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Gelöschtes Mitglied 6221
7 Aug. 2025, 09:57
Zitat von: Die neutrale Wahrheit
Die Frage ist ja wann und weshalb. Vermutlich weil es so Designt und Programiert worden ist. Jeder Bitcoin der in einer Wallet eines Toten ist und da nicht reinkommt, macht den Topf kleiner. Es werden ja nie mehr Coins. Es ist als ob man Goldmünzen in den Mariannengraben wirft und sich wundert das es immer weniger Gold zum handeln gibt.
Wird BTC je an den Punkt kommen an welchem er unnütz ist, weil es nur noch ein einzelner BTC auf dem Markt gibt, oder vorher zusammenbrechen?
Die ganzen Pro-Argumente streite ich nicht ab. Die sehe ich auch. In Zeiten von maximaler politischer Unsicherheit ist es auch ein enormer Vorteil, wenn man eine digitale, versteckbare Währung besitzt, die keine Regierung (ohne weiteres) zerstören kann.
Der größte Vorteil des Bitcoin ist zugleich sein größtes Einfallstor, nämlich die nicht-Existenz von Regulierung.
Das Problem am Bitcoin ist die Existenz der anonymen Whales und das deren Identität und Interessen gänzlich unbekannt sind. Dadurch ist die Preisbildung beim Bitcoin schlicht nicht berechenbar. Weit über 40% aller Bitcoin gehört anonymen whales. Du kennst die Ziele dieser Leute nicht. Wer sagt dir denn dass nicht der chinesische Staat gigantische Mengen Bitcoin besitzt und plant zeitgleich mit dem 3. Weltkrieg die Finanzwelt der westlichen Welt zu zerstören? Wie leicht ist es einen BTC kollaps auszulösen? Es ist kinderleicht. Zum richtigen Zeitpunkt 10% aller bitcoin verkaufen, dann steigen alle panisch aus, weil sie erkennen dass die Blase platzt und den letzten beißen die Hunde. Übrig bleiben dann hodlr-trottel wie der Prepper. Gleiches Muster bei allen großen Betrugsmaschen. Einfach Aktienkurse von Steinhoff, Wirecard usw anschauen.
Ich sehe trotzdem absolut nichts schlechtes darin Bitcoin zu haben. Gerne auch höhere Summen. Auch solche die wehtun, wenn man sie verliert. Ich persönlich würde bis zu 25% machen, weil ich das Whale-Risiko als eher gering einschätze. Aber all-in bei sowas zu gehen ist Ausdruck einer psychischen Störung, die man vermutlich behandeln könnte.
Mir sind Fanatiker einfach grundsätzlich zuwider. Ist mir egal ob es Klimaspasten, MAGA Zombies, AfD Ossis (hi
@Michel Dudikopf) oder Bitcoin-Jünger sind. Ich habe vor solchen Menschen keinen Respekt. Alles Herdentiere, die sich als
Teil einer größeren Sache begreifen müssen um sich gut zu fühlen. Ich bin seit ich denken kann ein Sigma Male und denke differenziert.
Wenn man wirklich schlau wäre, dann würde man die Regularien des weltweiten Kapital- und Aktienmarkts systematisch in Erfahrung bringen und versuchen ihre Gründe zu verstehen. Ich bin mir zu 100% sicher dass unsere Fanatiker hier nicht verstehen warum es zb Meldeschwellen bei Kapitalgesellschaften gibt. Ich glaube die Leute sind so leichtgläubig indoktriniert dass sie nicht mal verstehen was die Daseinsberechtigung einer BaFin ist. Es gibt bei Staaten und anderen mächtigen Akteuren kein Mangel an Menschen die das alles nämlich bestens verstehen und deshalb auch genau wissen welche Möglichkeiten ein "freier" also unregulierter Handel mit Bitcoin bietet. Und darum würde ich mir Sorgen machen, wenn ich da all in wäre.
Dieser Beitrag wurde von Gelöschtes Mitglied 6221 am 07.08.2025 10:05:45 bearbeitet.