in denen sich Betriebe um Lehrlinge rissen und jeder Bummelstudent irgendwo unterkam, waren vorbei.
Aus heutiger Sicht fanden die jungen Menschen dieser Dekade dennoch sehr gute Bedingungen vor. Wer über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügte, konnte im Regelfall davon ausgehen, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, konnte sich einen PKW leisten, Wohneigentum aufbauen (die dafür notwendigen Kredite bekommen), die Familienplanung beginnen.
Davon können Jugendliche und junge Erwachsene heute nur noch träumen.
liegt alles daran dass Operation Unthinkable damals abgeblasen wurde, 1945, von den linksversifften gutmenschencucks
Ja, die wollen keine postdegenerierte scheisse machen, sondern ein angenehmes leben führen mit den dingen die wirklich wichtig sind? In friedej und sicherheit, mit eigener (weiss biodeutscher) familie? So mit kindern statt köter?
Jaja wartet mal ab wennn die ganze kulturell bereicherte jugend an die urne darf.
Dann fliegt eure grüne scheisse erst so richtig auf die fresse. Von falsch verstandenem boomer-gutmenschentum, weil diese generation von größtenteils hängengebliebenen missgeburten mit "sexueller revolution", feminismus, verständnis für jeden degenerierten müll und fettgefressen aber kinderlos, auf de kohle sitzend, den Wohlstand des landes für absoluten.... Rotz rausschleudert...
Bin dafür altenheime auf phillipinistan oder noch besser rumänien in umgewidmete tierheime, und alle kinderlosen pflegebedúrftigen einfach dahin abzuschieben (und natürlich auch positive anreize für alle im fruchtbaren alter schaffen weisse-biodeutsche kinder zu kriegen oh fak).
Kommentare
Jop, und währenddessen lenkt die Popmusik ab.
Im Gegensatz zu heute, wo dir dein Hosentaschengerät die Schlechtigkeit der Welt mit allem hätte könnte ins Xicht brüllt.
Das hätte ausgereicht... darum geht es in der Doku. Ich war nicht im Kommandobunker dabei, aber die Geschichte mit Herrn Petrov hört sich glaubwürdig an..
Dass die Angst vor dem Kalten Krieg das bestimmende Lebensgefühl in den 1970er- und 80er-Jahren gewesen sei, ist ein Mythos von Teilen der Friedensbewegung sowie derer, die die These der No-Future-Generation überziehen.
In Wirklichkeit war es eine vergleichsweise kurze, sehr intensive Periode, die ihren Höhepunkt bei den Massendemonstrationen in den Jahren 1982/83 hatte und – wie gesagt – mit dem außenpolitischen Kurswechsel und Gorbatschow ein schnelles Ende fand.
Meine eigenen Erinnerungen reichen etwa bis ins Jahr 1985 zurück. Die Angst vor dem Atomkrieg spielte damals bereits kaum eine Rolle. Umweltpolitische Themen traten nun in der Fokus der »German Angst«: AKW-GAU, Luftverschutzung, saurer Regen & Waldsterben, Ozonloch.

Herzkönig und pump3RAF liess sich aber nicht verschweigen, genau wie ein gewisser Vorfall am 26.4.86
Ihr sollt euch gruseln ihr Spaggn!

