was??
Arbeiten und Lohnsklaverei
-
-
#162 Kontrollgreif aufn Jens 1 März 2023, 18:12Da ich die letzten Seiten hier im Fadne so gejammert habe, wollte ich auch mal was Positives erzählen.
Durch das Lob meines Vorgesetzten und Mentors, habe ich wohl eine gute Balance zwischen Arbeit verrichten und gammeln gefunden!
Da einer meiner Monteure diesen Monat krank wegen einer OP war, waren relativ wenige Projekte in Bearbeitung. Die, die aber in Bearbeitung waren, waren recht groß und viel Geld haben wir damit verdient. Meine Aufgabe war es also mich um diese wenigen, aber großen Projekte zu kümmern, diese zu verwalten und am Ende zu zeichnen.
Ich habe diesen Monat mal versucht aktiv darauf zu achten, wie ich arbeite. Wirklich wichtige Projekte habe ich schnell durchgezogen, habe dann aber den Rest des Tages gar nichts mehr gemacht und nur so getan als ob. Wenn die Raucher wieder zum 4. Mal rauchen gegangen sind, habe ich 2 Runden Solitär gespielt. Oder habe mir vorgenommen bis Uhrzeit dann und dann zu arbeiten und dann eine Kaffeepause einzulegen.
So habe ich selbst solche stressigen Projekte recht gut überstanden und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich mich überarbeite. War sogar recht entspannt und stressfrei.
Dann kam heute das Lob, wo mir gesagt wurde, dass ich den Monat sehr gut gemeistert habe und man erstaunt sei, dass alles reibungslos lief. Klar, es ist keine Gehaltserhöhung, aber ich finde es gut, wenn gute Arbeit gesehen und auch beachtet wird. Das hat mich stolz gemacht, vor allem da ich erst 2 Jahre in diesem Zweig arbeite.
Daher war heute ein guter Tag, auch wenn ich jetzt erschöpft zuhause bin. -
#163 Babber Hausser 1 März 2023, 18:46Zitat von: Quasimodo
Könnte auch daran liegen dass inzwischen die Hälfte der Loide in dem Alter Achmets oder Mutombos sind, die du für etwas kompliziertere Tschobs als Paketausfahrer nicht gebrauchen kannst? Ich weiß, böse und rassistisch, aber was willst du mit Leuten ohne Schulabschluss und Deutschkenntnissen aber dafür mit sagen wir mal kulturellen Defiziten.
Beim Nachwuchs finde ich die Achmets, die hier aufgewachsen sind, oft besser als die Sörens. Die Sörens sind ständig krank, haben kaum Interesse, lernen langsam, sind oft unkollegial. Ist bei denen auch selten, dass sie mal zwei Wochen durcharbeiten ohne krank zu sein oder Urlaub zu haben. Wenn man die so erzählen hört, merkt man auch, dass sie im privaten auch mit 25+ total unselbstständig sind und im Grunde nix auf die Reihe bekommen.
Aber solche Leute haben natürlich einen Freifahrtschein, weil viele alte bald in Rente gehen. Können sich so gut wie alles erlauben. Haben junge Leute dabei, die waren letztes Jahr 7 mal eine oder mehrere Wochen krank. Die haben nichtmal ein Fehlzeitengespräch bekommen. -
Mod/RDW
#164 Centauri 1 März 2023, 18:58Hab auch einen Kollegen der ist ohne Witz die letzten 5 Jahre sicherlich jeden Monat 2-3 Tage krank (plus wenn er mal GRippe, Corona etc. hat auch direkt 2 Wochen)
Wobei der nicht mal unbedingt der Simulant oder kein Bock Typ ist, hat wohl PRobleme mit den Nasennebenhöhlen uns dauernd Probleme trotz OP, aber finds trotzdem einfach absurd viel. Muss jedes mal wieder hassgrinsen wenn ich aufm Handy sehe "Muss mich heute krank melden" -
#165 CEO_von_MTU (2014 - 2022) 1 März 2023, 21:36Zitat von: Kontrollgreif aufn Jens
Da ich die letzten Seiten hier im Fadne so gejammert habe, wollte ich auch mal was Positives erzählen.Freut mich für dich. Das macht alles erträglicher. Aber ertragen ist doch auch nicht der Sinn des Lebens. Will dich jetzt nicht runterziehen und so, aber.. schon mal über Stunden reduzieren nachgedacht?
Durch das Lob meines Vorgesetzten und Mentors, habe ich wohl eine gute Balance zwischen Arbeit verrichten und gammeln gefunden!
Da einer meiner Monteure diesen Monat krank wegen einer OP war, waren relativ wenige Projekte in Bearbeitung. Die, die aber in Bearbeitung waren, waren recht groß und viel Geld haben wir damit verdient. Meine Aufgabe war es also mich um diese wenigen, aber großen Projekte zu kümmern, diese zu verwalten und am Ende zu zeichnen.
