Zitat von: TreuerStadtschinken
Es offenbart sowohl seinen narzisstischen Darstellungsdrang als auch seine deutlich gestörten heuristischen Prozesse, welche den Weg zwischen Aktion, Reaktion und kausalem Handlungserfolg betreffen. Es ist nicht nur so, dass Reinerle keinerlei Problemlösungsstrategie für die Lösung längerfristigerer Probleme hat oder in die Zukunft planen könnte. Auch für kurzfristige Pläne fehlen ihm einfach entscheidende motivationsgerichtete Vorstellungen davon, wie er seine Ziele erreichen kann, was dieses Ziel für ihn und seinen Lebensentwurf bedeutet, welchen Stellenwert es darin einnimmt und wie er dies in eine Prioritätshirarchie sinnvoll einordnen kann.
Ja, ist natürlich nichts neues und ich bleibe auch dabei, dass Reiner natürlich eine extrem manipulative Verschlagenheit hat, wenn es um seinen eigenen Vorteil geht. Liegt einfach daran, dass Reinerchen nur zu seinem eigenen Vorteil überhaupt eine emotional-kognitive Beziehung aufbauen kann, also überhaupt intellektuell und gefühlsmäßig erfassen kann, was das bedeutet. Er kann zumindest ein bestimmtes Gefühl prognostizieren, welches er bei einem bestimmten positiven Erfolg gerne haben möchte. Dass dieses Gefühl häufig nicht oder jedenfalls nicht so eintritt, wie er das gewünscht hat, steht auf einem anderen Blatt. Aber das ist das einzige, worauf er überhaupt im Sinne zielgerichteten Handelns hinarbeiten kann: Relativ stumpfsinnige Triebabfuhr.
Sich in andere Menschen hineinversetzen, das kann er wirklich nicht. Also wirklich, WIRKLICH nicht - und ich würde sagen, auf dem Niveau nicht nur einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung, sondern an der Grenze zwischen Psychopathie und Soziopathie.
Deswegen ist dieses Video meine Empfehlung. Immer anschauen, wenn man sich fragt, wie der Dreger in einer bestimmten Siduerdzion diggt, was er als nächstes macht, wie er die Dinge bewertet und wie er sich dabei fühlt.
Dabei ist Reiner an der Stelle tazächlich sogar sein eigener größter Häider, weil er sich selbst seinen Zyklus negativer Bestätigung erschaffen hat, aus dem er nicht mehr ausbrechen kann.
Beispiel Bass:
Reiners Gedankengang, ausgehend von einem bestimmten Selbstbild (wahrscheinlich in der Form begründet aus einem durch Rudi und Riter gut eingeschliffenen Über-Ichs): Ich möchte Anerkennung meiner Zielgruppe. Meine Zielgruppe sind Meddler. Meddler zollen Anerkennung, wer Meddlmusigg machen kann. Meddlmusigg wird auf bestimmten Instrumenten gespielt. Bassgitarre ist ein solches Instrument. Wenn ich Bassgitarre spiele, erhalte ich Anerkennung.
Das ist die Gedankenkette seiner Motivation und seines Ziels. Aber warum nimmt er das auf und stellt es ins Netz? Natürlich wegen der Anerkennung. Er will sich aber dabei, und da ist er eben ganz Narzisst, vor allen Dingen selbst dabei als "Dritter" beobachten können. Dieser Wunsch nach externer Bestägigung erwächst bei ihm dabei primär aus dem Wunsch, dass andere ihn so wahrnehmen, wie er sich selbst gerne sähe: Der 1,96m Baddibilder-Meddlgitarrist mit dem 16,5cm Lörres und den geilen Weibern. Das ist nämlich die einzige Möglichkeit für ihn, wie er mit seinen Mitmenschen interagieren kann: Wenn Sie SEINE Gefühlslage spiegeln, deswegen ist er ja auch der Herrscher von Lordkorea, der ÜBERHAUPT keinerlei Widerrede duldet, egal wie belanglos das ist. Er kann intellektuell nicht erfassen, dass es nicht jede Widerrede wert ist, gegen sie zu reden, weil er auch hier den Anlass für die Widerrede in keinerlei konsistentes Wertegefüge einordnen kann. Für ihn ist "die Haut ist kein Organ"-Widerspruch deswegen so dramatisch, weil bereits der Akt der Widerrede impliziert, er könnte sich geirrt haben. Und sich irren bedeutet, Schuld zu sein. Und Schuld sein bedeutet, derjeniche zu sein.
Und auch wenn es natürlich schon ad nauseum durchgekauft wurde: Reiners gesamter OODA-Loop ist darauf ausgelegt, nicht derjeniche zu sein. Weil er dann wieder der kleine RsB ist, der nur mit sei Gameboy dasitzt und nix gemacht hat und die anderen ärgern ihn doch nur.
