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Der cinematische Filmfaden

  • #5561 Bunter Hund 22 Dez. 2025, 21:13

    Zitat von: Dipsy

    Goochi Aller, hast du es in zwei Wochen nicht geschafft eine Alternative zu finden? Selbst KinoGer hast du damals nur durch meine Hilfe entdeckt.

    Du bist wie der Reiner, der damals mit 75.000€ in der Schanze saß und nicht wusste, wie er jetzt an eine Mietwohnung kommen soll.

    Ich helfe dir jetzt noch einmal aus der Patsche, dann musst du flügge werden und selbst lernen, wie man effektiv Suchmaschinen nutzt.
    Bitte, bitte, bitte nenne einfach ARD- und ZDF-Mediathek und gut ist. :D

  • #5562 Grüner Power Ranger 22 Dez. 2025, 21:20

    Zitat von: Bunter Hund

    Bitte, bitte, bitte nenne einfach ARD- und ZDF-Mediathek und gut ist. :D
    Oder den Kanal "Netzkino" auf YT.

  • #5563 ostmetal 23 Dez. 2025, 00:38

  • #5564 Bachkippo 23 Dez. 2025, 15:11

    Aber why Matt Damons Fickfresse dabei?

  • #5565 ostmetal 23 Dez. 2025, 16:42

    ach du dicke mutter. habe ich gar nicht gesehen.

  • #5566 Bunter Hund 23 Dez. 2025, 18:51

    Zitat von: ostmetal

    ach du dicke mutter. habe ich gar nicht gesehen.
    Also freu Dich auch schonmal auf
    Die Odyssee Identität,
    Die Odyssee Verschwörung,
    Das Odyssee Ultimatum,
    Das Odyssee Vermächtnis
    und
    Jason Odyssee

  • #5567 Bunter Hund 23 Dez. 2025, 18:55

    Bin mal auf "Der Astronaut" gespannt. Hab das Buch gelesen und fand das ziemlich kurzweilig. Ein anderes Buch dieses Autor wurde ja unter "Der Marsianer" mit Matt Da...oh fuck...verfilmt.

  • #5568 ostmetal 23 Dez. 2025, 18:57

    Marsianer war top. Also das buch. Film nie geschaut. Kann den damon nicht ab.

  • #5569 Bunter Hund 23 Dez. 2025, 19:05

    Zitat von: ostmetal

    Marsianer war top. Also das buch. Film nie geschaut. Kann den damon nicht ab.
    Hast du diesen Streit von Matt Damon und Jimmy Kimmel mitbekommen? Schon ewig her.
    Die zogen immer übereinander her. Dann hat eines Tages Kimmels Freundin das

    gedreht. Recht lustig. OK.

    Kimmel allerdings hat als Retourkutsche folgendes Meisterwerk

    auf die Beine gestellt. Schau mal genau werda alles dabei ist. Brad Pitt, Harrison Ford, Ben Affleck und, und, und..

  • #5570 ostmetal 23 Dez. 2025, 19:06

    Hehe. Kennst du noch dogma? Den fand ich aber damals top. Mit damon und ollen ben.

  • #5571 Bunter Hund 23 Dez. 2025, 19:12

    Nee...kann mit dem Affleck auch nichts anfangen. Und dann beide zusammen.
    *MarcelReich-Ranickiderabwinktgif*

  • #5572 ostmetal 23 Dez. 2025, 19:20

    Kann mir auch keine schlechteren vorstellen als die beiden pfeifen.

  • #5573 King Belau 23 Dez. 2025, 23:00

    Kleines Review zum Stromberg Film: Die Kritiken waren ziemlich grottig, aber ich bin Fan der Serie und habe mich entschlossen den Film trotzdem anzusehen da ich eh nichts besseres zu tun hatte. Also komplett ohne Erwartungen reingegangen. Alle Hauptfiguren der Serie sind wieder zu sehen, es war auch im Vorfeld schon klar dass Stromberg nicht mehr in der Capitol arbeitet. Trotzdem gabs einige gute Gags und insgesamt war der Film nicht so woke wie befürchtet. Hat mich nicht vom Stuhl gehauen, aber insgesamt wars nicht das befürchtete Desaster. Insgesamt war der Film ok, als Fan der Serie kann man sich den Film durchaus ansehen, war auch kurzweilig. Für Leute welche die Serie nicht kennen ist der Film aber absolut nichts.