Ich habe diesen Monat mal versucht aktiv darauf zu achten, wie ich arbeite. Wirklich wichtige Projekte habe ich schnell durchgezogen, habe dann aber den Rest des Tages gar nichts mehr gemacht und nur so getan als ob. Wenn die Raucher wieder zum 4. Mal rauchen gegangen sind, habe ich 2 Runden Solitär gespielt. Oder habe mir vorgenommen bis Uhrzeit dann und dann zu arbeiten und dann eine Kaffeepause einzulegen.
So habe ich selbst solche stressigen Projekte recht gut überstanden und ich hatte nicht das Gefühl, dass ich mich überarbeite. War sogar recht entspannt und stressfrei.
Dann kam heute das Lob, wo mir gesagt wurde, dass ich den Monat sehr gut gemeistert habe und man erstaunt sei, dass alles reibungslos lief. Klar, es ist keine Gehaltserhöhung, aber ich finde es gut, wenn gute Arbeit gesehen und auch beachtet wird. Das hat mich stolz gemacht, vor allem da ich erst 2 Jahre in diesem Zweig arbeite.
Daher war heute ein guter Tag, auch wenn ich jetzt erschöpft zuhause bin.
Tu ich ja selbst gerade, aber ist wohl noch etwas dumm in der Probezeit damit anzukommen. Wobei ich schon nen Grund hätte dafür. Fragt sich halt auch ob es generell ne schlaue Idee ist. Selbst in der Firma wird man dann wohl als Lutscher gebrandmarkt.
Ich mein: Klar krieg ich die 40 Stunden mit den von dir genannten Strategien rum, mal Pause zu machen oder Solitär zu zocken. Aber das bringt mir nur indirekt Lebenszeit.
35 Stunden wär schon ne naiße Sache mit nem Tag Home Office. Paar kleinere Tweaks wie schneller arbeiten, 15 min mehr schreiben, im Home office nebenbei bei Besprechungen Haushalt machen, usw. - das wär so mein Utopia. -
#166 Kontrollgreif aufn Jens 1 März 2023, 21:40Zitat von: CEO_von_MTU (2014 - 2022)
Freut mich für dich. Das macht alles erträglicher. Aber ertragen ist doch auch nicht der Sinn des Lebens. Will dich jetzt nicht runterziehen und so, aber.. schon mal über Stunden reduzieren nachgedacht?Stunden reduzieren funktioniert leider bei meinem Chef nicht. Hatte angefragt, da es mir Ende letzten Jahres kopftechnisch nicht so gut ging, aber er hat verneint. Er will auch unbedingt meine Kollegin, die wegen ihrem kleinen Kind in Teilzeit ist, auf Vollzeit kriegen.
Tu ich ja selbst gerade, aber ist wohl noch etwas dumm in der Probezeit damit anzukommen. Wobei ich schon nen Grund hätte dafür. Fragt sich halt auch ob es generell ne schlaue Idee ist. Selbst in der Firma wird man dann wohl als Lutscher gebrandmarkt.
Ich mein: Klar krieg ich die 40 Stunden mit den von dir genannten Strategien rum, mal Pause zu machen oder Solitär zu zocken. Aber das bringt mir nur indirekt Lebenszeit.
35 Stunden wär schon ne naiße Sache mit nem Tag Home Office. Paar kleinere Tweaks wie schneller arbeiten, 15 min mehr schreiben, im Home office nebenbei bei Besprechungen Haushalt machen, usw. - das wär so mein Utopia.
Er ist da vom alten Schlag, schon etwas älter. Homeoffice findet er scheiße und Teilzeit genauso. Da lässt er auch nicht mit sich diskutieren. -
Mod/RDW
-
#168 CEO_von_MTU (2014 - 2022) 1 März 2023, 21:53Zitat von: Kontrollgreif aufn Jens
Stunden reduzieren funktioniert leider bei meinem Chef nicht. Hatte angefragt, da es mir Ende letzten Jahres kopftechnisch nicht so gut ging, aber er hat verneint. Er will auch unbedingt meine Kollegin, die wegen ihrem kleinen Kind in Teilzeit ist, auf Vollzeit kriegen.In der Theorie hast du ja das Recht darauf, zu reduzieren.
Er ist da vom alten Schlag, schon etwas älter. Homeoffice findet er scheiße und Teilzeit genauso. Da lässt er auch nicht mit sich diskutieren.
Wenn der so unflexibel ist und dir dein Recht darauf verweigert, dir keine Gehaltserhöhung für gute Arbeit gibt ... dann reicht dir der Schulterklopfer also aus?
Das ist mal die gute deutsche Mentalität.