םחטצRAF liess sich aber nicht verschweigen, genau wie ein gewisser Vorfall am 26.4.86
Die Zeit zwischen ca. 1973 und 1983 war von einer allgemeinen Krisenstimmung geprägt. RAF-Terror oder der NATO-Doppelschluss spielten da zeitweise mit hinein. Aber die Hauptgründe waren andere.
Allen voran war es die Ölpreis- und folgende Weltwirtschaftskrise. Arbeitslosigkeit, Lehrstellenknappheit und ökonomische Zukunftsangst wurden nun erstmals in der Nachkriegszeit überhaupt zu einem Thema für junge Menschen.
Diese ökonomischen Probleme überlagerten sich mit der bereits Mitte der 1960er-Jahre beginnenden Sinnkrise des Wirtschaftswunder-Lebensmodells. Hinzu kam die Ernüchterung über die versandende Studentenrevolte, misslungene Wohnungs- und Stadtplanung (z.B. Berlin-Gropiusstadt), die soziale Kälte neoliberaler Sparmaßnamen im öffentlichen Sektor und der Siegeszug harter Drogen wie Heroin.
Aber man muss das alles immer im Verhältnis sehen. Der eigentliche Schock war, dass es ökonomisch und gesellschaftlich nicht mehr so steil bergauf ging wie die 25 Jahre zuvor. Die Zeiten, in denen sich Betriebe um Lehrlinge rissen und jeder Bummelstudent irgendwo unterkam, waren vorbei.
Aus heutiger Sicht fanden die jungen Menschen dieser Dekade dennoch sehr gute Bedingungen vor. Wer über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügte, konnte im Regelfall davon ausgehen, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, konnte sich einen PKW leisten, Wohneigentum aufbauen (die dafür notwendigen Kredite bekommen), die Familienplanung beginnen.
Davon können Jugendliche und junge Erwachsene heute nur noch träumen.

pump3Die Zeit zwischen ca. 1973 und 1983 war von einer allgemeinen Krisenstimmung geprägt. RAF-Terror oder der NATO-Doppelschluss spielten da zeitweise mit hinein. Aber die Hauptgründe waren andere.
Allen voran war es die Ölpreis- und folgende Weltwirtschaftskrise. Arbeitslosigkeit, Lehrstellenknappheit und ökonomische Zukunftsangst wurden nun erstmals in der Nachkriegszeit überhaupt zu einem Thema für junge Menschen.
Diese ökonomischen Probleme überlagerten sich mit der bereits Mitte der 1960er-Jahre beginnenden Sinnkrise des Wirtschaftswunder-Lebensmodells. Hinzu kam die Ernüchterung über die versandende Studentenrevolte, misslungene Wohnungs- und Stadtplanung (z.B. Berlin-Gropiusstadt), die soziale Kälte neoliberaler Sparmaßnamen im öffentlichen Sektor und der Siegeszug harter Drogen wie Heroin.
Aber man muss das alles immer im Verhältnis sehen. Der eigentliche Schock war, dass es ökonomisch und gesellschaftlich nicht mehr so steil bergauf ging wie die 25 Jahre zuvor. Die Zeiten, in denen sich Betriebe um Lehrlinge rissen und jeder Bummelstudent irgendwo unterkam, waren vorbei.
Aus heutiger Sicht fanden die jungen Menschen dieser Dekade dennoch sehr gute Bedingungen vor. Wer über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügte, konnte im Regelfall davon ausgehen, einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, konnte sich einen PKW leisten, Wohneigentum aufbauen (die dafür notwendigen Kredite bekommen), die Familienplanung beginnen.
Davon können Jugendliche und junge Erwachsene heute nur noch träumen.

ProfessorSchnabel
Der 19hundertnuller, pump3 und ProfessorSchnabelJaja wartet mal ab wennn die ganze kulturell bereicherte jugend an die urne darf.
Dann fliegt eure grüne scheisse erst so richtig auf die fresse. Von falsch verstandenem boomer-gutmenschentum, weil diese generation von größtenteils hängengebliebenen missgeburten mit "sexueller revolution", feminismus, verständnis für jeden degenerierten müll und fettgefressen aber kinderlos, auf de kohle sitzend, den Wohlstand des landes für absoluten.... Rotz rausschleudert...
Bin dafür altenheime auf phillipinistan oder noch besser rumänien in umgewidmete tierheime, und alle kinderlosen pflegebedúrftigen einfach dahin abzuschieben (und natürlich auch positive anreize für alle im fruchtbaren alter schaffen weisse-biodeutsche kinder zu kriegen oh fak).

Prof. Kangaroo