    Bewertung 7/10 (Dank Stromberg Bonsu)

  • #5574 sotm 23 Dez. 2025, 23:12

    Affleck Batsi Trainingsszene aber cool gwesne:

  • #5575 Kümmelklabauter 27 Dez. 2025, 23:14

    Zitat von: King Belau

    Kleines Review zum Stromberg Film: [...] Trotzdem gabs einige gute Gags und insgesamt war der Film nicht so woke wie befürchtet. Hat mich nicht vom Stuhl gehauen, aber insgesamt wars nicht das befürchtete Desaster. Insgesamt war der Film ok, als Fan der Serie kann man sich den Film durchaus ansehen, war auch kurzweilig. Für Leute welche die Serie nicht kennen ist der Film aber absolut nichts.

    Bewertung 7/10 (Dank Stromberg Bonsu)

    Wer hat dir denn ins Hirn geschissen, du Kasper?

    Nicht mal Staffel 5 und der erste Film waren eine 7/10 – das hier war eine absolute Nullnummer, ein Witz, ein Tritt ins Gesicht eines jeden aufrechten Stromberg-Fans. Ich komm grade raus und bin stinksauer. Der Husmann bekommt noch einen entsprechenden Brief von mir, das könnt ihr glauben.

    Um das einzuordnen: Mein bester Freund – der war eben auch dabei – und ich sind seit Gymnasialzeiten absolute Stromberg-Ultras, halten die ersten drei Staffeln für die heilige Trinität, können jede Folge blind von vorn bis hinten nahezu perfekt synchronisieren, haben die DNA dieser Serie verinnerlicht. Er ist derselben Meinung, lasst euch nicht täuschen: Mit dem Konzept Stromberg hat diese ekelhafte Entschuldigung für einen Film rein gar nichts zu tun! Stromberg, das war seit jeher ein Kammerspiel – belebt von schnellen, cleveren Dialogen, Subtilität und vor allem: Timing.

    Letzteres fehlt dem Film, und zwar auf ganzer Linie. Die Handlung als solche ist schon dünn genug und weiß selber nicht, wohin sie will – da ist nicht mal die kritikerseits vielmonierte (und dilettantisch eingeflochtene) Einordnerei das Hauptproblem, da geht es um Storytelling 101. Was will dieser fucking Film von mir?! Achtung, Spoiler (eh scheißegal): Der Strombergcast trifft sich wieder, Bernd erkennt, dass er in seiner neuen Firma einzig als entbehrliches Negativbeispiel für Arbeitsplatzkultur gilt, läuft deshalb (unironisch!) amok und will sich schließlich (unironisch!!) per Sprung von der Intro-Brücke suizidieren. Als Garnitur: Berthold ist jetzt Selbsthilfecoach (der Gag funktioniert genau zweimal und dann nervt er) und Tanja geht (halb?!) mit Lehmbach fremd – dessen Liebes-Post-its bewahrt sie nämlich in ihrer Handyhülle auf. Auf Schürmanns Influencer-Stecher will ich gar nicht erst eingehen. Flach und albern sind da noch überaus wohlwollende Zuschreibungen – unwürdiger Klamauk trifft es eher.

    Zufriedenstellend aufgelöst oder auch nur hinreichend abgefrühstückt wird da kein einziger Aspekt der Handlung, das ist eine einzige, große Aneinanderreihung wirrer, wirklich laaaaaaaaaangweiliger Szenen. Wie man diesem Film auch nur annähernd so was wie Kurzweiligkeit attestieren kann, entzieht sich komplett meinem Verständnis. Hast du währenddessen gesoffen, @King Belau ? Neben dem fehlenden Timing scheint es, als hätte der Cast grundsätzlich keine Chemie mehr miteinander. Gut, im Fall von Ulf und Tanja mag das sogar beabsichtigt gewesen sein – aber grundsätzlich schaffen alle es nicht mehr, die Pässe ihres jeweiligen Gegenübers gebührend aufzunehmen. Alles wirkt unbeholfen – und zwar ganz und gar nicht auf die positive Stromberg-Art, sondern schlichtweg handwerklich falsch und aufgesetzt. Die einzige, die mir positiv auffiel? Eine schonungslos gealterte Nicole Rückert, die mittlerweile zwei Kinder hat und Stromberg im Rahmen eines Vergeltungsbesuchs einen Fehler nennt.