-
#169 Der 19hundertnuller 1 März 2023, 21:53Hab auf 35h Woche reduziert, war erst skeptisch undsoweidda aber würde es niemals wieder ändern.
-
#170 Quasimodo 1 März 2023, 22:41Zitat von: Babber Hausser
Beim Nachwuchs finde ich die Achmets, die hier aufgewachsen sind, oft besser als die Sörens. Die Sörens sind ständig krank, haben kaum Interesse, lernen langsam, sind oft unkollegial. Ist bei denen auch selten, dass sie mal zwei Wochen durcharbeiten ohne krank zu sein oder Urlaub zu haben. Wenn man die so erzählen hört, merkt man auch, dass sie im privaten auch mit 25+ total unselbstständig sind und im Grunde nix auf die Reihe bekommen.Verweichlichung und WLB- oder gleich Hartz-4-Kultur ist das eine, aber beim anderen reicht halt die Intelligenz nicht aus um was daraus zu machen. Und die ist leider erblich. Rainerle z.B. mag für nen Mitteleuropäer dumm sein, in Afrika oder im nahen Osten wäre er mit 85 IQ aber schon oben mit dabei…
Aber solche Leute haben natürlich einen Freifahrtschein, weil viele alte bald in Rente gehen. Können sich so gut wie alles erlauben. Haben junge Leute dabei, die waren letztes Jahr 7 mal eine oder mehrere Wochen krank. Die haben nichtmal ein Fehlzeitengespräch bekommen. -
Mod/RDW
#171 Sylvester 2 März 2023, 09:19
Zitat:Eine andere Jobplattform, Stepstone, hat Stellenanzeigen auf der eigenen Seite analysiert und herausgefunden, dass Stellenausschreibungen mit der Angabe von Gehältern bis zu 30 Prozent häufiger geklickt werden als vergleichbare Ausschreibungen ohne Einkommensnennung. Außerdem führt die damit einhergehende Transparenz beim Gehalt dazu, dass sich potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten häufiger bewerben. Gehälter zu nennen, ist damit ein großer Vorteil für die Firmen bei der Personalgewinnung.
Wird sich wahrscheinlich schnell in den Personalabteilungen und bei den Firmeninhabern rumsprechen, oder was meint ihr? -
#172 Stinkachu 2 März 2023, 09:27Zitat von: Hexley
Wird sich wahrscheinlich schnell in den Personalabteilungen und bei den Firmeninhabern rumsprechen, oder was meint ihr?
Mich persönlich interessiert bei einer Firma, ob es einmal täglich frisches Obst im Pausenraum und eine monatliche mandatory Pizza-Party nach Feierabend gibt.
Ich finde es aber tatsächlich gut, man bekommt immer viel zu spät gesagt, was die eigentlich bezahlen. "Überdurchschnittliche Vergütung", jaja, am Arsch. Besonders als junger Fuckboy, wenn man versucht seinen ersten Job zu landen, weiß man oft gar nicht, was man wert ist und wird einfach nur verarscht. Mir tatsächlich so passiert, mein erstes richtiges Gehalt war ein Witz. Aber ich hielt es damals für foll übl, weil ich eben noch mein Studentensalär gewohnt war. -
Mod/RDW
-
#174 KippmKauBoi 2 März 2023, 09:33Zitat von: Hexley
Lel, da hätten die mich oder jeden andern normalen (lel) Menschen auch fragen können um das rauszubekommen.
Wird sich wahrscheinlich schnell in den Personalabteilungen und bei den Firmeninhabern rumsprechen, oder was meint ihr?
ẞoooo chrm chrrm, etzadla eschd amol kein Bock mehr weil scho widder alles nervt aller un dir annern ihrn fadammdne tachobb ned machen.
Eschd amol hier a weng abpelten.
Faaaaaaaaaaaaak und es ist erst halb 10. -
#175 Kontrollgreif aufn Jens 2 März 2023, 18:14Zitat von: CEO_von_MTU (2014 - 2022)
In der Theorie hast du ja das Recht darauf, zu reduzieren.Bei dir klingt das immer so negativ alles.
Wenn der so unflexibel ist und dir dein Recht darauf verweigert, dir keine Gehaltserhöhung für gute Arbeit gibt ... dann reicht dir der Schulterklopfer also aus?
Das ist mal die gute deutsche Mentalität.
In der Theorie hat man viele Rechte, klar. Aber lohnt es sich diese mit aller Kraft durchzudrücken?
Natürlich könnte ich mir auch einen neuen Job suchen, wenn das bei meinem jetzigen so alles nicht funktioniert. Aber dann würde ich wieder in einer neuen Firma anfangen, neue Leute, neue Arbeiten, weniger Bezahlung. Darauf hab ich zur Zeit einfach keine Lust und nehme es dann eher in Kauf, dass meine Arbeitszeit lang ist.
