Menü×

Der IT-Thread

  • Mod/RDW
    #701 Sylvester 28 Feb. 2022, 23:35

    Zitat von: pump3

    Wer heutzutage Objective-C kann, ist in Russland sein Gewicht in Gold wert:
    q6hnsoA.png
    Ich glaub fast, dass in Russland noch sehr viel mit Borland Delphi programmiert wird. Würde irgendwie zu dem Land passen.

  • Mod/RDW
    #702 BSKartoffel 1 März 2022, 06:35

    Zitat von: Hexley

    Ich glaub fast, dass in Russland noch sehr viel mit Borland Delphi programmiert wird. Würde irgendwie zu dem Land passen.
    Ne mit „Rusland Puthi“

  • Mod/RDW
    #703 Sylvester 3 März 2022, 17:10

    Es gibt bald (Mai 2022) ARM Thinkpads: https://www.golem.de/news/thinkpad-x13s-snapdragon-und-win11-on-arm-endlich-2203-163603.html

    Aber auf Windows 11 könnte ich verzichten.

    Zitat:

    Snapdragon und Win11 on ARM? Endlich!​


    Mit passiver Kühlung, einem Trackpoint und 28 Stunden Akkulaufzeit: Auf ein 13-Zoll-Notebook wie das Thinkpad X13s habe ich lange gewartet.

  • #704 Gelöschtes Mitglied 78 3 März 2022, 18:45

    Zitat von: Hexley

    Es gibt bald (Mai 2022) ARM Thinkpads: https://www.golem.de/news/thinkpad-x13s-snapdragon-und-win11-on-arm-endlich-2203-163603.html

    Aber auf Windows 11 könnte ich verzichten.
    Also ich kann auch auf Windows 0 bis 10 verzichten. Komm mal her, ich hab da was für dich:
    eaecf309-7b21-49f1-8415-872873f47bf5.jpg


    Aber jetzt mal ernsthaft gefragt: Was ist an ARM-Prozessoren so toll? Wieso sollte man einen ARM-Computer haben wollen? Wegen der Akkulaufzeit?

    Dieser Beitrag wurde von Gelöschtes Mitglied 78 am 03.03.2022 18:55:51 bearbeitet.
  • Mod/RDW
    #705 Sylvester 3 März 2022, 19:05

    Zitat von: ahaha_a_gnu

    Aber jetzt mal ernsthaft gefragt: Was ist an ARM-Prozessoren so toll? Wieso sollte man einen ARM-Computer haben wollen? Wegen der Akkulaufzeit?
    Warum sollte man einen x86-basierten Computer haben wollen? Also Gründe für den ARM-basierten wären:
    • lange Akkulaufzeit (laut Artikel bis 28 h)
    • moderne CPU-Architektur (x86 schleppt teilweise ziemliche Altlasten mit sich umher)

  • #706 RichterinWinkelmann 3 März 2022, 19:46

    Zitat von: ahaha_a_gnu

    Also ich kann auch auf Windows 0 bis 10 verzichten. Komm mal her, ich hab da was für dich:
    eaecf309-7b21-49f1-8415-872873f47bf5.jpg


    Aber jetzt mal ernsthaft gefragt: Was ist an ARM-Prozessoren so toll? Wieso sollte man einen ARM-Computer haben wollen? Wegen der Akkulaufzeit?
    Kann man jetzt mit Linux statt nach jedem Update Zeit für das fixen irgendwelcher kaputten dependencies aufzuwenden seinen Computer auch mal benutzen? Videospiele? Office Anwendungen aus diesem Jahrtausend?
    Schade

  • #707 pump3 3 März 2022, 20:09

    Zitat von: RichterinWinkelmann

    Kann man jetzt mit Linux statt nach jedem Update Zeit für das fixen irgendwelcher kaputten dependencies aufzuwenden seinen Computer auch mal benutzen? Videospiele? Office Anwendungen aus diesem Jahrtausend?
    Schade
    Kaputte dependencies?
    Du klingst wie jemand der einen Artikel von jemandem der als kompletter noob Arch Linux installiert hat gelesen hat.
    Ich benutzer Manjaro (ein Arch fork) und selbst da hab ich noch nie was von kaputten dependencies gehabt. Und updates dauern höchstens 5 minuten und man kann seinen Rechner währenddessen und danach einfach weiterbenutzen. Im gegensatz zu Windoof.
    Alle anderen Distros haben dieses Problem noch weniger.
    5ThMTST.jpg

  • #708 RichterinWinkelmann 3 März 2022, 20:19

    Zitat von: pump3

    Kaputte dependencies?
    Du klingst wie jemand der einen Artikel von jemandem der als kompletter noob Arch Linux installiert hat gelesen hat.
    Ich benutzer Manjaro (ein Arch fork) und selbst da hab ich noch nie was von kaputten dependencies gehabt. Und updates dauern höchstens 5 minuten und man kann seinen Rechner währenddessen und danach einfach weiterbenutzen. Im gegensatz zu Windoof.
    Alle anderen Distros haben dieses Problem noch weniger.
    5ThMTST.jpg
    Dann musst Dus halt mal googlen. Gibt genug Möglichkeiten da was kaputt zu machen, z.B. wenn Du unterschiedliche package manager oder Versionen einer library nutzen musst etc.
    Wenns keinen gratis Techsupport wie auf der Arbeit gibt, würd ich als Anwender grade sowas wie Arch oder Gentoo nicht wieder nutzen wollen.