    Nicole ist im Übrigen auch der einzige Charakter, dem ich seine Verwittertheit abkaufe. Aber der Rest? Ein affektsuizidaler Stromberg? Ulf und Tanja Steinke, unrettbar gebrochen vom Leben? Der Film hat einen ekelhaft pessimistischen Ton am Leib. An und Pfirsich hätte ich gegen diese Entscheidung gar nichts einzuwenden – man hätte ganz sicher einen qualitativ hochwertigen Stromberg-Film produzieren können, der ohne Happy End auskommt und als Leitmotiv ungeschönte Verwitterung trägt. Dann muss man sich den Schuh aber auch voll und ganz anziehen, und das wurde hier vermasselt. Wo eigentlich klaffende Resignation auf die Leinwand hätte gezaubert werden müssen, herrsch bloß gähnende Bedeutungslosigkeit.

    Wahrhaft ein Film zum Vergessen. Dass Bernds große SPD-Karriere (die auch im ersten Film schon ein phänomenal unnötiger Griff war) überhaupt nicht mehr angesprochen wurde (gut, kurz für Klingbeils ebenso unsinnigen wie überflüssigen Zwei-Sekunden-Auftritt), fällt bei diesem himmelschreienden Fiasko beinahe gar nicht mehr ins Gewicht. Seit Staffel 5 schreibt der Husmann ja ohnehin nur noch inkohärente Scheiße zusammen. Am Ende der Staffel ist Bernd gefeuert, im ersten Film isser plötzlich ohne Erklärung wieder da und bangt um seinen Job, am Ende des ersten Films geht er in die Politik ... Er gibt sich schon längst keine Mühe mehr.

    Nun gut – aus Sicht der Generation Young Stromberg wird der Film nichtsdestotrotz abgeliefert haben. Die kommen ordentlich auf ihre Kosten, wenn der Papa mal wieder betreut vom Leder ziehen darf. Aber nicht vergessen, nach dem Kinobesuch den nächsten McDonald's anzusteuern und beim neuen Werbemaskottchen den McBernd abzuholen. Hoffentlich gewinnt man was beim großen Monopoly.

    Ich geh dann mal kotzen.

  • #5576 Lyoner 28 Dez. 2025, 09:03

    Zitat von: Kümmelklabauter

    Wer hat dir denn ins Hirn geschissen, du Kasper?

    Nicht mal Staffel 5 und der erste Film waren eine 7/10 – das hier war eine absolute Nullnummer, ein Witz, ein Tritt ins Gesicht eines jeden aufrechten Stromberg-Fans. Ich komm grade raus und bin stinksauer. Der Husmann bekommt noch einen entsprechenden Brief von mir, das könnt ihr glauben.

    Um das einzuordnen: Mein bester Freund – der war eben auch dabei – und ich sind seit Gymnasialzeiten absolute Stromberg-Ultras, halten die ersten drei Staffeln für die heilige Trinität, können jede Folge blind von vorn bis hinten nahezu perfekt synchronisieren, haben die DNA dieser Serie verinnerlicht. Er ist derselben Meinung, lasst euch nicht täuschen: Mit dem Konzept Stromberg hat diese ekelhafte Entschuldigung für einen Film rein gar nichts zu tun! Stromberg, das war seit jeher ein Kammerspiel – belebt von schnellen, cleveren Dialogen, Subtilität und vor allem: Timing.

    Letzteres fehlt dem Film, und zwar auf ganzer Linie. Die Handlung als solche ist schon dünn genug und weiß selber nicht, wohin sie will – da ist nicht mal die kritikerseits vielmonierte (und dilettantisch eingeflochtene) Einordnerei das Hauptproblem, da geht es um Storytelling 101. Was will dieser fucking Film von mir?! Achtung, Spoiler (eh scheißegal): Der Strombergcast trifft sich wieder, Bernd erkennt, dass er in seiner neuen Firma einzig als entbehrliches Negativbeispiel für Arbeitsplatzkultur gilt, läuft deshalb (unironisch!) amok und will sich schließlich (unironisch!!) per Sprung von der Intro-Brücke suizidieren. Als Garnitur: Berthold ist jetzt Selbsthilfecoach (der Gag funktioniert genau zweimal und dann nervt er) und Tanja geht (halb?!) mit Lehmbach fremd – dessen Liebes-Post-its bewahrt sie nämlich in ihrer Handyhülle auf. Auf Schürmanns Influencer-Stecher will ich gar nicht erst eingehen. Flach und albern sind da noch überaus wohlwollende Zuschreibungen – unwürdiger Klamauk trifft es eher.

