Zitat von: Herr_Winklaaa
Alter, vor ein paar Tagen wieder ein Bettelvideo, dass er angeblich pleite ist. Aber vom scheiß Rewe zum Bahnhof Emskirchen zu Fuß zu gehen oder mit dem Bus zu fahren ist er sich zu fein.
Zitat von: Herr_Winklaaa
Zitat von: Herr_Winklaaa
Zitat von: Qu4rkey🐝
Zitat von: Manni
Zitat von: schnappi
Zitat von: MächtigerMauzer
Zitat von: Herr_Winklaaa
Zitat von: ThomasSchweigköhler
Zitat von: Barrne
Zitat von: Barrne
top lel, wie er nur noch in Laufschuhen gehen kann. Warum er Asics kauft, bleibt zwar ein Geheimnis, ist aber ziemlich traurig.
Und dann noch eine Taxe für Raine Wingl. Hier rufen Leute an nachts um 4 sagen Taxe Raine Wingl.
Zitat von: Hetzer-chan
Zitat von: und 12 andere
Wir treffen den Obdachlosen Rainer Winkler, besser bekannt als "Drachenlord", als er gerade in ein Taxi einsteigt. In der Hand trägt der abgemagert wirkende TikToker eine Tüte mit Backwerk aus der nahen Bäckerei "Der Beck", wo dem Mittellosen heute nach eigener Auskunft vier mal aufgelauert wurde. "Und ein fünftes mal mit einer Waffe, sogar", fügt Winkler nach kurzem Nachdenken hinzu. Die analoge Hetzjagd ist für ihn schon so alltäglich geworden, dass er bisweilen Schwierigkeiten hat, den Überblick zu wahren.
"Es wird Zeit, dass sich auch mal die Politik damit auseinander setzt", so seine bittere Bilanz nach 10 Jahren Mobbing. Digital oder im echten Leben. Seine selbst ernannten "Antifans" treiben den überfordert wirkenden Streamer immer weiter an den Rand der Gesellschaft.
"Erst", berichtet er, "waren es nur Schaulustige, Besucher. Dann wurde es exponentiell mehr". Die Hater nahmen ihm schließlich alles. Am Anfang das Haus, dann die 5-Sterne-Hotels, zu denen der armutsbetroffene Winkler Zuflucht nehmen musste.
"Ich brauch erst gar nicht bei so Billig-Hotels ankommen", sagt Winkler, wehmütigen Blickes. Er grinst verständnislos: "Hater" – als wäre es eine Selbstverständlichkeit, sich nicht frei bewegen zu können. Sein breites Fränkisch lässt ihn umso sympathischer wirken. Verletzlich.
Dieses Jahr soll sein zweites Buch herauskommen. Ob der Hass im Netz damit abnimmt, vermag Winkler nicht zu sagen. Er gibt sich bescheiden, weicht aus. "Das kann ich gar nicht sagen", lächelt er verschmitzt in die Kamera. Wir verlassen ihn bei der Unterkunft, die ihm diese Nacht eine Herberge sein wird. Solange, bis seine Hater ihn auch hier finden. Für einen Mann, der dermaßen unter Druck steht, wirkt Winkler erstaunlich gefasst. "Passt schon", sagt er und geht hinein. Wir bleiben zurück. Fassungslos.
Zitat von: ThomasSchweigköhler
Zitat von: CIA
Zitat von: ThomasSchweigköhler

Zitat von: ThomasSchweigköhler