  • #709 pump3 3 März 2022, 20:23

    Zitat von: RichterinWinkelmann

    Dann musst Dus halt mal googlen. Gibt genug Möglichkeiten da was kaputt zu machen, z.B. wenn Du unterschiedliche package manager oder Versionen einer library nutzen musst etc.
    Ja das ist natürlich schade für die Betroffenen, für alle beide.
    Wer im ernst "muss" unterschiedliche Package Manager nutzen?
    Selbe mit Library. Immerhin kann man das mit chroot umgehen, im Gegensatz zum "DLL Hell" Problem bei Windows.
    Zitat von: RichterinWinkelmann
    Wenns keinen gratis Techsupport wie auf der Arbeit gibt, würd ich als Anwender grade sowas wie Arch oder Gentoo nicht wieder nutzen wollen.
    Ja dann benutz halt Mint, das war ja genau mein Punkt. Arch und Gentoo sind für 100% Pro user. Nur LFS ist noch mehr hardcore.

  • #710 RichterinWinkelmann 3 März 2022, 20:38

    Zitat von: pump3

    Ja das ist natürlich schade für die Betroffenen, für alle beide.
    Wer im ernst "muss" unterschiedliche Package Manager nutzen?
    Selbe mit Library. Immerhin kann man das mit chroot umgehen, im Gegensatz zum "DLL Hell" Problem bei Windows.

    Ja dann benutz halt Mint, das war ja genau mein Punkt. Arch und Gentoo sind für 100% Pro user. Nur LFS ist noch mehr hardcore.
    Wenn Du die einzelnen Prozesse dann jailst musst Du aber ja auch alle dependencies quasi doppelt haben, oder?
    Ich hatte das Problem mal weil Version a einer Software aus Gründen der Abwärtskompatibilität eine alte Version einer library genutzt hat, was aber in neuer Version B nicht mehr der Fall sein sollte.

    Ich hab eine Bekannte, die DevOps bei Amazon macht, deswegen wahrscheinlich wohl bissl was in die Richtung kann, und trotzdem schrottet sie ihre Arch Installation regelmäßig, lel. Ist leider nicht immer so einfach.

  • #711 Gelöschtes Mitglied 78 3 März 2022, 21:33

    Zitat von: RichterinWinkelmann

    Kann man jetzt mit Linux statt nach jedem Update Zeit für das fixen irgendwelcher kaputten dependencies aufzuwenden seinen Computer auch mal benutzen?
    Also ja ich kann Linux benutzen, auf meinem Computer funktioniert es. Ob du es kannst weiß ich nicht. Keine Ahnung wovon du im Hinblick auf Dependencies redest. Ich benutze seit zwei Jahren zu Hause gar kein Windows mehr und meistens funktioniert alles. Ja, alle paar Monate gehen bei einem Update Sachen kaputt. Typischerweise der proprietäre Nvidia-Treiber, einmal war es aber auch die Tonausgabe. So schlimm dass ich nicht mehr in die GUI reinkam war es aber noch nie, und die Distribution meines Vertrauens (Linux Mint) liefert glücklicherweise das Programm "Timeshift" (was aber einfach nur eine GUI für rsync ist) mit, damit kann man Updates unter Beibehaltung seiner persönlichen Dateien rückgängig machen, sofern man ein halbwegs aktuelles Backup hat.

    Zitat:
    Videospiele?
    Supertuxkart funktioniert. Solitär, Freecell und Minesweeper auch. Minecraft geht auch, falls du darauf hinaus wolltest. Ich habe gehört, dass es noch mehr Spiele gibt, aber die spiele ich nicht.

    Zitat:
    Office Anwendungen aus diesem Jahrtausend?
    Ja, LibreOffice ist bei den meisten Desktop-orientierten Distributionen mitgeliefert und zumindest für meinen Bedarf funktioniert es.
    Falls du auf Microshart Office hinauswillst: Das braucht privat doch keine Sau, reicht doch wenn man das auf dem Dienstrechner hat - wenn überhaupt. Nach meinem Dafürhalten braucht man es nur wenn man von Leuten die selbst Microshart Office benutzen umgeben ist. Und läuft das nicht sowieso teilweise auch im Browser?
    Zitat:
    Schade
    Ja.