    Zufriedenstellend aufgelöst oder auch nur hinreichend abgefrühstückt wird da kein einziger Aspekt der Handlung, das ist eine einzige, große Aneinanderreihung wirrer, wirklich laaaaaaaaaangweiliger Szenen. Wie man diesem Film auch nur annähernd so was wie Kurzweiligkeit attestieren kann, entzieht sich komplett meinem Verständnis. Hast du währenddessen gesoffen, @King Belau ? Neben dem fehlenden Timing scheint es, als hätte der Cast grundsätzlich keine Chemie mehr miteinander. Gut, im Fall von Ulf und Tanja mag das sogar beabsichtigt gewesen sein – aber grundsätzlich schaffen alle es nicht mehr, die Pässe ihres jeweiligen Gegenübers gebührend aufzunehmen. Alles wirkt unbeholfen – und zwar ganz und gar nicht auf die positive Stromberg-Art, sondern schlichtweg handwerklich falsch und aufgesetzt. Die einzige, die mir positiv auffiel? Eine schonungslos gealterte Nicole Rückert, die mittlerweile zwei Kinder hat und Stromberg im Rahmen eines Vergeltungsbesuchs einen Fehler nennt.

    Nicole ist im Übrigen auch der einzige Charakter, dem ich seine Verwittertheit abkaufe. Aber der Rest? Ein affektsuizidaler Stromberg? Ulf und Tanja Steinke, unrettbar gebrochen vom Leben? Der Film hat einen ekelhaft pessimistischen Ton am Leib. An und Pfirsich hätte ich gegen diese Entscheidung gar nichts einzuwenden – man hätte ganz sicher einen qualitativ hochwertigen Stromberg-Film produzieren können, der ohne Happy End auskommt und als Leitmotiv ungeschönte Verwitterung trägt. Dann muss man sich den Schuh aber auch voll und ganz anziehen, und das wurde hier vermasselt. Wo eigentlich klaffende Resignation auf die Leinwand hätte gezaubert werden müssen, herrsch bloß gähnende Bedeutungslosigkeit.

    Wahrhaft ein Film zum Vergessen. Dass Bernds große SPD-Karriere (die auch im ersten Film schon ein phänomenal unnötiger Griff war) überhaupt nicht mehr angesprochen wurde (gut, kurz für Klingbeils ebenso unsinnigen wie überflüssigen Zwei-Sekunden-Auftritt), fällt bei diesem himmelschreienden Fiasko beinahe gar nicht mehr ins Gewicht. Seit Staffel 5 schreibt der Husmann ja ohnehin nur noch inkohärente Scheiße zusammen. Am Ende der Staffel ist Bernd gefeuert, im ersten Film isser plötzlich ohne Erklärung wieder da und bangt um seinen Job, am Ende des ersten Films geht er in die Politik ... Er gibt sich schon längst keine Mühe mehr.

    Nun gut – aus Sicht der Generation Young Stromberg wird der Film nichtsdestotrotz abgeliefert haben. Die kommen ordentlich auf ihre Kosten, wenn der Papa mal wieder betreut vom Leder ziehen darf. Aber nicht vergessen, nach dem Kinobesuch den nächsten McDonald's anzusteuern und beim neuen Werbemaskottchen den McBernd abzuholen. Hoffentlich gewinnt man was beim großen Monopoly.

    Ich geh dann mal kotzen.
    So gut scheinst du dich dann doch nicht auszukennen:

    fakt 1: Am Ende von Staffel 5 sitzt er weiterhin im Sattel und man sieht wie lang es noch geht - offiziell ist er zwar gekündigt und möchte ihn nach hause schicken, auf Grund fehlenden Ersatzs bleibt er aber dennoch und gewinnt durch seine Petition gegen den Koch plötzlich wieder enormen Zuspruch in der Chefetage

    Fakt 2: Der erste Film beginnt bereits auf dem Weg zu seinem neuen Arbeitsplatz - die Ereignisse im Film sind quasi Rückblenden.

