#832
DieAutoren
18 Juni 2022, 22:00
Zitat von: Birdlawyer-24/7 reloaded
Grad Meadow ist ja auch eine Sockenpuppe für die progressiven Sozialpolitischen Ansichten der 2000e
bist ja doch scharfsinniger als ich dachte. Wenn du ihre Early Life Section liest wird die Sache mit Meadow noch interessanter.
Zitat von: Birdlawyer-24/7 reloaded
Auch die Szene in der Carmella die Queertheory kritisiert, kann ja eigentlich als Endorsement gelesen werden, da eher ihre Ignoranz als ihre Intelligenz in dieser Szene zur Schau gestellt wird...
Ansichtssache. Ich sehe da nichts, was den LGBTQ kram befürwortet oder glorifiziert.
Finde die letzte Staffel mit dem dicken schwulen Vito ist ganz gut umgesetzt (bis auf die Szene wo sie im Gras rumschwulen) und Tonys Umgang damit ist auch recht interessant: Who cares? We all know he's not the first and won't be the last.
Ich ziehe daraus, dass die Mitte und echte Toleranz darin liegt sexuell andersartige zu akzeptieren, aber sie auch nicht auf einem Thron zu erheben als Bessermenschen, wie es heute von der woken Gesellschaft gemacht wird.
So ist es letztendlich auch.. interessiert mich nicht, wer wie wo rumschwult, aber lasst belästigt meine fucking Kinder nicht mit eurem Gedankenmüll.
Zitat von: Birdlawyer-24/7 reloaded
Tony Soprano kann man eigentlich als eine Dekonstruktion des "strong silent type" lessen.
Schon, aber gerade sein Sohn AJ zeigt ja auf, was daraus erwächst. Ein schwächlicher, weinerlicher verzogener Bengel, dem die Lebensrealität fremd ist, verwirrt von einer ambivalenten Vaterfigur.
Harte Zeiten schaffen harte Männer, harte Männer schaffen gute Zeiten, gute Zeiten schaffen schwache Männer, schwache Männer schaffen harte Zeiten.
Die beiden symbolisieren das nur zu gut.