    Dieser Beitrag wurde von Gelöschtes Mitglied 78 am 03.03.2022 21:38:30 bearbeitet.
  • Mod/RDW
    #712 Sylvester 3 März 2022, 21:54

    Zitat von: RichterinWinkelmann

    Wenn Du die einzelnen Prozesse dann jailst musst Du aber ja auch alle dependencies quasi doppelt haben, oder?
    Ich hatte das Problem mal weil Version a einer Software aus Gründen der Abwärtskompatibilität eine alte Version einer library genutzt hat, was aber in neuer Version B nicht mehr der Fall sein sollte.

    Ich hab eine Bekannte, die DevOps bei Amazon macht, deswegen wahrscheinlich wohl bissl was in die Richtung kann, und trotzdem schrottet sie ihre Arch Installation regelmäßig, lel. Ist leider nicht immer so einfach.
    Um die Dependencies (vermutlich meinst du Libraries) kümmert sich ja im Normalfall die Distribution. Probleme entstehen nur wenn du eine sehr neue Ausgabe von Programm XYZ willst, du aber insgesamt eine konservative Distribution verwendest wie z.B. Debian GNU/Linux.

    Wenn das der Fall ist, dass du eine sehr neue Variante von z.B. Libreoffice brauchst, musst du halt schauen, ob die Bibliotheken die deine derzeitige Distribution mitbringt ausreichend aktuell sind. Mir fallen da z.B. so Dinge wie Qt ein, oder aber auch kleinere Bibliotheken wie SDL. Ein Distributor hat da den nicht ganz leichten Job eine passene Version für eine Bibliothek zu finden, die ausreichend stabil ist, und mit jedem Programm funktioniert. Die Alternative wäre alles statisch zu linken, macht man aber unter Linux eher selten, weil du dann wenn in OpenSSL ein Security Problem gefunden wird du dann wohl jedes dritte Programm austauschen musst. Und das ist dann nicht nur bei OpenSSL so, sondern bei vielen anderen Bibliotheken. Unter Windows ist das natürlich anders, da bringt jedes Programm seine eigenen Bibliotheken mit (statisch gelinkt oder dynamisch). Vermeintlich ist da dann alles leichter. Isses aber wohl nur oberflächlich. Eventuell kriegst du dann eine unsichere Version gar nicht automatisch getauscht, wenn ein Securityproblem auftaucht, oder die Programme nutzen alle ihren eigenen Updatemechanismus. (Ist doch auch blöd).

  • #713 Gelöschtes Mitglied 78 3 März 2022, 22:14

    Man kann in dem Zusammenhang noch die neumodischen Soja-Paketformate AppImage und Flatpak erwähnen, die das Problem mit den Libraries auf andere Weise lösen als die traditionellen Paketmanager.
    Ein AppImage ist einfach eine Datei, die man, na ja, ausführen kann. In der Datei ist nach meinem Verständnis ein ganzes Dateisystem eingepackt, was so ziemlich alle Dependencies des Programms mitbringt (so viel ich weiß bis auf einige wenige aus einer fest definierten Liste, sonst würden die Dinger ja riesig werden, aber diese Liste finde ich gerade nirgendwo). Die sind jedenfalls schön und praktisch wenn's was nicht in den normalen Paketquellen gibt. Winziges Problem ist nur dass es keine Updates über den Paketmanager gibt, aber dafür gibt es auch eine optionale Hilfskonstruktion (appimaged).
    Flatpak gibt's auch noch, das ist mehr so ein alternatives Paketsystem mit eigenem Paketmanager den viele Distributionen auch in ihre GUI integrieren, aber das benutze ich nicht, denn jedes Mal wenn ich denke, ich könnte ein Programm doch über Flatpak installieren, sehe ich, dass es mehrere Gigabyte einnehmen würde. Da gibt es offenbar das Konzept von "Runtimes" und man kann auch mehrere Versionen der gleichen Library in Flatpak installiert haben.

  • #714 Pedder 4 März 2022, 01:34

    Zitat von: ahaha_a_gnu

    an kann in dem Zusammenhang noch die neumodischen Soja-Paketformate AppImage und Flatpak erwähnen
    AppImage ist nicht neu, das gibt's schon seit 18 Jahren. Snap ist wohl eher was du meinst und der gleiche Müll wie Flatpak. Beide wollen ein distributionsunabhängiger Packagemanager sein und beide versagen dabei kläglich. AppImage hat meiner Meinung nach einen echten Anwendungsfall, weil es sich perfekt für Rechner eigenet auf denen man keinen Rootzugriff hat, aber trotzdem kurz ein Programm verwenden will. Snap und Flatpak machen mit ihren Sandboxen nur Scherereien.