    Fair enough: Du sagst du kennst nur die ersten 3 Staffeln auswendig - trotzdem sind 4 und 5 auch noch gut, auch wenn sie da tatsächlich mit Charakterentwicklung gespielt haben. Aber immer nur auf die Fresse fallen (was er ja sowieso noch tut) wäre auch unrealistisch und würd eher zu einer Sitcom ohne Konsequenzen passen.
    Auch, dass das offene Ende in Staffel 5 im Film so gar nicht aufgegriffen wird stimmt nur halb, weil man eben direkt sieht, dass es für ihn weitergegangen ist (was aber nicht kommuniziert wurde).
    die Entwicklung von Ulf und Tanja ist auch konsequent - sie hat immer wieder mit diesen rothaarigen Hurensohn geflirtet.
    Ich versteh auch deine Kritik zum Kammerspiel - Die Serie wurde als Mockumentory (nicht zu verwechseln mit @Chorego s Mama Cockumentory) entwickelt, schon der erste Film hat mit diesem Stil im weitesten gebrochen, eben weil FILM. Kann man sich drauf aufhängen, muss man nicht. Aber auch in der Serie gab es (wenige) Szenen- und Standortwechsel.

    Soviel mal zur Verteidigung der alten Serien und des ersten Films (den ich aber selber auch schon nicht so stark fand) - ich kenn den neuen noch immer nicht, aber so unreflektiert wie du an die Staffeln 4-5 und des ersten Films gehst, wird die Wahrheit irgendwo zwischen deiner Kritik und einer optimistischeren liegen

  • #5577 Kümmelklabauter 28 Dez. 2025, 10:53

    Zitat von: Lyoner

    So gut scheinst du dich dann doch nicht auszukennen:

    fakt 1: Am Ende von Staffel 5 sitzt er weiterhin im Sattel und man sieht wie lang es noch geht - offiziell ist er zwar gekündigt und möchte ihn nach hause schicken, auf Grund fehlenden Ersatzs bleibt er aber dennoch und gewinnt durch seine Petition gegen den Koch plötzlich wieder enormen Zuspruch in der Chefetage

    Fakt 2: Der erste Film beginnt bereits auf dem Weg zu seinem neuen Arbeitsplatz - die Ereignisse im Film sind quasi Rückblenden.

    Hast du Mauljucken, mit mir über Stromberg diskutieren zu wollen? Deine beiden Fakten sind Schwachsinn.

    1. Die buchstäblich allerletzte Szene der Serie Stromberg endet mit Bernd, der ins Telefon spricht: "Ich bin jetzt erst mal wieder hier, alles wie gehabt. Joa, sechs Wochen plus Urlaub, und dann ... mal gucken, sprach der Blinde, ne. Keine Ahnung." Worauf bitte soll sich das beziehen? Wohl kaum auf eine AU, er sitzt ja im Büro. Was soll das implizieren, wenn nicht eine Ende des Arbeitsverhältnisses?

    2. Der Prolog des ersten Strombergfilms beginnt im Willy-Brandt-Haus, dort endet auch der Epilog. Bernd ist jetzt Berufspolitiker – und diese Entwicklung wird weder unmittelbar vorher in Staffel 5 noch unmittelbar nachher im Folgefilm in irgendeiner Art und Weise aufgegriffen. Das war einfach ein dümmlicher Wegwerf-Handlungsstrang ohne Relevanz, den man sich getrost hätte sparen können.

    Zitat von: Lyoner
    die Entwicklung von Ulf und Tanja ist auch konsequent - sie hat immer wieder mit diesen rothaarigen Hurensohn geflirtet.

    Nein, ist sie nicht, du Trottel – ja, Tanja hat einmal (!) mit Lehmann geflirtet, aber nicht aus eigenem Antrieb, sondern um Ulf zu zeigen, dass sie menschenführungstechnisch mehr drauf hat als er. Der Pumuckl musste dafür nämlich Arbeiten übernehmen, die der Ulf eigenständig nicht delegiert bekommen hat. Ansonsten ist das Verhältnis zwischen beiden immer professionell, oft sogar konfliktbeladen gewesen: In Staffel 5 macht Lehmbach einen Witz über Tanjas mutmaßliche Unfruchtbarkeit (weswegen sie weint), am Ende von Staffel 5 tritt Tanja ihm dann sogar wutentbrannt in die Eier, weil er beim Nübel bezüglich des von Ulf initiierten NERF-Feuerkampfs gepetzt hat.