Dieser Zyklus der negativen Bestätigung kommt in diesem Video halt sehr deutlich zum Vorschein und bestätigt auch, warum man Reiner nie etwas schlimmeres antun kann als Reiner sich selbst.
Reiner schämt sich seiner Existenz. Zutiefst. Reiner hat nie gelernt, eine Probemlösungsstrategie zu entwickeln, mit Rückschlägen umzugehen, aus Niederlagen zu lernen oder wie man sich selbst in einer sinnvollen Weise, welche über bloße Triebabfuhr hinausgeht, positiv zu bestätigen.
Reiner nimmt Bass in die Hand. Reiner nimmt hadde Meddldreggsau-Pose ein. Reiner zupft die Saide. Saite, der olle Häider, schnarrt. In Sekundenbruchteilen verändert sich seine gesamte Mimik, Körperhaltung, Energie, Ausstrahlung. Ein Paar mal wird noch gezupft, bis der Bass dann mit einem seufzer der Erleichterung hingestellt wird.
Das ist es, worum es mir geht, warum dieses Video so wichtig ist. NIEMAND hat ihn dazu gezwungen, sich dahin zu stellen und irgendetwas vorzuspielen. Ich habe als kleiner Bub Klavier- und Gitarrespielen gelernt, ich weiß wie das ist, mit Lampenfieber vor der gesamten Musikschule beim Schülerkonzert vorspielen zu müssen. Auch wenn ich heute recht passabel 3-4 Instrumente spielen kann, ich spiele immer noch nicht gerne vor Publikum. Aber im Gegensatz zum Reinerle waren da echte Menschen, andere Schüler, Eltern und Musiklehrer, die einen am Ende des Tages gefeiert haben, auch wenn man nicht gut gespielt hat. Einfach, weil man sich getraut hat.
Reiner kann aber GAR NICHT spielen. Reiner WEISS das auch. Aber der oben beschriebene Entscheidungsfindungsprozess wurde NIE um die Komponente "Harte Arbeit" erweitert. Er konnte es auch nicht und das Bassvideo zeigt auch, wieso.
Reiner empfindet gleich beim ersten Schnarren der Saite Scham. Scham, die er hätte vermeiden können. Wenn ich weiß, dass ich nicht spielen kann, dann nehme ich mich doch nicht auf und stelle es ins Internet. Indem er sich dieser vorprogrammierten Niederlage GEZIELT und WISSENTLICH stellt, nimmt er sich jegliche Möglichkeit, eine positive Assoziation zu dem Geschehenen aufzubauen. Etwas, was bei etwas so komplexem und lange dauernden, wie dem Erlernen eines Musikinstrumentes, absolut fatal ist.
Er ist erleichtert, weil er sich der Bürde, die er sich selbst aufgeladen hat, entledigen kann. Seine einzige probate Lösungsstrategie ist, eine Ausrede zu erfinden, die mit einer ebenfalls negativ besetzten Selbsterniedrigung einhergeht:
Ja, seht her, ich spiele ganz schlecht. Das weiß ich. Aber zum Glück übe ich ja noch.
Das ist das einzige, womit er aus dieser Schmach entrinnen kann und auch das lässt tief blicken. Reiner weiß, dass er einfach nur sagen muss, er würde ja noch üben, weil er Zeit seines Lebens gelernt hat, dass er damit durchkommt. Aber nicht, wie er meint, weil die Leute ihm das abkaufen würden, sondern weil niemand etwas anderes von ihm erwartet hat. Jemals.
Das ist dasjeniche, was Reiners Existenz so dramatisch macht: Reinerle hat gesehen, dass so ziemlich alle um ihn herum irgendeinen Erfolg erringen konnten, er jedoch selbst dann nicht, wenn er sich WIRKLICH Mühe gibt. Nicht mal unter größter Anstrengung kommt er auch nur in die Nähe der Erfüllung durchschnittlicher Erwartungen - und das hat ihn seine Umgebung immer und zu jederzeit spüren lassen. Niemand erwartet, dass Reiner irgendetwas sinnvolles zustande bringt. Das hat er so verinnerlicht, dass er nach Rudis Ableben SELBST in die Rolle des gestrengen Herrn Vaters geschlüpft ist, der ihm zu verstehen gibt, er sei ständig nur enttäuscht von ihm.
Der Wingel wird schon deswegen immer sein eigener größer Häider sein, weil er sich tief in sich drin selbst sabotieren will. Weil er das Dasein als nutzloser Wicht so verinnerlicht hat, dass er gar nicht wüsste, wie er mit echtem Erfolg umgehen soll.
Ja, das ist so.
Bei dem Satz "Ich bin total schlecht mit Gidarre... mit Baßß in dem Fall." hab ich schon wieder rot gesehen.
Er ist so ein unfassbar arrogantes und dabei unfähiges und lernresistentes Arschloch, ich gebe mir den seit vier beschißßenen Jahren, und ich STAUNE jeden Tag wieder ungelogen über diesen abscheulichen Charakter.