  • Mod/RDW
    #715 BSKartoffel 4 März 2022, 07:33

    Hach die Android User wieder, köstlich.

  • #716 Gelöschtes Mitglied 78 4 März 2022, 19:57

    Zitat von: Pedder

    AppImage ist nicht neu, das gibt's schon seit 18 Jahren. Snap ist wohl eher was du meinst und der gleiche Müll wie Flatpak. Beide wollen ein distributionsunabhängiger Packagemanager sein und beide versagen dabei kläglich. AppImage hat meiner Meinung nach einen echten Anwendungsfall, weil es sich perfekt für Rechner eigenet auf denen man keinen Rootzugriff hat, aber trotzdem kurz ein Programm verwenden will. Snap und Flatpak machen mit ihren Sandboxen nur Scherereien.
    Nee, ich meinte schon AppImage. Es ist insofern schon neu, dass es seinen Namen geändert hat und dass es bis vor Kurzem niemand benutzt hat.
    Snap wollte ich gar nicht erst erwähnen, weil es einfach irrelevant ist. Snap ist ja auch eher verschlossen, offenbar bekommt man Snaps ausschließlich vom Snap Store, und fremde Quellen hinzufügen ist nicht vorgesehen. Snap ist der klägliche Versuch von Canonical, sich dadurch eine Gatekeeper-Stellung zu erarbeiten, und dann - ähnlich wie gewisse andere Konzerne mit ihren Appstores - happige Provisionen bei verkaufter Software kassieren zu können. Das Sandboxing-Meme wird wahrscheinlich vor allem deshalb voran gebracht, weil der Plan ist, über Snap auch proprietäre Software zu installieren, die die Benutzer ausspionieren wird und man der Spionage natürlich gewisse lockere Grenzen setzen muss damit nicht beim ersten Start direkt ~ in die Mongolei geschickt wird, so wie das Berechtigungssystem auf dem Handy der Spionage auch lockere Grenzen setzt. Und dass man die Librarys irgendwie mit einpackt und doppelt installieren kann ist ein Trick um es den Entwicklern schmackhaft zu machen, damit man sagen kann: "Ihr könnt selber entscheiden, welche Librarys mit dazukommen, dann funktioniert euer Programm GARANTIERT und ihr müsst euch nicht mit den doofen Distributoren rumschlagen."
    Flatpak hat businessmäßig eigentlich den gleichen Zweck, aber ich schätze es ist weniger schlimm, da es 1. im Gegensatz zu Snap offenbar schon teilweise funktioniert, und 2. weniger "Lock-in" ist.
    Auch wenn ein Berechtigungssystem wahrscheinlich - unabhängig davon ob man freie oder proprietäre Software verwendet, einfach so generell und überhaupt - sicherlich ein Stück weit sinnvoll wäre, man muss hier aufpassen, dass man sich nicht von den Scheinargumenten von Canonical und RedHat einlullen lässt die unsere schöne Freiheit™ kaputt machen wollen.
    Ich befürworte jedenfalls AppImages, aber die haben den Nachteil dass niemand beabsichtigt an ihnen Geld zu verdienen, deshalb werden sie weniger aggressiv vermarktet.

    €: Obligatorisches Lukas-Schmidt-Video zu dem Thema: https://yewtu.be/watch?v=wgg3pt9in00

    Dieser Beitrag wurde von Gelöschtes Mitglied 78 am 04.03.2022 20:17:20 bearbeitet.
  • #717 Pedder 4 März 2022, 20:10

    Zitat von: ahaha_a_gnu

    Es ist insofern schon neu, dass es seinen Namen geändert hat und dass es bis vor Kurzem niemand benutzt hat
    Also ich verwende es schon eine Weile und vor allem mehr als Snap oder Flatpak.

  • #718 pump3 4 März 2022, 21:05

    Zitat von: Pedder

    Also ich verwende es schon eine Weile und vor allem mehr als Snap oder Flatpak.
    beides sind der letzte dreck.
    Ich verwende ausschliesslich AUR, nur selbstkompilierte Programme sind meines PCs würdig

  • #719 Pedder 4 März 2022, 22:31

    Wie gesagt, der Anwendungszweck sind Rechner auf denen man keinen Rootzugriff hat und daher nicht einfach was über den Packagemanager installieren kann oder man etwas kurz austesten will.

  • #720 pump3 4 März 2022, 22:53

    Zitat von: Pedder

    Wie gesagt, der Anwendungszweck sind Rechner auf denen man keinen Rootzugriff hat und daher nicht einfach was über den Packagemanager installieren kann oder man etwas kurz austesten will.
    dafür gibts docker oder andere emulatoren