    Es verhält sich sogar im umgekehrten Sinn – eine zerrüttete Ehe zwischen den Steinkes ist mit Hinblick auf die vorigen Entwicklungen sogar antikonsequent. Trotz der Holpereien, unter denen die Beziehung in der Serie immer wieder gelitten hat, tritt Ulf (der vorher ja immer mit seinem Ziehsohn gehadert hat) im letzten Drittel des Films endlich für seine Familie ein und nimmt seine Rolle als schützender Vater/Ehemann an, indem er dem Chauvi-Capitoler, der Tanja beleidigt hat, eine Backpfeife gibt. Im anschließenden Interview dazu: "Wenn deine Frau und dein Sohn dich als wärst du kein Mann, sondern irgendwie so n Lulli, das ist echt das Schlimmste. Weißte, wenn de halt auch Familie hast – dann kannste dir auch keine Feigheit mehr leisten."

    Für Ulf, der mit Verbindlichkeit – sowohl Tanja als letzter Sexualpartnerin in seinem Leben als auch Marvin als "echtem" Sohn gegenüber – immer wieder gefremdelt hat, ist das ein echter Meilenstein gewesen. Will sagen: Das so ziemlich Letzte, was wir von Familie Steinke vor Release des zwoten Films gesehen haben, war eine echte und befriedigende Charakrerentwicklung. Gut, nun kann man sagen: Ist zehn Jahre her, kann einiges passiert sein, man lebt sich auseinander – das zeugt aber von miserablem Storytelling (welches ich Husmann absolut unterstelle) und von Konsequenz findet man da keine Spur.

    Zitat von: Lyoner
    Soviel mal zur Verteidigung der alten Serien und des ersten Films (den ich aber selber auch schon nicht so stark fand) - ich kenn den neuen noch immer nicht, aber so unreflektiert wie du an die Staffeln 4-5 und des ersten Films gehst, wird die Wahrheit irgendwo zwischen deiner Kritik und einer optimistischeren liegen

    Von Staffel 4 habe ich in meinem Eingangspost überhaupt nichts geschrieben, du Idiot. Unreflektiert, ich glaub, es hackt. Wenn die Aussage, etwas sei keine 7/10 Wert, für dich Unreflektiertheit bedeutet, zeugt das wohl eher von deiner eigenen Inkompetenz zur Reflexion. Ist für dich jede Serie, die du gut findest, automatisch eine 8/10 oder höher? Anspruchsloser Affe.

    Staffel 4 wär für mich bespielsweise eine glatte 7/10 (bezüglich einzelner Episoden können wir uns sogar noch über 8/10 unterhalten), aber Staffel 5 hatte diese Qualitäten halt nicht mehr. Der Herbst hat den Bernd immer überzeichneter gespielt und der Husmann hat ihn parallel dazu kaputtgeschrieben. Immer mehr plumpe Komik, die nicht subitl, sondern situativ hanebüchen war, hielt Einzug (billigste Gags wie VODZE, "Wir sind Trüffel!" – ich hass die Folge!), das Konzept Stromberg war angeschlagen, bestand aber noch. 6/10 bekommt Staffel 5 von mir – immer noch Stromberg, Grundgerüst steht, aber Ruhm und Gloria von 1 bis 3 und die Reststabilität von 4 sind Geschichte. Aber egal, Perlen vor die Säue.

    Guck dir den zwoten Film gern an. Es gibt keine "Wahrheit", die zwischen meiner Kritik und naivem Zweckoptimimus liegt – und falls du eine derartige doch erkennen solltest, dann hätte das einen ganz bestimmten Grund, der aber sicher nicht im Film, sondern im Rezipienten begründet liegt.

  • #5578 Bunter Hund 28 Dez. 2025, 11:02

    Wenn man bei Stromberg nur wenige Buchstaben tauscht kommt Twin Peaks dabei raus. Zufall?

  • #5579 Lyoner 28 Dez. 2025, 11:36

    Zitat von: Kümmelklabauter

    Hast du Mauljucken, mit mir über Stromberg diskutieren zu wollen? Deine beiden Fakten sind Schwachsinn.

    1. Die buchstäblich allerletzte Szene der Serie Stromberg endet mit Bernd, der ins Telefon spricht: "Ich bin jetzt erst mal wieder hier, alles wie gehabt. Joa, sechs Wochen plus Urlaub, und dann ... mal gucken, sprach der Blinde, ne. Keine Ahnung." Worauf bitte soll sich das beziehen? Wohl kaum auf eine AU, er sitzt ja im Büro. Was soll das implizieren, wenn nicht eine Ende des Arbeitsverhältnisses?
    In der gesamten Serie hat er sich immer aus der Schlinge gewandt, wieso sollte es diesesmal ein grosses Problem sein?

