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DerFalsche
18 Apr. 2023, 23:02
Zitat von: DerFalsche
Rainer oszilliert doch schon seit etlichen Jahren. Mal ist er das arme Mobbingopfer, mal ist er das höchste Wesen das es gibt. Rainer oszilliert eigentlich schon immer.
Und das lässt sich selbstverständlich, so wie es auf jede seiner Lebenslagen beziehbar ist, auch auf seine Sicht auf Frauen beziehen. Eine Seite von Rainer empfindet Frauen als lebendige Stücken Fleisch, die lediglich der Triebabfuhr dienen; die andere Seite ist der kleine, ewig gekränkte Junge, der sich selbst am allermeisten leid tut, und zu dem die gesamte Welt immer schon extrem unfair war.
Seine manische Seite ist also der alles wegflankende Herzensbrecher, der durch seine schiere Männlichkeit sämtliche Frauen anzieht, als hätte er sein eigenes muschi-magnetfeld.
Seine depressive und selbstmitleidige Gegenseite verurteilt Frauen dafür, dass sie total unfairer weise anderen Männern zwar die Beine öffnen, ihm jedoch nicht.
So gesehen war Rainer schon immer ein Incel.
Das mit dem Aufstieg zum Incel verstehe ich überhaupt nicht.
Bis jetzt hat er kein typisches Incelverhalten gezeigt. Er hat sich in den aller seltensten Fällen darüber beschwert, dass Frauen ihm keine Chancen geben. Stattdessen, und das ist ja seine persönliche Art, mit Problemen umzugehen, versucht er, dem Internet gegenüber eine Fassade aufzubauen, in der er seine Wunschversion von sich selbst schauspielert.
Anstatt sich also darüber zu beschweren, wie gemein Mädels zu ihm sind, macht er sich einfach zwei Mädels aus Denken klar und beschmeißt sich mit Kissen. Das ist Narzissmus.
Bis jetzt war er immer fähig, sich in seine Fantasie zu flüchten, um sich die gewünschte weibliche Nähe herbeizuträumen.
Reiners Version des Incelwesens ist, Mädels aus Denken am Start zu haben.
Zitat von: DerFalsche
Das Problem zwischen Vergangenheitsreiner Gegenwartsreiner und Zukunftsreiner ist, dass die einfach nicht miteinander sprechen.
Ich glaube, dem zugrunde liegt tatsächlich, dass Rainer sich selbst einfach hasst, und sich deswegen auch nicht um sich selbst kümmern möchte.
Vier Drachen in der Schanze ist ein weiterer möglicher Beleg für seinen grenzenlosen Selbsthass. Drachenbarde, Drachen LP und mir doch scheißegal wie die anderen Dicken hießen in die er seine eigene Seele zersplittert hat wie Voldemort mit den Horkruxen, haben sich in seinen lächerlichen Kurzfilmen doch nur gegenseitig angeblafft und angemotzt. Und diese Konflikte sollten die Zuschauer zum Lachen bringen. Das ist extrem selbstbeschreibend. Unterbewusst weiß er ganz genau, dass sein eigener Hass auf sich selbst seine Zuschauer dazu motiviert, ihn auszulachen. Und das erklärt eigentlich die gesamte Psychologie des Drachengames.
Zitat von: gayusschwulius
Doch, sind sie. Winkler ist ein dysfunktionaler Narzisst, sein ganzes Leben verbringt er damit, Scham- und Angstgefühle zu verdrängen. Das ist bspw. der Grund, warum bis heute der arbeitslos-Trigger so gut funktioniert - im Grunde seines Herzens schämt er sich dafür zu Tode, arbeitslos zu sein. Ebenso der ungefickt-Trigger, der Sonderschule-Trigger etc. Seine gesamte Existenz ist durch den Versuch der Kompensation seiner ihm durchaus bewussten Unzulänglichkeiten geprägt. In irgendeinem Winkel seines Hirns steht ein Rudi mit gehobenem Zeigefinger, der ihm rund um die Uhr sagt, dass er ein nutzloser Saudepp ist; den kaltzustellen hat er zu seiner Lebensaufgabe erklärt, aber das gelingt ihm mal besser, mal schlechter. Deshalb ist eine seiner häufigsten Beschäftigungen auch, sich zu rechtfertigen - das macht niemand, dem eh nichts mehr peinlich ist, sondern jemand, der eigentlich genau weiß, wie sehr er sich für seine völlig zerstörte Existenz schämen muss.
Daher ist die Zurückweisung durch eine Frau im realen Leben für sein fragiles Ego jedes Mal der absolute Super-GAU, mit dem er absolut gar nicht umgehen kann.
Tiedsch mie, Massder