Ich bin halt nicht bereit viele Firmen zu durchlaufen, bis ich eine gefunden habe, wo ich 4 Stunden am Tag meinen Pensi streicheln kann. Das ist mir der Stress nicht wert. Außerdem weiß man nie wie es woanders ist. Dort können die Kollegen Hurensöhne sein, der Chef ein Bastard oder sonstige Dinge nicht ok sein.
Ne ne! Ich jammer viel, aber weil ich eben allgemein arbeiten kacke finde. Das wird sich auch nicht ändern, wenn ich 4 Tage in der Woche Homeoffice mache. Dafür müsste ich schon arbeitslos sein und das möchte ich nicht. Also nehme ich dann lieber den Job, wo die Kollegen korrekt sind, man mit ihnen Blödsinn machen kann und die Arbeit selber doch spaßig und interessant ist. -
#176 CEO_von_MTU (2014 - 2022) 2 März 2023, 19:13Zitat von: 19hundertnuller☑
Hab auf 35h Woche reduziert, war erst skeptisch undsoweidda aber würde es niemals wieder ändern.Erfahrungen? Wie hat dein Scheff reagiert? Machst du die gleiche Arbeit, die du davor in 40 Stunden gemacht hast jetzt in 35? Wie reagieren Kollegen, wenn du immer früher als sie heim meddelst? Große Firma? -
#177 CEO_von_MTU (2014 - 2022) 2 März 2023, 19:21Zitat von: Kontrollgreif aufn Jens
Bei dir klingt das immer so negativ alles.Alles klar, du willst nichts daran ändern. Sag das doch. Muss ja auch Schafe geben. Dumm halt, wenns zu viele gibt, weil dann können die Arbeitgeber machen was sie wollen. So lange es dumme gibt, die mitspielen, wird sich nichts ändern.
In der Theorie hat man viele Rechte, klar. Aber lohnt es sich diese mit aller Kraft durchzudrücken?
Natürlich könnte ich mir auch einen neuen Job suchen, wenn das bei meinem jetzigen so alles nicht funktioniert. Aber dann würde ich wieder in einer neuen Firma anfangen, neue Leute, neue Arbeiten, weniger Bezahlung. Darauf hab ich zur Zeit einfach keine Lust und nehme es dann eher in Kauf, dass meine Arbeitszeit lang ist.
Ich bin halt nicht bereit viele Firmen zu durchlaufen, bis ich eine gefunden habe, wo ich 4 Stunden am Tag meinen Pensi streicheln kann. Das ist mir der Stress nicht wert. Außerdem weiß man nie wie es woanders ist. Dort können die Kollegen Hurensöhne sein, der Chef ein Bastard oder sonstige Dinge nicht ok sein.
Ne ne! Ich jammer viel, aber weil ich eben allgemein arbeiten kacke finde. Das wird sich auch nicht ändern, wenn ich 4 Tage in der Woche Homeoffice mache. Dafür müsste ich schon arbeitslos sein und das möchte ich nicht. Also nehme ich dann lieber den Job, wo die Kollegen korrekt sind, man mit ihnen Blödsinn machen kann und die Arbeit selber doch spaßig und interessant ist. -
#178 Hetzer-chan 2 März 2023, 19:28Zitat von: Centauri
Hab auch einen Kollegen der ist ohne Witz die letzten 5 Jahre sicherlich jeden Monat 2-3 Tage krank (plus wenn er mal GRippe, Corona etc. hat auch direkt 2 Wochen)Hab einen Kollegen, der nie arbeitet, Stunden reduziert weil überfordert, und der Chef zieht keine Konsequenzen. Find ich faszinierend, weil es die zweite Firma ist, wo das so läuft.
Wobei der nicht mal unbedingt der Simulant oder kein Bock Typ ist, hat wohl PRobleme mit den Nasennebenhöhlen uns dauernd Probleme trotz OP, aber finds trotzdem einfach absurd viel. Muss jedes mal wieder hassgrinsen wenn ich aufm Handy sehe "Muss mich heute krank melden" -
#179 Babber Hausser 2 März 2023, 19:30Ist denke ich eher die Regel als die Ausnahme. Viele Chefs haben nicht die Eier mal durchzugreifen, wenn Mitarbeiter neben der Spur laufen. Da werden lieber die guten Mitarbeiter noch mehr mit Arbeit zugeschissen, da es der einfachere Weg ist.
-
#180 Gelöschtes Mitglied 388 2 März 2023, 19:33
na wird hier gemeckert
finds übrigens nice dass so ziemlich alle die hier pelten die Zugpferde ihrer Betriebe sind (lelalsob)
WAS AUF DER ANDEREN SEITE jeden GWN-User der diesen Thread meidet ZU EINEM VERDACHTSFALL VON LOW PERFORMANCE MACHT