    Der Politikstrang war passend für den Abschluss des Films, weil er plötzlich eine mediale interessante Figur wurde, die sich (nach Aussen) für Rechte der Arbeitnehmer einsetzt - das hat alles Hand und Fuss. Schade, dass es nicht mehr aufgegriffen wurde.

    Zitat von: Kümmelklabauter
    – ja, Tanja hat einmal (!) mit Lehmann geflirtet, aber nicht aus eigenem Antrieb, sondern um Ulf zu zeigen, dass sie menschenführungstechnisch mehr drauf hat als er. Der Pumuckl musste dafür nämlich Arbeiten übernehmen, die der Ulf eigenständig nicht delegiert bekommen hat. Ansonsten ist das Verhältnis zwischen beiden immer professionell, oft sogar konfliktbeladen gewesen: In Staffel 5 macht Lehmbach einen Witz über Tanjas mutmaßliche Unfruchtbarkeit (weswegen sie weint), am Ende von Staffel 5 tritt Tanja ihm dann sogar wutentbrannt in die Eier, weil er beim Nübel bezüglich des von Ulf initiierten NERF-Feuerkampfs gepetzt hat.

    Es verhält sich sogar im umgekehrten Sinn – eine zerrüttete Ehe zwischen den Steinkes ist mit Hinblick auf die vorigen Entwicklungen sogar antikonsequent. Trotz der Holpereien, unter denen die Beziehung in der Serie immer wieder gelitten hat, tritt Ulf (der vorher ja immer mit seinem Ziehsohn gehadert hat) im letzten Drittel des Films endlich für seine Familie ein und nimmt seine Rolle als schützender Vater/Ehemann an, indem er dem Chauvi-Capitoler, der Tanja beleidigt hat, eine Backpfeife gibt. Im anschließenden Interview dazu: "Wenn deine Frau und dein Sohn dich als wärst du kein Mann, sondern irgendwie so n Lulli, das ist echt das Schlimmste. Weißte, wenn de halt auch Familie hast – dann kannste dir auch keine Feigheit mehr leisten."

    Für Ulf, der mit Verbindlichkeit – sowohl Tanja als letzter Sexualpartnerin in seinem Leben als auch Marvin als "echtem" Sohn gegenüber – immer wieder gefremdelt hat, ist das ein echter Meilenstein gewesen. Will sagen: Das so ziemlich Letzte, was wir von Familie Steinke vor Release des zwoten Films gesehen haben, war eine echte und befriedigende Charakrerentwicklung. Gut, nun kann man sagen: Ist zehn Jahre her, kann einiges passiert sein, man lebt sich auseinander – das zeugt aber von miserablem Storytelling (welches ich Husmann absolut unterstelle) und von Konsequenz findet man da keine Spur.
    Grundsätzlich richtig, ausser deine Eingangsäusserung - Ich sprach nämlich nicht von der Szene am Kopierer, sondern über die Zeit als sie nebeneinander oder gegenüber sassen - Da sah man sie 1-2 mal verschwörerisch lächelnd mit den Köpfen zusammengesteckt im Gespräch - Und ja - es ist möglich, dass sich in vielen Jahren auf Grund einer gemeinsamen Basis etwas entwickelt, aber hey: Ich will gar nicht auf den zweiten eingehen, weil ich halt keine Ahnung davon hab.

    Und zu letzt: Nenn mir eine Serie die mit den Staffeln immer besser wurde in der es jahrelang ums selbe ging. Stromberg alleine hat die Komik der gesamten Serie inkl Filme getragen - Dass sich das irgendwann im Sand verläuft ist klar und für diese Verhältnisse, haben sie auch in Staffel 5 noch alles rausgeholt was geht und erkannt, dass es hier dann aber auch zu Ende ist.

    Da wurd nix kaputt geschrieben

  • #5580 Lyoner 28 Dez. 2025, 11:45

    Zu der Politikersache: Das war offensichtlich auch eine Kritik, dass Leute wie ein Stromberg eben in der Politik richtig Erfolg haben können - Für mich war das genial, darum find ichs Schade, dass es scheinbar nicht mehr behandelt wird im 2.

LSMaxx